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Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag meist mit moderaten Verlusten geschlossen, berichten die Analysten der Bank von Ernst.
Der Eurostoxx 50-Index habe 0,2 Prozent auf 2.689 Punkte eingebüßt. Als Belastungsfaktor hätten sich die Sorgen über eine anhaltende Schwäche des Dollar und die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag erwiesen, die Befürchtungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Wirtschaftserholung in Amerika geweckt hätten. Auch die beginnende Berichtssaison habe bei den Anlegern für Zurückhaltung gesorgt. "Die Investoren werden ohne Zweifel gute Zahlen erhalten. Ob aber die Daten und Prognosen der Unternehmen so gut ausfallen, dass die Märkte ihren Trend nach oben fortsetzen, ist vollkommen ungewiss", habe ein Börsianer gesagt.
Einen Kurseinbruch von 35,2 Prozent hätten Adecco erlitten. Der weltweit führende Zeitarbeitkonzern habe Unregelmäßigkeiten bei der Buchführung bekannt gegeben und habe die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2003 verschoben und habe damit Ängste vor neuen Bilanzskandalen geweckt. Verschiedene Banken und Broker hätten die Titel darauf hin zurück gestuft. Adecco hätten auch auf dem Eurostoxx Industrial Goods & Services-Index gelastet, der bereits durch die Abgaben bei EADS unter Druck gestanden habe. Die Aktien des Luft- und Raumfahrtkonzerns hätten 2,1 Prozent eingebüßt. Händler hätten auf die anhaltende Talfahrt der US-Währung verwiesen. EADS-Co-Chef Philippe Camus habe in einem Zeitungsinterview wegen der anhaltenden Stärke des Euro vor möglichen Einbussen in Milliardenhöhe gewarnt.
Gemieden worden seien auch die Aktien des deutschen Technologiekonzerns Infineon, die belastet durch eine Aktienplatzierung 6,7 Prozent verloren hätten. Citigroup habe im Auftrag von Siemens 150 Millionen Infineon-Aktien im Markt platziert. Damit habe Siemens seine Beteiligung an Infineon auf 19 von bisher 40 Prozent reduziert. Siemens habe sich erst nach Börsenschluss zum Verkaufspreis äußern wollen. Unter anhaltendem Druck hätten in Zusammenhang mit dem krisengeschüttelten italienischen Nahrungsmittelkonzern Parmalat die Papiere der Grossbank Capitalia gestanden. Markteilnehmer hätten auf einen Medienbericht verwiesen, der den Vorsitzenden von Capitalia mit dem Parmalat-Skandal in Verbindung gebracht habe.
Der Eurostoxx 50-Index habe 0,2 Prozent auf 2.689 Punkte eingebüßt. Als Belastungsfaktor hätten sich die Sorgen über eine anhaltende Schwäche des Dollar und die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag erwiesen, die Befürchtungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Wirtschaftserholung in Amerika geweckt hätten. Auch die beginnende Berichtssaison habe bei den Anlegern für Zurückhaltung gesorgt. "Die Investoren werden ohne Zweifel gute Zahlen erhalten. Ob aber die Daten und Prognosen der Unternehmen so gut ausfallen, dass die Märkte ihren Trend nach oben fortsetzen, ist vollkommen ungewiss", habe ein Börsianer gesagt.
Einen Kurseinbruch von 35,2 Prozent hätten Adecco erlitten. Der weltweit führende Zeitarbeitkonzern habe Unregelmäßigkeiten bei der Buchführung bekannt gegeben und habe die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2003 verschoben und habe damit Ängste vor neuen Bilanzskandalen geweckt. Verschiedene Banken und Broker hätten die Titel darauf hin zurück gestuft. Adecco hätten auch auf dem Eurostoxx Industrial Goods & Services-Index gelastet, der bereits durch die Abgaben bei EADS unter Druck gestanden habe. Die Aktien des Luft- und Raumfahrtkonzerns hätten 2,1 Prozent eingebüßt. Händler hätten auf die anhaltende Talfahrt der US-Währung verwiesen. EADS-Co-Chef Philippe Camus habe in einem Zeitungsinterview wegen der anhaltenden Stärke des Euro vor möglichen Einbussen in Milliardenhöhe gewarnt.
Gemieden worden seien auch die Aktien des deutschen Technologiekonzerns Infineon, die belastet durch eine Aktienplatzierung 6,7 Prozent verloren hätten. Citigroup habe im Auftrag von Siemens 150 Millionen Infineon-Aktien im Markt platziert. Damit habe Siemens seine Beteiligung an Infineon auf 19 von bisher 40 Prozent reduziert. Siemens habe sich erst nach Börsenschluss zum Verkaufspreis äußern wollen. Unter anhaltendem Druck hätten in Zusammenhang mit dem krisengeschüttelten italienischen Nahrungsmittelkonzern Parmalat die Papiere der Grossbank Capitalia gestanden. Markteilnehmer hätten auf einen Medienbericht verwiesen, der den Vorsitzenden von Capitalia mit dem Parmalat-Skandal in Verbindung gebracht habe.








