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Enro erst später kaufen




22.03.01 00:00
Die Telebörse

Die Wertpapierspezialisten des Anlegermagazins “Die Telebörse” raten Investoren die Aktien von Enro (WKN 549282) nicht zu zeichnen, sondern später an der Börse zu kaufen.

Das Unternehmen plane, projektiere und betreibe seit 1985 kleine Anlagen zur Energie- und Trinkwasserversorgung im In- und Ausland. Schwerpunkt seien Kleinkraftwerke mit innovativer Technologie, die beispielsweise die Abwärme aus der Industrieproduktion nutzen. Der Mittelständler, mit Kunden wie DaimlerChrysler oder Thyssen habe unter dem Marktdruck im Versorgergeschäft stark an Umsatz eingebüsst.

Mit dem Emissionserlös wolle Enro bereits projektierte Anlagen errichten, die großteils erneuerbare Energien nutzen: ein Biomassekraftwerk, ein Holzgas-Demonstationskraftwerk, ein Geothermie-Kraftwerk und ein mit Grubengas betriebenes Blockheizkraftwerk. Alle Anlagen sollen von Beginn an profitabel arbeiten.

Anders als die mit Überkapazitäten kämpfenden großen Versorger besetze Enro eine Nische, die Marktwachstum verspreche: kleine bis mittelgroße Anlagen für eine dezentrale Energieversorgung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördere die Nutzung Biomasse/Biogas und Geothermie. Die Potentiale dieser Energieträger sein bislang weitgehend ungenutzt.

Angesichts der niedrigen Stückzahlen müssten Anleger mit größeren Schwankungen rechnen. Der Titel eigne sich für langfristig orientierte Investoren, die jedoch das Risiko eines kapitalintensiven Geschäfts beachten müssten.








 
 

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