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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihrem ersten Zinsschritt seit über zwei Jahren die geldpolitische Normalisierung in der Eurozone begonnen, so die Analysten der Bank Julius Bär.
Man erwarte Anfang 2006 einen weiteren Zinsschritt, da sich eine Fortsetzung der derzeitigen positiven Konjunkturentwicklung in den nächsten drei Monaten abzeichne. Allerdings würden die Analysten der Bank Julius Bär über diesen Horizont hinaus ein beträchtliches Risiko für die Konjunktur sehen. Die Exportabhängigkeit des Wirtschaftswachstums in Verbindung mit der geringen Flexibilität der Arbeits- und Gütermärkte, die auf beträchtliche Preis- und Nachfrageverschiebungen im Zuge der Globalisierung nur unzureichend reagieren könnten, würden dauerhaft die inländische Nachfrage belasten. Eine Abkoppelung von dieser Entwicklung gelinge nur in den Ländern der Eurozone, in denen steigende Vermögenspreise die Einkommen der privaten Haushalte stützen würden.
Die Normalisierung der Geldpolitik gefährde diese Entwicklung. Die Analysten der Bank Julius Bär würden daher nicht glauben, dass die EZB die Zinsen in der 2. Jahreshälfte 2006 weiter erhöhen werde. Im Gegenteil, man erwarte, dass fallende Inflationsraten Zinssenkungsspielräume eröffnen würden.
Man erwarte Anfang 2006 einen weiteren Zinsschritt, da sich eine Fortsetzung der derzeitigen positiven Konjunkturentwicklung in den nächsten drei Monaten abzeichne. Allerdings würden die Analysten der Bank Julius Bär über diesen Horizont hinaus ein beträchtliches Risiko für die Konjunktur sehen. Die Exportabhängigkeit des Wirtschaftswachstums in Verbindung mit der geringen Flexibilität der Arbeits- und Gütermärkte, die auf beträchtliche Preis- und Nachfrageverschiebungen im Zuge der Globalisierung nur unzureichend reagieren könnten, würden dauerhaft die inländische Nachfrage belasten. Eine Abkoppelung von dieser Entwicklung gelinge nur in den Ländern der Eurozone, in denen steigende Vermögenspreise die Einkommen der privaten Haushalte stützen würden.
Die Normalisierung der Geldpolitik gefährde diese Entwicklung. Die Analysten der Bank Julius Bär würden daher nicht glauben, dass die EZB die Zinsen in der 2. Jahreshälfte 2006 weiter erhöhen werde. Im Gegenteil, man erwarte, dass fallende Inflationsraten Zinssenkungsspielräume eröffnen würden.








