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München (aktiencheck.de AG) - Auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank wurde die europäische Politik heftig kritisiert und aufgefordert, entschiedener in der Eurokrise vorzugehen, um die erheblichen Risiken für die globale Wirtschaft zu begrenzen, so die Analysten der BayernLB.
Erwähnung habe dabei erneut die Überlegung gefunden, die Wirkung der EFSF über eine Hebelung zu vervielfachen. S&P habe heute früh indes mitgeteilt, dass sich eine Aufstockung des EFSF-Volumens Rating negativ auf die Staaten auswirken könnte. Bundesfinanzminister Schäuble habe die Möglichkeit offen gelassen, ob von den Banken noch eine höhere Beteiligung am zweiten Griechenland-Paket verlangt werde. Zudem könne die Einführung des ESM unter Umständen in das Jahr 2012 vorgezogen werden.
Neben der stärker vertrauensbildenden Wirkung einer dauerhaften Einrichtung würde so - durch die anteilige Kapitaleinzahlung der Mitgliedsländer - auch das Problem der Sicherheiten-Forderung Finnlands gelöst werden. Von europäischer Seite sei vorgeschlagen worden, Strukturfondsgelder für die Absicherung der Kreditvergabe griechischer Banken zu verwenden.
Die neue Woche werde nachrichtenbestimmt bleiben, sei der Tenor am Wochenende vor dem Hintergrund unkalkulierbarer Bankenrisiken doch wieder deutlich kritischer gegenüber einem Default Griechenlands gewesen. Bei der am Donnerstag anstehenden Bundestags-Abstimmung über die Erweiterung der EFSF werde die Stabilität des Regierungsbündnisses kritisch beäugt werden.
Die europäischen Konjunkturdaten (heute ifo-Index) könnten Wetten auf eine EZB-Leitzinssenkung in der kommenden Woche anheizen; die US-Daten würden das negative Konjunktursentiment verstärken. Bunds sollten ihre Gewinne verteidigen können.
Das ifo-Geschäftsklima dürfte wie die PMls merklich rückläufig gewesen sein. Dazu sollten die Erwartungen und die Lagebeurteilung gleichermaßen beigetragen haben, wobei letztere noch auf einem sehr hohen Niveau notiert habe und wohl kräftiger rückläufig gewesen sei.
Heute würden Bini Smaghi (15:30) und Weidmann (18:00) von der EZB, sowie Raskin (15:15), Bullard (15:30) und Kocherlakota (21:00) von der FED ihre Reden gehalten. (26.09.2011/ac/a/m)
Erwähnung habe dabei erneut die Überlegung gefunden, die Wirkung der EFSF über eine Hebelung zu vervielfachen. S&P habe heute früh indes mitgeteilt, dass sich eine Aufstockung des EFSF-Volumens Rating negativ auf die Staaten auswirken könnte. Bundesfinanzminister Schäuble habe die Möglichkeit offen gelassen, ob von den Banken noch eine höhere Beteiligung am zweiten Griechenland-Paket verlangt werde. Zudem könne die Einführung des ESM unter Umständen in das Jahr 2012 vorgezogen werden.
Neben der stärker vertrauensbildenden Wirkung einer dauerhaften Einrichtung würde so - durch die anteilige Kapitaleinzahlung der Mitgliedsländer - auch das Problem der Sicherheiten-Forderung Finnlands gelöst werden. Von europäischer Seite sei vorgeschlagen worden, Strukturfondsgelder für die Absicherung der Kreditvergabe griechischer Banken zu verwenden.
Die europäischen Konjunkturdaten (heute ifo-Index) könnten Wetten auf eine EZB-Leitzinssenkung in der kommenden Woche anheizen; die US-Daten würden das negative Konjunktursentiment verstärken. Bunds sollten ihre Gewinne verteidigen können.
Das ifo-Geschäftsklima dürfte wie die PMls merklich rückläufig gewesen sein. Dazu sollten die Erwartungen und die Lagebeurteilung gleichermaßen beigetragen haben, wobei letztere noch auf einem sehr hohen Niveau notiert habe und wohl kräftiger rückläufig gewesen sei.
Heute würden Bini Smaghi (15:30) und Weidmann (18:00) von der EZB, sowie Raskin (15:15), Bullard (15:30) und Kocherlakota (21:00) von der FED ihre Reden gehalten. (26.09.2011/ac/a/m)








