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Die Evonik-Aktie notiert aktuell bei 12,65 EUR und verliert -1,63%. Damit zeigt der Titel erneut Schwäche, doch der wirklich brisante Teil spielt sich im Hintergrund ab: Bei den gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen kommt Bewegung rein. Balyasny Asset Management (UK) LLP hat seine Short-Position am 19.01.2026 von 0,88% auf 0,90% erhöht. Dieser Schritt wirkt auf den ersten Blick wie eine kleine Anpassung, ist aber in einem nervösen Marktumfeld ein echtes Signal. Denn sobald ein Hedgefonds sichtbar nachlegt, steigt die Aufmerksamkeit, und genau diese Aufmerksamkeit kann in einer ohnehin angeschlagenen Aktie schnell zu einem Verstärker werden. Evonik steht dabei sinnbildlich für einen Wert, bei dem Kursentwicklung und Positionierung immer stärker zusammenhängen. Wenn der Kurs fällt und Shorts steigen, entsteht eine Dynamik, die den Markt in Alarmbereitschaft versetzt: Kommt jetzt noch mehr Druck? Oder ist die Short-Erhöhung nur ein taktisches Nachjustieren? Die Aktie ist damit nicht nur ein Chemiewert mit Tagesminus, sondern plötzlich wieder ein Spielfeld für professionelle Strategien.
Shortselling bedeutet, dass Hedgefonds Aktien leihen, verkaufen und später möglichst günstiger zurückkaufen. Der Gewinn entsteht bei fallenden Kursen, das Risiko bei steigenden Kursen. Gerade bei Unternehmen, die stark von Konjunktur- und Branchenstimmung abhängen, ist diese Strategie häufig besonders attraktiv. Evonik als Chemie- und Spezialchemie-Konzern bewegt sich in einem Umfeld, das von Energiepreisen, Nachfragezyklen, Investitionslaune und Margenerwartungen geprägt ist. In solchen Branchen reichen oft schon kleine Veränderungen der Stimmung, um Kursbewegungen zu verstärken. Genau hier setzen Shortseller gerne an: Sie handeln nicht zwingend das Unternehmen, sondern die Erwartungslage. Für Anleger bedeutet das: Eine steigende Short-Position ist kein endgültiges Urteil über Evonik, aber sie ist ein messbares Zeichen dafür, dass Profis kurzfristig eher Risiken sehen als Chancen oder zumindest eine Phase erwarten, in der die Aktie anfällig bleibt.
Die aktuelle Übersicht im Bild zeigt vor allem eines sehr deutlich: Balyasny Asset Management (UK) LLP ist bei Evonik der zentrale sichtbare Akteur. Am 19.01.2026 liegt die Position bei 0,90%. Zuvor wurde für den 16.01.2026 ein Wert von 0,88% angezeigt, davor 0,94% am 14.01.2026, 1,01% am 12.01.2026, 0,98% am 09.01.2026 und 1,06% am 07.01.2026. Außerdem sind noch Werte aus Dezember sichtbar, darunter 1,10% am 10.12.2025 und 1,08% am 08.12.2025. Das Muster ist dabei hochinteressant: Die Short-Position schwankt, sie wird aktiv gemanagt, und es gibt immer wieder Phasen der Reduzierung und anschließend erneuter Aufstockung. Genau diese Schwankungslogik zeigt, dass Balyasny hier nicht passiv zuschaut, sondern die Position dynamisch an Marktbewegungen anpasst. Für Evonik ist das ein Warnsignal, aber zugleich auch ein Hinweis darauf, dass ein Shortspieler jederzeit auch wieder reduzieren kann, wenn sich die Lage ändert.
Die Erhöhung von 0,88% auf 0,90% klingt nach Kleingeld, ist aber an der Börse oft psychologisch größer, als es die Zahl vermuten lässt. Denn es geht nicht nur um die Prozentpunkte, sondern um die Botschaft: Balyasny erhöht aktiv. Das bedeutet, der Fonds sieht offenbar weiterhin Potenzial auf der Short-Seite oder erwartet zumindest, dass die Aktie kurzfristig nicht stabil genug ist, um Risiko zu reduzieren. Besonders wichtig ist dabei das Timing. Die Aktie ist ohnehin schwach und notiert bei 12,65 EUR mit -1,63% im Minus. In so einem Umfeld können zusätzliche Short-Verkäufe den Druck verstärken, weil ohnehin weniger Kaufbereitschaft vorhanden ist. Damit wird die Aktie kurzfristig empfindlicher. Eine kleine Short-Erhöhung kann dabei wie ein Funke wirken, der eine Diskussion neu entfacht: Wer heute verkauft, kann plötzlich nicht mehr nur auf "Marktschwäche" verweisen, sondern auf "Hedgefonds erhöhen Shorts".
Erklärung eins ist Momentum: Balyasny könnte darauf setzen, dass die Aktie weiter schwächelt und sich negative Impulse kurzfristig verstärken. Erklärung zwei ist taktisches Positionsmanagement: Die Werte in der Historie zeigen, dass die Quote immer wieder verändert wird. Das spricht dafür, dass der Fonds aktiv reagiert, sobald sich Risiko- und Ertragsprofil ändern. Erklärung drei ist Marktlogik: Evonik ist ein Titel, bei dem Erwartungen schnell kippen können. In solchen Werten werden Shorts häufig genutzt, um kurzfristige Schwächephasen zu spielen oder um in unsicheren Zeiten das Risiko im Portfolio abzusichern. Für Anleger zählt vor allem die Konsequenz: Wenn Balyasny erhöht, steigt kurzfristig die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt nervöser wird, weil eine professionelle Stimme sichtbar gegen den Kurs positioniert ist.
Ein Minus von -1,63% ist für sich genommen schon spürbar. Im Zusammenspiel mit einer Short-Aufstockung bekommt es jedoch eine zusätzliche Bedeutung. Denn Anleger interpretieren Kursverluste in einem Short-Umfeld häufig als Bestätigung der Short-These. Dadurch kann der Verkaufsdruck schneller steigen, weil einige Marktteilnehmer lieber abwarten, statt in fallende Kurse hinein zu kaufen. Genau das kann kurzfristig das Orderbuch ausdünnen: Weniger Käufer, mehr Angebot, höhere Nervosität. Gleichzeitig entsteht aber auch ein Gegeneffekt: Wenn Shorts weiter steigen, wächst langfristig die potenzielle Eindeckungsnachfrage. Das bedeutet, ein Short-Umfeld kann zunächst belasten, aber später auch als Treibstoff für schnelle Gegenbewegungen wirken.
Shortseller müssen ihre Positionen irgendwann schließen. Das geschieht durch Rückkäufe. Wenn die Evonik-Aktie also unerwartet positive Impulse bekommt oder sich die Stimmung dreht, kann eine Eindeckungswelle entstehen. Dann wird aus einem Verkäufer ein Käufer, und Rückkäufe können den Kurs antreiben. Bei einem Wert wie Evonik ist ein klassischer Short Squeeze zwar nicht so häufig wie bei extrem spekulativen Tech-Aktien, aber das Prinzip bleibt gleich: Je mehr Shorts aktiv gemanagt werden, desto größer ist das Potenzial für schnelle Bewegungen, wenn ein Fonds wie Balyasny plötzlich Risiko reduziert. Die Historie mit wechselnden Quoten zeigt, dass solche Anpassungen durchaus vorkommen können.
Wenn ein Hedgefonds aufstockt, bedeutet das zusätzliche Verkäufe, also mehr Angebot. In einem schwachen Markt kann das Rücksetzer beschleunigen, weil die Aktie ohnehin unter Druck steht und Käufer vorsichtiger sind. Gerade bei Evonik kann dieser Effekt stärker wirken, weil viele Anleger bei Chemiewerten schneller absichern, sobald die Stimmung kippt. Außerdem kann eine Short-Erhöhung weitere Shortseller anlocken, die kurzfristig auf Momentum setzen. Dann entsteht eine Rückkopplung: Der Kurs fällt, Shorts steigen, das wirkt negativ, weitere Verkäufer kommen. Für Anleger ist das der riskanteste Teil der Short-Mechanik, weil Abwärtsbewegungen dadurch manchmal schneller und intensiver ausfallen, als es reine Fundamentaldaten erklären würden.
Szenario eins: Der Druck nimmt zu, weil Balyasny weiter erhöht und der Markt zusätzliche Schwäche einpreist, wodurch Rücksetzer beschleunigt werden können. Szenario zwei: Die Aktie stabilisiert sich trotz Short-Erhöhung, weil Käufer die Schwäche als übertrieben sehen und die Short-Aktivität bereits eingepreist ist, wodurch sich eine nervöse Seitwärtsphase bilden kann. Szenario drei: Es kommt zu einer schnellen Gegenbewegung, weil Balyasny oder andere Akteure Risiko reduzieren und damit Rückkäufe entstehen, die den Kurs kurzfristig antreiben. Entscheidend ist: In einem Umfeld mit aktiv gemanagten Shorts zählt weniger die einzelne Zahl 0,90%, sondern die Richtung der nächsten Schritte. Erhöht Balyasny weiter, wirkt es wie ein zunehmender Druckblock. Reduziert der Fonds, kann daraus schnell eine Stabilisierung entstehen.
Für Anleger ist jetzt vor allem relevant, ob Balyasny nach der Erhöhung auf 0,90% weiter nachlegt oder ob der Schritt nur ein kleines Rebalancing war. Ebenso wichtig ist, wie die Aktie auf weitere Meldungen reagiert. Fällt Evonik bei neuen Short-News weiter, wird die Short-Seite als dominant wahrgenommen. Bleibt der Kurs stabil oder dreht sogar nach oben, könnte das ein Hinweis sein, dass der Markt den Druck bereits absorbiert oder dass erste Marktteilnehmer bewusst antizyklisch agieren. In solchen Phasen lohnt sich auch der Blick auf die Häufigkeit der Positionsänderungen, denn je aktiver die Quote bewegt wird, desto höher ist meist die kurzfristige Nervosität rund um die Aktie.
Die Evonik-Aktie steht bei 12,65 EUR (-1,63%) und bleibt damit sichtbar unter Druck. Gleichzeitig hat Balyasny Asset Management (UK) LLP seine Netto-Leerverkaufsposition am 19.01.2026 von 0,88% auf 0,90% erhöht. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Fonds weiterhin Schwächepotenzial sieht oder zumindest die Abwärtsrisiken als relevant einschätzt. Für die Aktie bedeutet das kurzfristig eine höhere Sensibilität: Rücksetzer können leichter verstärkt werden, weil zusätzliche Leerverkäufe Angebot in den Markt bringen und die Anlegerstimmung belasten. Gleichzeitig wächst aber auch das Potenzial für Gegenbewegungen, weil jede Short-Position irgendwann durch Rückkäufe geschlossen werden muss. Entscheidend ist jetzt, ob Balyasny weiter erhöht oder ob die 0,90% bereits die neue Obergrenze darstellen. In jedem Fall ist klar: Evonik ist aktuell nicht nur ein Kurswert, sondern eine Positionierungsstory, und genau das macht die Aktie kurzfristig besonders spannend.
😂 Teile diesen Artikel mit Freunden, sonst erhöht Balyasny 0,90% Short auf eure Motivation und plötzlich fühlt sich jeder Arbeitstag an wie -1,63% Stimmung! 😄📉
Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 20. Januar 2026
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (20.01.2026/ac/a/d)
📌 Evonik-Aktie aktuell: 12,65 EUR (-1,63%) und ein Hedgefonds setzt das nächste Ausrufezeichen
Die Evonik-Aktie notiert aktuell bei 12,65 EUR und verliert -1,63%. Damit zeigt der Titel erneut Schwäche, doch der wirklich brisante Teil spielt sich im Hintergrund ab: Bei den gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen kommt Bewegung rein. Balyasny Asset Management (UK) LLP hat seine Short-Position am 19.01.2026 von 0,88% auf 0,90% erhöht. Dieser Schritt wirkt auf den ersten Blick wie eine kleine Anpassung, ist aber in einem nervösen Marktumfeld ein echtes Signal. Denn sobald ein Hedgefonds sichtbar nachlegt, steigt die Aufmerksamkeit, und genau diese Aufmerksamkeit kann in einer ohnehin angeschlagenen Aktie schnell zu einem Verstärker werden. Evonik steht dabei sinnbildlich für einen Wert, bei dem Kursentwicklung und Positionierung immer stärker zusammenhängen. Wenn der Kurs fällt und Shorts steigen, entsteht eine Dynamik, die den Markt in Alarmbereitschaft versetzt: Kommt jetzt noch mehr Druck? Oder ist die Short-Erhöhung nur ein taktisches Nachjustieren? Die Aktie ist damit nicht nur ein Chemiewert mit Tagesminus, sondern plötzlich wieder ein Spielfeld für professionelle Strategien.
🧠 Shortselling bei Evonik: Warum Hedgefonds ausgerechnet hier aktiv sind
Shortselling bedeutet, dass Hedgefonds Aktien leihen, verkaufen und später möglichst günstiger zurückkaufen. Der Gewinn entsteht bei fallenden Kursen, das Risiko bei steigenden Kursen. Gerade bei Unternehmen, die stark von Konjunktur- und Branchenstimmung abhängen, ist diese Strategie häufig besonders attraktiv. Evonik als Chemie- und Spezialchemie-Konzern bewegt sich in einem Umfeld, das von Energiepreisen, Nachfragezyklen, Investitionslaune und Margenerwartungen geprägt ist. In solchen Branchen reichen oft schon kleine Veränderungen der Stimmung, um Kursbewegungen zu verstärken. Genau hier setzen Shortseller gerne an: Sie handeln nicht zwingend das Unternehmen, sondern die Erwartungslage. Für Anleger bedeutet das: Eine steigende Short-Position ist kein endgültiges Urteil über Evonik, aber sie ist ein messbares Zeichen dafür, dass Profis kurzfristig eher Risiken sehen als Chancen oder zumindest eine Phase erwarten, in der die Aktie anfällig bleibt.
🔎 Aktuelle Short-Positionen bei Evonik: Balyasny als dominierender Faktor im Fokus
Die aktuelle Übersicht im Bild zeigt vor allem eines sehr deutlich: Balyasny Asset Management (UK) LLP ist bei Evonik der zentrale sichtbare Akteur. Am 19.01.2026 liegt die Position bei 0,90%. Zuvor wurde für den 16.01.2026 ein Wert von 0,88% angezeigt, davor 0,94% am 14.01.2026, 1,01% am 12.01.2026, 0,98% am 09.01.2026 und 1,06% am 07.01.2026. Außerdem sind noch Werte aus Dezember sichtbar, darunter 1,10% am 10.12.2025 und 1,08% am 08.12.2025. Das Muster ist dabei hochinteressant: Die Short-Position schwankt, sie wird aktiv gemanagt, und es gibt immer wieder Phasen der Reduzierung und anschließend erneuter Aufstockung. Genau diese Schwankungslogik zeigt, dass Balyasny hier nicht passiv zuschaut, sondern die Position dynamisch an Marktbewegungen anpasst. Für Evonik ist das ein Warnsignal, aber zugleich auch ein Hinweis darauf, dass ein Shortspieler jederzeit auch wieder reduzieren kann, wenn sich die Lage ändert.
🚨 Balyasny erhöht von 0,88% auf 0,90% am 19.01.2026: Warum das mehr ist als ein "Mini-Schritt"
Die Erhöhung von 0,88% auf 0,90% klingt nach Kleingeld, ist aber an der Börse oft psychologisch größer, als es die Zahl vermuten lässt. Denn es geht nicht nur um die Prozentpunkte, sondern um die Botschaft: Balyasny erhöht aktiv. Das bedeutet, der Fonds sieht offenbar weiterhin Potenzial auf der Short-Seite oder erwartet zumindest, dass die Aktie kurzfristig nicht stabil genug ist, um Risiko zu reduzieren. Besonders wichtig ist dabei das Timing. Die Aktie ist ohnehin schwach und notiert bei 12,65 EUR mit -1,63% im Minus. In so einem Umfeld können zusätzliche Short-Verkäufe den Druck verstärken, weil ohnehin weniger Kaufbereitschaft vorhanden ist. Damit wird die Aktie kurzfristig empfindlicher. Eine kleine Short-Erhöhung kann dabei wie ein Funke wirken, der eine Diskussion neu entfacht: Wer heute verkauft, kann plötzlich nicht mehr nur auf "Marktschwäche" verweisen, sondern auf "Hedgefonds erhöhen Shorts".
🎯 Warum Balyasny bei Evonik so aktiv ist: Drei plausible Erklärungen
Erklärung eins ist Momentum: Balyasny könnte darauf setzen, dass die Aktie weiter schwächelt und sich negative Impulse kurzfristig verstärken. Erklärung zwei ist taktisches Positionsmanagement: Die Werte in der Historie zeigen, dass die Quote immer wieder verändert wird. Das spricht dafür, dass der Fonds aktiv reagiert, sobald sich Risiko- und Ertragsprofil ändern. Erklärung drei ist Marktlogik: Evonik ist ein Titel, bei dem Erwartungen schnell kippen können. In solchen Werten werden Shorts häufig genutzt, um kurzfristige Schwächephasen zu spielen oder um in unsicheren Zeiten das Risiko im Portfolio abzusichern. Für Anleger zählt vor allem die Konsequenz: Wenn Balyasny erhöht, steigt kurzfristig die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt nervöser wird, weil eine professionelle Stimme sichtbar gegen den Kurs positioniert ist.
📉 Kurs 12,65 EUR (-1,63%): Warum ein Rückgang unter Short-Aufstockung schwerer wiegt
Ein Minus von -1,63% ist für sich genommen schon spürbar. Im Zusammenspiel mit einer Short-Aufstockung bekommt es jedoch eine zusätzliche Bedeutung. Denn Anleger interpretieren Kursverluste in einem Short-Umfeld häufig als Bestätigung der Short-These. Dadurch kann der Verkaufsdruck schneller steigen, weil einige Marktteilnehmer lieber abwarten, statt in fallende Kurse hinein zu kaufen. Genau das kann kurzfristig das Orderbuch ausdünnen: Weniger Käufer, mehr Angebot, höhere Nervosität. Gleichzeitig entsteht aber auch ein Gegeneffekt: Wenn Shorts weiter steigen, wächst langfristig die potenzielle Eindeckungsnachfrage. Das bedeutet, ein Short-Umfeld kann zunächst belasten, aber später auch als Treibstoff für schnelle Gegenbewegungen wirken.
🔥 Short Squeeze bei Evonik: Kann aus dem Druck plötzlich ein Kursturbo werden?
Shortseller müssen ihre Positionen irgendwann schließen. Das geschieht durch Rückkäufe. Wenn die Evonik-Aktie also unerwartet positive Impulse bekommt oder sich die Stimmung dreht, kann eine Eindeckungswelle entstehen. Dann wird aus einem Verkäufer ein Käufer, und Rückkäufe können den Kurs antreiben. Bei einem Wert wie Evonik ist ein klassischer Short Squeeze zwar nicht so häufig wie bei extrem spekulativen Tech-Aktien, aber das Prinzip bleibt gleich: Je mehr Shorts aktiv gemanagt werden, desto größer ist das Potenzial für schnelle Bewegungen, wenn ein Fonds wie Balyasny plötzlich Risiko reduziert. Die Historie mit wechselnden Quoten zeigt, dass solche Anpassungen durchaus vorkommen können.
🧨 Die Kehrseite: Warum die Short-Erhöhung den Abwärtsdruck verlängern kann
Wenn ein Hedgefonds aufstockt, bedeutet das zusätzliche Verkäufe, also mehr Angebot. In einem schwachen Markt kann das Rücksetzer beschleunigen, weil die Aktie ohnehin unter Druck steht und Käufer vorsichtiger sind. Gerade bei Evonik kann dieser Effekt stärker wirken, weil viele Anleger bei Chemiewerten schneller absichern, sobald die Stimmung kippt. Außerdem kann eine Short-Erhöhung weitere Shortseller anlocken, die kurzfristig auf Momentum setzen. Dann entsteht eine Rückkopplung: Der Kurs fällt, Shorts steigen, das wirkt negativ, weitere Verkäufer kommen. Für Anleger ist das der riskanteste Teil der Short-Mechanik, weil Abwärtsbewegungen dadurch manchmal schneller und intensiver ausfallen, als es reine Fundamentaldaten erklären würden.
🧩 Was bedeutet das für die nächsten Tage? Drei Szenarien für Evonik
Szenario eins: Der Druck nimmt zu, weil Balyasny weiter erhöht und der Markt zusätzliche Schwäche einpreist, wodurch Rücksetzer beschleunigt werden können. Szenario zwei: Die Aktie stabilisiert sich trotz Short-Erhöhung, weil Käufer die Schwäche als übertrieben sehen und die Short-Aktivität bereits eingepreist ist, wodurch sich eine nervöse Seitwärtsphase bilden kann. Szenario drei: Es kommt zu einer schnellen Gegenbewegung, weil Balyasny oder andere Akteure Risiko reduzieren und damit Rückkäufe entstehen, die den Kurs kurzfristig antreiben. Entscheidend ist: In einem Umfeld mit aktiv gemanagten Shorts zählt weniger die einzelne Zahl 0,90%, sondern die Richtung der nächsten Schritte. Erhöht Balyasny weiter, wirkt es wie ein zunehmender Druckblock. Reduziert der Fonds, kann daraus schnell eine Stabilisierung entstehen.
🧭 Worauf Anleger jetzt achten sollten: Short-Signale ohne Chartanalyse
Für Anleger ist jetzt vor allem relevant, ob Balyasny nach der Erhöhung auf 0,90% weiter nachlegt oder ob der Schritt nur ein kleines Rebalancing war. Ebenso wichtig ist, wie die Aktie auf weitere Meldungen reagiert. Fällt Evonik bei neuen Short-News weiter, wird die Short-Seite als dominant wahrgenommen. Bleibt der Kurs stabil oder dreht sogar nach oben, könnte das ein Hinweis sein, dass der Markt den Druck bereits absorbiert oder dass erste Marktteilnehmer bewusst antizyklisch agieren. In solchen Phasen lohnt sich auch der Blick auf die Häufigkeit der Positionsänderungen, denn je aktiver die Quote bewegt wird, desto höher ist meist die kurzfristige Nervosität rund um die Aktie.
🏁 Fazit: Evonik wird wieder zur Short-Story, und Balyasnys Schritt ist ein klares Signal
Die Evonik-Aktie steht bei 12,65 EUR (-1,63%) und bleibt damit sichtbar unter Druck. Gleichzeitig hat Balyasny Asset Management (UK) LLP seine Netto-Leerverkaufsposition am 19.01.2026 von 0,88% auf 0,90% erhöht. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Fonds weiterhin Schwächepotenzial sieht oder zumindest die Abwärtsrisiken als relevant einschätzt. Für die Aktie bedeutet das kurzfristig eine höhere Sensibilität: Rücksetzer können leichter verstärkt werden, weil zusätzliche Leerverkäufe Angebot in den Markt bringen und die Anlegerstimmung belasten. Gleichzeitig wächst aber auch das Potenzial für Gegenbewegungen, weil jede Short-Position irgendwann durch Rückkäufe geschlossen werden muss. Entscheidend ist jetzt, ob Balyasny weiter erhöht oder ob die 0,90% bereits die neue Obergrenze darstellen. In jedem Fall ist klar: Evonik ist aktuell nicht nur ein Kurswert, sondern eine Positionierungsstory, und genau das macht die Aktie kurzfristig besonders spannend.
😂 Teile diesen Artikel mit Freunden, sonst erhöht Balyasny 0,90% Short auf eure Motivation und plötzlich fühlt sich jeder Arbeitstag an wie -1,63% Stimmung! 😄📉
Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 20. Januar 2026
Disclaimer
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (20.01.2026/ac/a/d)
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