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Die Analystin Karin Brinkmann von der HypoVereinsbank bewertet die Aktie von Electrabel mit "underperform".
Mit der Liberalisierung in Belgien sei der Stromabsatz bei Electrabel um 2,3% in 2004 gesunken. Die Wechselrate bei den Kunden sei relativ hoch. Allein in Flamen hätten 50% der Kunden ihren Stromversorger neu gewählt. Das Wachstum solle in erster Linie außerhalb Belgiens stattfinden, sowohl bei der Kapazität (+45% außerhalb Belgiens) als auch beim Stromabsatz (+75% außerhalb Belgiens). Derzeit entfalle ungefähr die Hälfte des Umsatzes auf Belgien.
Das Ergebnis in 2004 sei von der Ausgliederung der Atomrückstellungen beeinflusst gewesen. Die Anpassung der Rückstellungen an die IFRS-Methode habe die Umstellung der bisher bei Electrabel vorgenommenen jährlichen einheitlichen Rückstellung auf die Ermittlung eines Barwerts künftiger Verpflichtungen erfordert. Die Diskontierungsrate betrage nach 8,6% + Inflation nunmehr 5%. Die Rückstellungen seien 2004 einmalig um EUR 233 Mio. nach oben geschraubt worden, aber die jährlichen Rückstellungen würden auf EUR 124 Mio. sinken.
Electrabel wolle stärker wachsen als der Markt. Für den Zeitraum 2005 bis 2009 strebe die Gesellschaft eine Erhöhung des europäischen Marktanteils an. Das Unternehmen plane ein jährliches Wachstum von 4 bis 7% beim Umsatz und EBITDA. Dies gehe konform mit der Vorgabe des Mutterkonzerns Suez, erscheine allerdings angesichts der laufenden Projekte wenig ehrgeizig. 2004 habe das EBITDA um 5% zugelegt. Electrabel sei im Peergroup-Vergleich relativ hoch bewertet.
Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die Electrabel-Aktie weiterhin mit "underperform" ein. Das Kursziel sehe man unverändert bei 300 EUR.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit der Liberalisierung in Belgien sei der Stromabsatz bei Electrabel um 2,3% in 2004 gesunken. Die Wechselrate bei den Kunden sei relativ hoch. Allein in Flamen hätten 50% der Kunden ihren Stromversorger neu gewählt. Das Wachstum solle in erster Linie außerhalb Belgiens stattfinden, sowohl bei der Kapazität (+45% außerhalb Belgiens) als auch beim Stromabsatz (+75% außerhalb Belgiens). Derzeit entfalle ungefähr die Hälfte des Umsatzes auf Belgien.
Das Ergebnis in 2004 sei von der Ausgliederung der Atomrückstellungen beeinflusst gewesen. Die Anpassung der Rückstellungen an die IFRS-Methode habe die Umstellung der bisher bei Electrabel vorgenommenen jährlichen einheitlichen Rückstellung auf die Ermittlung eines Barwerts künftiger Verpflichtungen erfordert. Die Diskontierungsrate betrage nach 8,6% + Inflation nunmehr 5%. Die Rückstellungen seien 2004 einmalig um EUR 233 Mio. nach oben geschraubt worden, aber die jährlichen Rückstellungen würden auf EUR 124 Mio. sinken.
Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die Electrabel-Aktie weiterhin mit "underperform" ein. Das Kursziel sehe man unverändert bei 300 EUR.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








