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Die Analysten vom Bankhaus Löbbecke & Co. sehen in der Aktie von Endesa (ISIN ES0130670112 / WKN 871028) einen interessanten Wert.
Auf dem Heimatmarkt halte der größte spanische Stromversorger, die Empresa Nacional de Electricidad SA oder kurz Endesa, knapp die Hälfte der Marktanteile. Im Zuge einer starken Expansion in der Vergangenheit sei der ehemalige Staatsmonopolist der einzige europäische Versorger mit Mehrheitsbeteiligungen im Wachstumsmarkt Lateinamerika. Diese Beteiligungen seien Endesa in den letzten beiden Jahren zum Verhängnis geworden, aber langfristig würden diese Märkte überdurchschnittliches Wachstumspotential versprechen.
In Italien halte der Spanier 51% an der früheren Enel-Tochter Elettrogen, die mittlerweile unter Endesa Italia firmiere. Dem Verkauf von Edenor in Argentinien und des spanischen Elektrizitätswerkes Viesgo sollten weitere Desinvestitionen im Wert von 6,8 Mrd. Euro bis 2006 folgen. Damit werde die Politik einer radikalen Konsolidierung und des Schuldenabbaus weiter fortgeführt.
Für den Bereich erneuerbare Energien werde zur Zeit ein Partner gesucht. Geplante Zukäufe in Europa seien angesichts des weiterhin schwachen Marktumfelds zurückgestellt worden. Auna, der Telekommunikationskonzern, an dem Endesa 30% halte und der für 2 Mrd. Euro Schulden verantwortlich zeichne, ohne einen Beitrag zum Gewinn zu leisten, solle sich in Zukunft selbst finanzieren.
Die Wirtschaftskrise in Südamerika und die staatlich regulierten Strompreise in Spanien, die die gestiegenen Produktionskosten außer Acht lassen würden, hätten dem Versorger in 2002 zugesetzt. Nur durch den Verkauf der Tochter Viesgo für 1,07 Mrd. Euro sei ein Gewinnwachstum erzielt worden.
Im 1. Quartal 2003 habe sich dann auch wieder das operative Ergebnis leicht verbessern und die Schulden sukzessive um weitere 2,8 Mrd. auf 19,9 Mrd. Euro reduziert werden können. So sei neben der nicht-strategischen Beteiligung an Repsol auch der Windkraftanlagenbauer Made Tecnologias veräußert worden. Im Zuge des Schuldenabbaus seien die Investitionsausgaben bis 2006 auf 9,7 Mrd. Euro gekürzt worden.
Die Analysten vom Bankhaus Löbbecke & Co. denken, dass die defensive Aktie von Endesa, die sich schon wieder von seinen Tiefständen deutlich erholen konnte, langfristig durch eine eher vorsichtige Unternehmensstrategie überzeugt.
Auf dem Heimatmarkt halte der größte spanische Stromversorger, die Empresa Nacional de Electricidad SA oder kurz Endesa, knapp die Hälfte der Marktanteile. Im Zuge einer starken Expansion in der Vergangenheit sei der ehemalige Staatsmonopolist der einzige europäische Versorger mit Mehrheitsbeteiligungen im Wachstumsmarkt Lateinamerika. Diese Beteiligungen seien Endesa in den letzten beiden Jahren zum Verhängnis geworden, aber langfristig würden diese Märkte überdurchschnittliches Wachstumspotential versprechen.
In Italien halte der Spanier 51% an der früheren Enel-Tochter Elettrogen, die mittlerweile unter Endesa Italia firmiere. Dem Verkauf von Edenor in Argentinien und des spanischen Elektrizitätswerkes Viesgo sollten weitere Desinvestitionen im Wert von 6,8 Mrd. Euro bis 2006 folgen. Damit werde die Politik einer radikalen Konsolidierung und des Schuldenabbaus weiter fortgeführt.
Die Wirtschaftskrise in Südamerika und die staatlich regulierten Strompreise in Spanien, die die gestiegenen Produktionskosten außer Acht lassen würden, hätten dem Versorger in 2002 zugesetzt. Nur durch den Verkauf der Tochter Viesgo für 1,07 Mrd. Euro sei ein Gewinnwachstum erzielt worden.
Im 1. Quartal 2003 habe sich dann auch wieder das operative Ergebnis leicht verbessern und die Schulden sukzessive um weitere 2,8 Mrd. auf 19,9 Mrd. Euro reduziert werden können. So sei neben der nicht-strategischen Beteiligung an Repsol auch der Windkraftanlagenbauer Made Tecnologias veräußert worden. Im Zuge des Schuldenabbaus seien die Investitionsausgaben bis 2006 auf 9,7 Mrd. Euro gekürzt worden.
Die Analysten vom Bankhaus Löbbecke & Co. denken, dass die defensive Aktie von Endesa, die sich schon wieder von seinen Tiefständen deutlich erholen konnte, langfristig durch eine eher vorsichtige Unternehmensstrategie überzeugt.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 36,89 € | 36,79 € | 0,10 € | +0,27% | 17.04./15:47 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| ES0130670112 | 871028 | 39,22 € | 24,63 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
36,89 € | +0,27% | 15:24 |
| Düsseldorf | 36,94 € | +0,87% | 12:31 |
| Stuttgart | 36,96 € | +0,57% | 14:46 |
| Hamburg | 36,68 € | -0,24% | 08:03 |
| Hannover | 36,68 € | -0,27% | 08:03 |
| Xetra | 36,81 € | -0,30% | 15:09 |
| Frankfurt | 36,63 € | -0,46% | 08:02 |
| München | 37,16 € | -0,64% | 16.04.26 |
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