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Euro Stoxx Stabilisierung?




14.08.01 09:57
Lang & Schwarz

Der Ausverkauf der europäischen Telekommunikationswerte ging in der vergangenen Handelswoche weiter, berichten die Experten der Wertpapierhandel AG "Lang & Schwarz".

Trauriger Spitzenreiter in diesem Segment seien erneut die Aktien der Deutschen Telekom gewesen. Doch auch die Bayer AG habe der Telekom in Sachen Kursverluste in nichts nach gestanden und sei in den vergangenen fünf Handelstagen der größte Verlierer im Euro Stoxx 50 gewesen.

Im Wochenchart sei die lange schwarze Kerze der 32. Handelswoche ein deutliches Baissesignal. Das 50%-Niveau dieser Wochenbewegung könnte zumindest kurzfristig für einen Widerstand im Bereich von ca. 3.920,00 Punkten sorgen, den es auf Wochenbasis zu überwinden gelte. Der seit Ende Mai bestehende Abwärtstrend verlaufe aktuell bei ca. 4.050,00 Punkten und bilde den nächsten Widerstand. Somit werde die noch in der letzten Ausgabe genannte Unterstützung im Bereich von ca. 4.000,00 Punkten zum Widerstand.

Eine Unterstützung sei bei ca. 3.800,00 Punkten auszumachen, wobei der seit Ende Mai bestehende Abwärtstrend weiterhin intakt sei. Auch im Tageschart sei bei ca. 3.800,00 Punkten ebenfalls eine kurzfristige Unterstützung zu erkennen, die auf eine Stabilisierung hoffen lasse. Doch es könne keine Entwarnung gegeben werden, bevor nicht der bereits erwähnte intakte Abwärtstrend nach oben durchbrochen werde. Für eine Stabilisierung spreche die stark überverkaufte Situation vieler TMT-Werte im Euro Stoxx 50. Komme es hier zu einer technischen Erholung könnte dies den Euro Stoxx 50 aufgrund der starken Branchengewichtung ebenfalls positiv beeinflussen.

Die Indikatoren im Wochenchart würden ein tendenzloses Bild zeigen. Der MACD falle und notiere unterhalb seiner Signallinie. Der RSI notiere knapp außerhalb des überverkauften Bereichs. Der ADX präsentiere sich gegenüber der Vorwoche unverändert und habe sich weiter abgeflacht. Somit könne auch hier kein Trend ausgemacht werden, so die Börsenexperten.

Die Möglichkeit einer W-Formation sei weiterhin gegeben, auch wenn sich die Chancen für einen deutlichen Anstieg in den Bereich um 4.600,00 Punkten, der für die eindeutige Bildung der W-Formation notwendig sei, verschlechtert habe. Die Wahrscheinlichkeit einer technischen Erholung sei aufgrund der bereits angesprochenen überverkauften Situation vieler Werte aus dem TMT-Sektor hingegen wahrscheinlicher.

Die Chancen einer technischen Erholung seien gegeben, die angesprochenen technischen Indikatoren würden jedoch zunächst auf keine signifikante Trendwende schließen lassen. In der kommende Handelswoche erwarten die Experten von "Lang & Schwarz" die Stabilisierung oberhalb der 3.800,00 Punkte Marke.








 
 

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