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Die Nachfrage des Auslands nach Gütern und Dienstleistungen der deutschen Wirtschaft sei in diesem Jahr äußerst kräftig. Nach Schätzung der Dresdner Bank sollen die realen Exporte in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 2000 im Durchschnitt um rund 12,5%, nach 5,1% in 1999 steigen. Auch die sechs führenden Wirtschaftsinstitute und der Sachverständigenrat würden von einer ähnlichen Größenordnung ausgehen.
Allerdings sei nach einem kräftigen Anstieg im ersten Halbjahr 2000 – auf Jahresrate gerechnet seien die Exporte um 13,5% expandiert - im zweiten Halbjahr mit einer leichten Abschwächung der Dynamik zu rechnen. So lägen im Verarbeitenden Gewerbe die Auslandsbestellungen im dritten Quartal 2000 saison- und arbeitstäglich bereinigt „nur“ um 2,6% über dem Niveau des Vorquartals (zweites Quartal: + 5,7%).
Der geringere Anstieg resultiere aus dem schlechten Septemberwert (- 6,2% gegenüber dem Vormonat), der zum Teil auf das Ausbleiben von Großaufträgen zurückzuführen sei, die üblicherweise in diesem Monat anfallen würden. Es sei daher wahrscheinlich, dass die Auslandsbestellungen im Oktober wieder kräftiger ausgefallen seien. Trotzdem dürften sich auch im vierten Quartal die Auslandsaufträge – aufgrund des hohen Rohölpreises und der dadurch bedingten vorübergehenden weltweiten Nachfrageschwäche – nur gemäßigt entwickeln.
Mittelfristig würden die Exporte aber weiterhin die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland stützen. Zwar dürfe der Welthandel 2001 nicht mehr so kräftig expandieren wie in diesem Jahr, doch die wechselkursbedingten Wettbewerbsvorteile würden die deutschen Exporte – selbst bei einem wieder stärkeren Euro – noch bis weit in das Jahr 2001 hinein stimulieren.
Ökonometrische Untersuchungen für Deutschland würden zeigen, dass die Exportentwicklung im wesentlichen durch den Welthandel und den realen Außenwert des Euro bestimmt werde. Während sich Änderungen im Welthandel unmittelbar im Export niederschlagen würden, würden Bewegungen im Außenwert des Euro erst nach ein bis zwei Quartalen voll wirksam werden.
Längerfristige Vertragsbindungen sowie der Zeitaufwand für Planung und Entscheidung würden unter anderem zu diesen Wirkungsverzögerungen beitragen. Die langfristige Außenwertelastizität der Exporte betrage dabei – 1. Das hieße: Würde der reale Außenwert des Euro um 1% sinken, führe dies nach gut einem 3/1 bis 1 Jahr zu einer Exportsteigerung um zusätzliche 1%.
Derzeit liege der reale Außenwert des Euro um rund 0,5% unter dem Niveau des dritten, um 2% unter dem des zweiten und um rund 3% unter dem Niveau des ersten Quartals 2000. Die seit Anfang 2000 nochmals verbesserte Wettbewerbsposition dürfe daher die Exporte bis in die zweite Jahreshälfte 2001 hinein um durchschnittlich rund 2% zusätzlich stimulieren.
Damit dürften die deutschen Exporteure auch 2001 real Welthandelsanteile zurückgewinnen. Die Dresdner Bank halte einen Anstieg der Exporte im Jahresdurchschnitt 2001 um fast 10% für wahrscheinlich.
Allerdings sei nach einem kräftigen Anstieg im ersten Halbjahr 2000 – auf Jahresrate gerechnet seien die Exporte um 13,5% expandiert - im zweiten Halbjahr mit einer leichten Abschwächung der Dynamik zu rechnen. So lägen im Verarbeitenden Gewerbe die Auslandsbestellungen im dritten Quartal 2000 saison- und arbeitstäglich bereinigt „nur“ um 2,6% über dem Niveau des Vorquartals (zweites Quartal: + 5,7%).
Der geringere Anstieg resultiere aus dem schlechten Septemberwert (- 6,2% gegenüber dem Vormonat), der zum Teil auf das Ausbleiben von Großaufträgen zurückzuführen sei, die üblicherweise in diesem Monat anfallen würden. Es sei daher wahrscheinlich, dass die Auslandsbestellungen im Oktober wieder kräftiger ausgefallen seien. Trotzdem dürften sich auch im vierten Quartal die Auslandsaufträge – aufgrund des hohen Rohölpreises und der dadurch bedingten vorübergehenden weltweiten Nachfrageschwäche – nur gemäßigt entwickeln.
Ökonometrische Untersuchungen für Deutschland würden zeigen, dass die Exportentwicklung im wesentlichen durch den Welthandel und den realen Außenwert des Euro bestimmt werde. Während sich Änderungen im Welthandel unmittelbar im Export niederschlagen würden, würden Bewegungen im Außenwert des Euro erst nach ein bis zwei Quartalen voll wirksam werden.
Längerfristige Vertragsbindungen sowie der Zeitaufwand für Planung und Entscheidung würden unter anderem zu diesen Wirkungsverzögerungen beitragen. Die langfristige Außenwertelastizität der Exporte betrage dabei – 1. Das hieße: Würde der reale Außenwert des Euro um 1% sinken, führe dies nach gut einem 3/1 bis 1 Jahr zu einer Exportsteigerung um zusätzliche 1%.
Derzeit liege der reale Außenwert des Euro um rund 0,5% unter dem Niveau des dritten, um 2% unter dem des zweiten und um rund 3% unter dem Niveau des ersten Quartals 2000. Die seit Anfang 2000 nochmals verbesserte Wettbewerbsposition dürfe daher die Exporte bis in die zweite Jahreshälfte 2001 hinein um durchschnittlich rund 2% zusätzlich stimulieren.
Damit dürften die deutschen Exporteure auch 2001 real Welthandelsanteile zurückgewinnen. Die Dresdner Bank halte einen Anstieg der Exporte im Jahresdurchschnitt 2001 um fast 10% für wahrscheinlich.









