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Das beherrschende Thema an den Devisenmärkten ist nach wie vor der Irakkonflikt und ein möglicherweise daraus resultierender Krieg, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Die USA würden im Irakkonflikt eine entscheidende Rolle spielen. Sollte es tatsächlich zu einem Krieg kommen, wäre die US-Volkswirtschaft am stärksten belastet. Diese Erwartung schlage sich seit Dezember 2002 deutlich im Euro-Dollar-Wechselkurs nieder. Nach Höchstkursen über 1,09 US-Dollar pro Euro habe der Wechselkurs wieder etwas konsolidiert. Parallel dazu hätten die Berichte der UN-Waffeninspekteure über Fortschritte bei der Kooperation des Irak sowie die steigenden internationalen Bemühungen zur Abwendung eines Krieges für etwas Entspannung gesorgt.
Diese Entspannung habe sich z.B. auch im Goldpreis nieder geschlagen, der als guter Krisenindikator gelte. Nach wie vor erscheine diese Dollarschwäche übertrieben. In der jetzigen Phase sei es jedoch schwierig zu ermitteln, wo der Wechselkurs ohne die Verzerrung durch den Irakkonflikt stehen würde. Grundsätzlich erscheine ein Erstarken des Euros gegenüber dem US-Dollar gerechtfertigt. Neben dem schon "chronischen" Leistungsbilanzdefizit drohe den USA nun zusätzlich ein Haushaltsdefizit. Das Konjunkturprogramm von Präsident Bush im Umfang von 670 Mrd. US-Dollar verzögere die begonnene Konsolidierung der Staatsfinanzen um Jahre.
Die erwarteten Mehreinnahmen dank Hochkonjunktur würden nicht ausreichen, um die beschlossenen Steuervergünstigungen auszugleichen. Das aus den 80er Jahren bekannte Doppel-Defizit ("twin deficit") führe grundsätzlich zu einer Schwächung des Dollars. Wie groß die daraus resultierende Verschiebung der Wechselkurse sein sollte, bleibe eine theoretische Frage.
Dass der Euro die Schwächen anderer Währungen nutzen könne, zeige sich auch beim Britischen Pfund. Neben der psychologischen Belastung durch die bedingungslose Unterstützung der USA im Irakkonflikt wachse die Skepsis gegenüber der bisher recht stabilen Konjunktur auf der Insel. Die überraschende Zinssenkung der Bank of England habe die Skeptiker bestärkt. Zusätzlich wachse die Angst vor dem Platzen einer vermuteten Blase am Immobilienmarkt.
Bei einer Auflösung des Irakkonflikts erwarte man einen Anstieg des US-Dollars. Angesichts der fundamentalen Schwächung des Dollars durch das "twin-deficit" werde der Euro aber in diesem Jahr nicht mehr unter die Parität fallen.
Die USA würden im Irakkonflikt eine entscheidende Rolle spielen. Sollte es tatsächlich zu einem Krieg kommen, wäre die US-Volkswirtschaft am stärksten belastet. Diese Erwartung schlage sich seit Dezember 2002 deutlich im Euro-Dollar-Wechselkurs nieder. Nach Höchstkursen über 1,09 US-Dollar pro Euro habe der Wechselkurs wieder etwas konsolidiert. Parallel dazu hätten die Berichte der UN-Waffeninspekteure über Fortschritte bei der Kooperation des Irak sowie die steigenden internationalen Bemühungen zur Abwendung eines Krieges für etwas Entspannung gesorgt.
Die erwarteten Mehreinnahmen dank Hochkonjunktur würden nicht ausreichen, um die beschlossenen Steuervergünstigungen auszugleichen. Das aus den 80er Jahren bekannte Doppel-Defizit ("twin deficit") führe grundsätzlich zu einer Schwächung des Dollars. Wie groß die daraus resultierende Verschiebung der Wechselkurse sein sollte, bleibe eine theoretische Frage.
Dass der Euro die Schwächen anderer Währungen nutzen könne, zeige sich auch beim Britischen Pfund. Neben der psychologischen Belastung durch die bedingungslose Unterstützung der USA im Irakkonflikt wachse die Skepsis gegenüber der bisher recht stabilen Konjunktur auf der Insel. Die überraschende Zinssenkung der Bank of England habe die Skeptiker bestärkt. Zusätzlich wachse die Angst vor dem Platzen einer vermuteten Blase am Immobilienmarkt.
Bei einer Auflösung des Irakkonflikts erwarte man einen Anstieg des US-Dollars. Angesichts der fundamentalen Schwächung des Dollars durch das "twin-deficit" werde der Euro aber in diesem Jahr nicht mehr unter die Parität fallen.










