EUR/USD - technische Analyse




06.12.12 12:39
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - In der letzten Betrachtung berichteten wir über einen kurzen Anstieg des Euro, deutliches Potenzial hatten wir im kurzfristigen Bild aber nicht mehr feststellen können, so die Analysten der WGZ BANK.

Mit den letzten Kursen habe sich dieses Szenario gefestigt, denn tatsächlich habe der Wechselkurs zulegen können, habe dabei aber keine deutliche Dynamik gezeigt.

An der charttechnischen Prognose habe sich damit nichts geändert und der anstehende Widerstand bei 1,3170 USD dürfte das weitere Geschehen bestimmen. Bereits gestern und in der heutigen Sitzung habe sich der Euro etwas schwächer gezeigt und lasse damit erahnen, dass der Sprung über diese Hürde - zumindest im ersten Anlauf - nicht gelingen werde. Während zu Anfang der Woche auch noch ein Ziel von etwa 1,3500 USD zur Jahreswende möglich gewesen sei, deute die elliott-technische Betrachtung nun auf eine Schwäche über mehrere Wochen hin. Bis Ende Januar würde diese Konsolidierung anhalten und könnte den Euro bis 1,2650 USD drücken.

Diese für die kurzfristige Entwicklung eher verhaltene Prognose könnte sich unterdessen im übergeordneten Bild positiv auswirken, denn die gesamte Bewegung ab Juli könne dann als neue "1" interpretiert werden, die von einer "2" gefolgt worden sei. Als Folge könnte anschließend eine langfristige, mehrmonatige Aufwärtsbewegung gestartet werden. In diesem Zusammenhang wäre es grundsätzlich positiv zu werten, wenn der Wechselkurs in der zuvor erwarteten Schwächephase in dem dargestellten Trendkanal verbleiben würde. Zurzeit würden die Begrenzungen dieser Bandbreite bei 1,2630 und 1,3530 USD rangieren. Ende Januar jedoch, in der Endphase der erwarteten (Zwischen-) Korrektur, werde die untere Gerade bei gut 1,2800 USD verlaufen.

Neben der elliott-technischen Betrachtung mache den Analysten vor allem die Konstellation der Indikatoren skeptisch. Der RSI rangiere an seinem überkauften Bereich, habe aber noch nicht gedreht. Dennoch sei das Potenzial limitiert. Gleichzeitig könnte in den Linien des MACD aber eine negative Divergenz entstehen.

Der Euro könne eventuell noch geringfügig zulegen, deutliche Gewinne erwarte man vorerst aber nicht mehr. Aus heutiger Sicht werde der EUR/USD-Wechselkurs erst Ende Januar wieder signifikant anziehen. (06.12.2012/ac/a/m)








 
 
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