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Auf der angekündigten Pressekonferenz des Unternehmens Emprise (WKN 571050) sei eine "technologische Sensation" veröffentlicht worden, berichten die Analysten von at-stoxx.
Die Hamburger mediascape communications GmbH, 72-prozentige Tochter der Emprise Management Consulting AG, habe einen laut eigener Aussage "Durchbruch in der Richtfunk-Technologie" gemeldet. Daten könnten mit der neu entwickelten Technik mit bis zu 155 Megabits/Sekunde versendet werden - immerhin 2325 mal schneller als ISDN. Weltweit liege mediascape mit der neuen Technologie damit an der Geschwindigkeit gemessen klar vorne.
Von entscheidender Bedeutung sei die Überbrückung der sogenannten letzten Meile, die es dem Nutzer ermögliche, auf Telekom-Leitungen zu verzichten. Der Datentransfer per Richtfunk gelte als abhörsicher, wetterunabhängig und ermögliche die Übertragung hoher Datenmengen. Im dataAirways-Netz bleibe das Telefonieren für den Kunden kostenlos. Durch die Lizenzen 3 und 4 dürfe mediascape als Telefongesellschaft auch anderen Carriern die letzte Meile anbieten. Gespräche darüber würden bereits geführt.
DataAirways werde bereits von Unternehmen genutzt, die mit einer ausgeprägten Filialstruktur arbeiten, wie z.B. Baumärkte und Lebensmittelketten. Mit der Technologie könnten sich Unternehmen über Richtfunk ihr eigenes Intra- und Extranet aufbauen. Mediascape sehe sich mit der neuen Richtfunk-Technologie in Zukunft gut im Wachstumsmarkt Business-to-Business positioniert.
Die Analysten von at-stoxx konnten sich vom Vorstand/Finanzen der mediascape communications GmbH, Herrn Christian Brügmann, exklusiv einige Fragen beantworten lassen:
at-stoxx: "Gibt es einen Zeitrahmen für die weitere Verbreitung der Infrastruktur (Inland/Ausland) in Bezug auf die mittelfristige Strategieausrichtung?"
Christian Brügmann: "Zur Zeit sind in Deutschland 10 Städte mit dataAirways "versorgt". Die Expansion wird in einem ähnlichem Tempo weitergehen und zum Ende diesen Jahres ca. das Doppelte an inländischen Städten aufweisen. Eine Expansion in das Ausland ist ebenso geplant - die ersten Planungen dazu werden im 2. Quartal 2000 beginnen."
at-stoxx: "Mit welchen Investitionen rechnen sie in den nächsten 24 Monaten, welchen Umsatz erwarten sie und wann gelingt es ihnen Richtfunk für die mediascape communications rentabel zu gestalten?"
Christian Brügmann: "Die Investitionssumme wird im mehrstelligen Millionenbereich liegen - die ersten positiven Zahlen werden aber aufgrund der Innovationsstärke und dem Interesse des Marktes nicht lange auf sich warten lassen."
at-stoxx: "Ist die Richtfunk-Technologie (RFT) in Zukunft auch für den privaten Online-Kunden interessant, oder bleibt sie zu teuer? Ist die RFT ausschließlich für Geschäftskunden konzipiert und finanzierbar?"
Christian Brügmann: "Die Technologie selbst ist für jeden Anwender interessant. Ein 2Mbit/s-Anschlußkostet zur Zeit zum Beispiel DM 2.499,00 Anschaltgebühr einmalig - danach keine laufenden monatlichen Gebühren für den Anschluß. Ein "Powersurfer" kann also auch schon heute schnell die Kosten amortisieren - da ja lediglich dem Provider eine nutzungsabhängige Gebühr bezahlt werden muß. Grundsätzlich ist aber der Business-Kunde in unserem Hauptfokus - für den Einzelplatz- bzw. Privatanwender gibt es bereits jetzt andere interessante Alternativen. Für den Businesskunden erst jetzt - durch dataAirways."
Die angekündigten Schritte scheinen den Kursanstieg nach Einschätzung der Experten zu rechtfertigen. Die Analysten bleiben daher bei ihrer positiven Meinung vom 9. Dezember 1999 und sehen für das laufende Jahr noch weiteres Kurspotential.
Die Hamburger mediascape communications GmbH, 72-prozentige Tochter der Emprise Management Consulting AG, habe einen laut eigener Aussage "Durchbruch in der Richtfunk-Technologie" gemeldet. Daten könnten mit der neu entwickelten Technik mit bis zu 155 Megabits/Sekunde versendet werden - immerhin 2325 mal schneller als ISDN. Weltweit liege mediascape mit der neuen Technologie damit an der Geschwindigkeit gemessen klar vorne.
Von entscheidender Bedeutung sei die Überbrückung der sogenannten letzten Meile, die es dem Nutzer ermögliche, auf Telekom-Leitungen zu verzichten. Der Datentransfer per Richtfunk gelte als abhörsicher, wetterunabhängig und ermögliche die Übertragung hoher Datenmengen. Im dataAirways-Netz bleibe das Telefonieren für den Kunden kostenlos. Durch die Lizenzen 3 und 4 dürfe mediascape als Telefongesellschaft auch anderen Carriern die letzte Meile anbieten. Gespräche darüber würden bereits geführt.
DataAirways werde bereits von Unternehmen genutzt, die mit einer ausgeprägten Filialstruktur arbeiten, wie z.B. Baumärkte und Lebensmittelketten. Mit der Technologie könnten sich Unternehmen über Richtfunk ihr eigenes Intra- und Extranet aufbauen. Mediascape sehe sich mit der neuen Richtfunk-Technologie in Zukunft gut im Wachstumsmarkt Business-to-Business positioniert.
Die Analysten von at-stoxx konnten sich vom Vorstand/Finanzen der mediascape communications GmbH, Herrn Christian Brügmann, exklusiv einige Fragen beantworten lassen:
Christian Brügmann: "Zur Zeit sind in Deutschland 10 Städte mit dataAirways "versorgt". Die Expansion wird in einem ähnlichem Tempo weitergehen und zum Ende diesen Jahres ca. das Doppelte an inländischen Städten aufweisen. Eine Expansion in das Ausland ist ebenso geplant - die ersten Planungen dazu werden im 2. Quartal 2000 beginnen."
at-stoxx: "Mit welchen Investitionen rechnen sie in den nächsten 24 Monaten, welchen Umsatz erwarten sie und wann gelingt es ihnen Richtfunk für die mediascape communications rentabel zu gestalten?"
Christian Brügmann: "Die Investitionssumme wird im mehrstelligen Millionenbereich liegen - die ersten positiven Zahlen werden aber aufgrund der Innovationsstärke und dem Interesse des Marktes nicht lange auf sich warten lassen."
at-stoxx: "Ist die Richtfunk-Technologie (RFT) in Zukunft auch für den privaten Online-Kunden interessant, oder bleibt sie zu teuer? Ist die RFT ausschließlich für Geschäftskunden konzipiert und finanzierbar?"
Christian Brügmann: "Die Technologie selbst ist für jeden Anwender interessant. Ein 2Mbit/s-Anschlußkostet zur Zeit zum Beispiel DM 2.499,00 Anschaltgebühr einmalig - danach keine laufenden monatlichen Gebühren für den Anschluß. Ein "Powersurfer" kann also auch schon heute schnell die Kosten amortisieren - da ja lediglich dem Provider eine nutzungsabhängige Gebühr bezahlt werden muß. Grundsätzlich ist aber der Business-Kunde in unserem Hauptfokus - für den Einzelplatz- bzw. Privatanwender gibt es bereits jetzt andere interessante Alternativen. Für den Businesskunden erst jetzt - durch dataAirways."
Die angekündigten Schritte scheinen den Kursanstieg nach Einschätzung der Experten zu rechtfertigen. Die Analysten bleiben daher bei ihrer positiven Meinung vom 9. Dezember 1999 und sehen für das laufende Jahr noch weiteres Kurspotential.
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