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In dieser Woche hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung in den Industrienationen deutlich nach unten korrigiert, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
So erwarteten die Pariser Ökonomen für das Gesamtjahr 2002 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von einem Prozent, nachdem sie in ihrer Frühjahrsprognose noch von 2,8 Prozent ausgegangen seien. In Deutschland leide die Konjunktur besonders unter der Verschlechterung des Auslandsgeschäfts und der schlechten Verfassung der Bauindustrie, die sowohl im Osten als auch im Westen dabei sei, Überkapazitäten abzubauen. Selbst der konjunkturstützende private Konsum habe sich schlechter als erwartet entwickelt.
Mit einer Belebung des Wirtschaftswachstums werde in der zweiten Jahreshälfte 2002 gerechnet. Der Münchener Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN habe enttäuschende Ergebnisse für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres gemeldet. Bei einem fast unveränderten Umsatz sei der Überschuss auf 46 Mio. Euro (Vorjahr: 328) eingebrochen. Gründe dafür seien zum einen eine verminderte Nachfrage sowie ein deutlicher Margenverfall bei Nutzfahrzeugen als Folge der schwachen Konjunktur.
Für 2002 rechneten Analysten mit einem weiteren Rückgang des Nutzfahrzeugmarktes. Belastend hätten sich im dritten Quartal zudem Kosten für die Restrukturierung der britischen Tochtergesellschaft ERF sowie die Absatzschwäche im Bereich Druckmaschinen ausgewirkt. Vorstandsvorsitzender Ruppert erwarte eine länger anhaltende Talsohle, die erst im vierten Quartal nächsten Jahres durchschritten werden dürfte und habe einen weiteren Stellenabbau angekündigt.
So erwarteten die Pariser Ökonomen für das Gesamtjahr 2002 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von einem Prozent, nachdem sie in ihrer Frühjahrsprognose noch von 2,8 Prozent ausgegangen seien. In Deutschland leide die Konjunktur besonders unter der Verschlechterung des Auslandsgeschäfts und der schlechten Verfassung der Bauindustrie, die sowohl im Osten als auch im Westen dabei sei, Überkapazitäten abzubauen. Selbst der konjunkturstützende private Konsum habe sich schlechter als erwartet entwickelt.
Mit einer Belebung des Wirtschaftswachstums werde in der zweiten Jahreshälfte 2002 gerechnet. Der Münchener Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN habe enttäuschende Ergebnisse für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres gemeldet. Bei einem fast unveränderten Umsatz sei der Überschuss auf 46 Mio. Euro (Vorjahr: 328) eingebrochen. Gründe dafür seien zum einen eine verminderte Nachfrage sowie ein deutlicher Margenverfall bei Nutzfahrzeugen als Folge der schwachen Konjunktur.
Für 2002 rechneten Analysten mit einem weiteren Rückgang des Nutzfahrzeugmarktes. Belastend hätten sich im dritten Quartal zudem Kosten für die Restrukturierung der britischen Tochtergesellschaft ERF sowie die Absatzschwäche im Bereich Druckmaschinen ausgewirkt. Vorstandsvorsitzender Ruppert erwarte eine länger anhaltende Talsohle, die erst im vierten Quartal nächsten Jahres durchschritten werden dürfte und habe einen weiteren Stellenabbau angekündigt.








