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Nach einem freundlichen Beginn konnten die Rentenmärkte im Euroraum im weiteren Verlauf des Vormittags weiter leicht zulegen, so die Analysten der WGZ-Bank.
Am Nachmittag hätten die US-Daten die weitere Bewegung bestimmt. Nach den etwas enttäuschenden BIP-Zahlen habe der Bund-Future zunächst etwa 20 Ticks zugelegt, die er jedoch nach Bekanntgabe des Chicago-Einkaufsmanagerindex und des Verbrauchervertrauens wieder abgegeben habe. Die freundliche Tendenz sei aber erhalten geblieben.
Die zuletzt sehr hohen Wachstumserwartungen in den USA seien durch die BIP-Zahlen für das 4. Quartal mit einem annualisierten Wachstum von 4,0 % leicht enttäuscht worden. Allein der schwächere aber noch wachsende (2,6%) Private Verbrauch habe 3 Prozentpunkte weniger zum Wachstum beigetragen als im 3. Quartal. Auch die meisten anderen Teilkomponenten hätten einen geringeren Wachstumsbeitrag als im Vorquartal geliefert. Das Wachstumstempo habe sich damit im vergangenen Quartal in der Nähe des Potenzials bewegt. Für das laufende Quartal deute sich jedoch wieder eine leichte Wachstumsbeschleunigung an. Der Chicago-Einkaufsmanagerindex habe noch kräftiger zulegen können als erwartet worden sei und auch das von der Universität von Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen sei nach endgültigen Zahlen noch deutlicher angestiegen als zunächst berichtet.
Bei den Stimmungsindikatoren der EU-Kommission für den Euroraum habe es am Freitag keine Überraschungen gegeben. Das Geschäftsklima in der Industrie habe sich im Januar leicht verbessern können, wobei die Produktionserwartungen sich etwas deutlicher belebt hätten. Das Verbrauchervertrauen sei auf dem niedrigen Stand des Vormonats geblieben.
Heute würden die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe zunächst in Europa und am Nachmittag auch in den USA veröffentlicht. Die regionalen Stimmungsindikatoren in den USA würden auf einen weiteren Anstieg des nationalen Indexes (ISM) hindeuten, dessen Dezemberwert im Rahmen einer Revision nach unten korrigiert worden sei. Auch im Euroraum dürfte der Einkaufsmanagerindex zulegen.
Da aus dem späten US-Handel keine Impulse gekommen seien, hätten die Bondmärkte heute nahezu unverändert eröffnet. Die Einkaufsmanagerindices dürften heute die wichtigsten Einflussfaktoren für die Bondmärkte darstellen, wobei insbesondere der zu erwartende Anstieg des ISM-Indexes tendenziell eine Belastung für die Bondmärkte darstellen sollte.
Am Nachmittag hätten die US-Daten die weitere Bewegung bestimmt. Nach den etwas enttäuschenden BIP-Zahlen habe der Bund-Future zunächst etwa 20 Ticks zugelegt, die er jedoch nach Bekanntgabe des Chicago-Einkaufsmanagerindex und des Verbrauchervertrauens wieder abgegeben habe. Die freundliche Tendenz sei aber erhalten geblieben.
Bei den Stimmungsindikatoren der EU-Kommission für den Euroraum habe es am Freitag keine Überraschungen gegeben. Das Geschäftsklima in der Industrie habe sich im Januar leicht verbessern können, wobei die Produktionserwartungen sich etwas deutlicher belebt hätten. Das Verbrauchervertrauen sei auf dem niedrigen Stand des Vormonats geblieben.
Heute würden die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe zunächst in Europa und am Nachmittag auch in den USA veröffentlicht. Die regionalen Stimmungsindikatoren in den USA würden auf einen weiteren Anstieg des nationalen Indexes (ISM) hindeuten, dessen Dezemberwert im Rahmen einer Revision nach unten korrigiert worden sei. Auch im Euroraum dürfte der Einkaufsmanagerindex zulegen.
Da aus dem späten US-Handel keine Impulse gekommen seien, hätten die Bondmärkte heute nahezu unverändert eröffnet. Die Einkaufsmanagerindices dürften heute die wichtigsten Einflussfaktoren für die Bondmärkte darstellen, wobei insbesondere der zu erwartende Anstieg des ISM-Indexes tendenziell eine Belastung für die Bondmärkte darstellen sollte.








