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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Konjunkturfrühindikator von ifo zeigt für die Eurozone noch immer auf eine leichte Expansion, der PMI von Markit dagegen deutet auf Konjunkturabschwächung, so Dr. Eberhard Unger von "fairesearch".
Der französische Insee liege in der Mitte zwischen beiden. Doch eigentlich sei es unwichtig, ob jetzt Deutschland und Frankreich eine Erholung in der Eurozone anführen oder in einer Beruhigungsphase den anderen Ländern nachfolgen würden.
In der Eurozone würden der Manufacturing Index (PMI) und das BIP-Wachstum (GDP) eine beachtliche Korrelation zeigen. Doch jetzt habe der Composite Output Index für die Eurozone wieder nachgegeben, ebenso der Index für die Serviceaktivitäten. Das deute auf eine leichte Kontraktion des privaten Sektors hin. Die Wahrscheinlichkeit sei gestiegen, dass sich die Wirtschaft wieder in einer Phase der Stagnation beruhige.
Auch Deutschland und Frankreich könnten sich davon nicht abkoppeln. Der PMI Composite Output Index sowie der Services PMI Activity Index würden schon den fünften Monat in Folge fallen. Die Industrieproduktion sei siebenmal in acht Monaten gesunken. Der Auftragseingang in der Industrie sei jetzt schon elf Monate rückläufig, derjenige des Servicesektors acht Monate. In beiden Bereichen würden die Auftragsbestände entsprechend sinken. Spanien, Griechenland und Portugal würden sich in einer Depression befinden, Italien könnte folgen. Frankreich habe sich der Richtung der Peripherieländer angepasst. Deutschland werde sich nicht abkoppeln können. Die deutsche Exportmaschine werde durch die schleppende Nachfrage aus China und den USA abgebremst. Wichtig für die Eurozone werde jetzt die Frage nach der politischen Zukunft.
Eine ganze Reihe von Regierungen in der Eurozone habe zurücktreten müssen oder sei abgewählt worden, weil für die Umsetzung der konsequenten Haushaltskonsolidierung nach dem Fiskalpakt die parlamentarische Unterstützung fehle. Eine gefährliche Spirale sei in Gang gesetzt. Sie belaste auch erneut den Euro. (02.05.2012/ac/a/m)
Der französische Insee liege in der Mitte zwischen beiden. Doch eigentlich sei es unwichtig, ob jetzt Deutschland und Frankreich eine Erholung in der Eurozone anführen oder in einer Beruhigungsphase den anderen Ländern nachfolgen würden.
Auch Deutschland und Frankreich könnten sich davon nicht abkoppeln. Der PMI Composite Output Index sowie der Services PMI Activity Index würden schon den fünften Monat in Folge fallen. Die Industrieproduktion sei siebenmal in acht Monaten gesunken. Der Auftragseingang in der Industrie sei jetzt schon elf Monate rückläufig, derjenige des Servicesektors acht Monate. In beiden Bereichen würden die Auftragsbestände entsprechend sinken. Spanien, Griechenland und Portugal würden sich in einer Depression befinden, Italien könnte folgen. Frankreich habe sich der Richtung der Peripherieländer angepasst. Deutschland werde sich nicht abkoppeln können. Die deutsche Exportmaschine werde durch die schleppende Nachfrage aus China und den USA abgebremst. Wichtig für die Eurozone werde jetzt die Frage nach der politischen Zukunft.
Eine ganze Reihe von Regierungen in der Eurozone habe zurücktreten müssen oder sei abgewählt worden, weil für die Umsetzung der konsequenten Haushaltskonsolidierung nach dem Fiskalpakt die parlamentarische Unterstützung fehle. Eine gefährliche Spirale sei in Gang gesetzt. Sie belaste auch erneut den Euro. (02.05.2012/ac/a/m)








