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Von der Konjunkturfront gibt es positive wie negative Nachrichten, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Das Positive vorweg: Die Gefahr baldiger Zinserhöhungen im Euroland bestehe derzeit nicht. Das Gegenteil (Zinssenkungen) treffe angesichts eines bevorstehenden schweren Winterhalbjahres zu. Insgesamt gesehen befinde sich die deutsche Wirtschaft nach der sog. "ifo-Konjunktur-Uhr" in einer Schwächephase. In Westdeutschland sei der ifo-Geschäftsklimaindex im September zum vierten Mail in Folge gesunken.
Traditionell bestehe dieser wichtige Konjunkturindikator aus einer Erwartungs- und einer aktuellen Lagebeurteilungskomponente. Die Ursachen für den Rückgang hätten in einer weiteren Eintrübung der Erwartungen für die nächsten sechs Monate im Bauhauptgewerbe und im Einzelhandel gelegen. Hier erwarten die Analysten der Sparkasse Bremen bei einer weiteren Belastung der Verbraucher durch die nächste Stufe der Öko-Steuer keine Nachfrageimpulse.
Positiv habe die Analysten hingegen der im verarbeitenden Gewerbe gestiegene Klimaindikator in Westdeutschland überrascht. Dieser erweise sich auch vor dem Hintergrund der sich abschwächenden Weltkonjunktur als sehr robust. Eine Konjunkturerholung in Deutschland sehe man in Anbetracht der ungünstigen Erwartungen frühestens im Sommer nächsten Jahres. Unterstrichen werde die Meinung der Analysten durch den Saldo (Geschäftslage minus -erwartungen) des ifo-Geschäftsklimas, der sich nach wie vor deutlich im negativen Bereich befinde.
Für den Kapitalmarkt hätten die geschilderten ifo-Zahlen als wichtigstes Konjunkturbarometer der größten Volkswirtschaft im Euroland eine erhebliche Bedeutung. Nachdem lange Zeit eher die Gefahr einer zu schnellen Konjunkturerholung (mit entsprechenden Zinsschritten) gesehen worden sei, ermöglichten die vom ifo-Institut vorgelegten Zahlen bei einer Bestätigung durch weitere Daten nach Eindruck der Analysten sogar einen weiteren Zinsschritt nach unten. Von der Inflationsseite drohe nach den ersten vorläufigen Daten aus Bayern, NRW und Sachsen (~ +1,1%) keine Gefahr. Nach den jüngsten ifo-Konjunkturdaten halten die Analysten der Sparkasse Bremen Zinssenkungen durch die EZB wieder für möglich.
Das Positive vorweg: Die Gefahr baldiger Zinserhöhungen im Euroland bestehe derzeit nicht. Das Gegenteil (Zinssenkungen) treffe angesichts eines bevorstehenden schweren Winterhalbjahres zu. Insgesamt gesehen befinde sich die deutsche Wirtschaft nach der sog. "ifo-Konjunktur-Uhr" in einer Schwächephase. In Westdeutschland sei der ifo-Geschäftsklimaindex im September zum vierten Mail in Folge gesunken.
Positiv habe die Analysten hingegen der im verarbeitenden Gewerbe gestiegene Klimaindikator in Westdeutschland überrascht. Dieser erweise sich auch vor dem Hintergrund der sich abschwächenden Weltkonjunktur als sehr robust. Eine Konjunkturerholung in Deutschland sehe man in Anbetracht der ungünstigen Erwartungen frühestens im Sommer nächsten Jahres. Unterstrichen werde die Meinung der Analysten durch den Saldo (Geschäftslage minus -erwartungen) des ifo-Geschäftsklimas, der sich nach wie vor deutlich im negativen Bereich befinde.
Für den Kapitalmarkt hätten die geschilderten ifo-Zahlen als wichtigstes Konjunkturbarometer der größten Volkswirtschaft im Euroland eine erhebliche Bedeutung. Nachdem lange Zeit eher die Gefahr einer zu schnellen Konjunkturerholung (mit entsprechenden Zinsschritten) gesehen worden sei, ermöglichten die vom ifo-Institut vorgelegten Zahlen bei einer Bestätigung durch weitere Daten nach Eindruck der Analysten sogar einen weiteren Zinsschritt nach unten. Von der Inflationsseite drohe nach den ersten vorläufigen Daten aus Bayern, NRW und Sachsen (~ +1,1%) keine Gefahr. Nach den jüngsten ifo-Konjunkturdaten halten die Analysten der Sparkasse Bremen Zinssenkungen durch die EZB wieder für möglich.








