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ESCADA VZ umtauschen




27.09.02 11:55
Sparkasse Bremen

Die ESCADA-Empfehlung (WKN 569213 VZ, 569210 ST) ist bis zur Umstellung der VZ auf ST ausgesetzt worden, da in letzter Zeit die "Kurskapriolen" der beiden Aktiengattungen eine vernünftige Anlageentscheidung erschwert haben, berichten die Analysten der Sparkasse Bremen, betonen jedoch ausdrücklich, dass sie von Management und Unternehmen weiterhin überzeugt sind.

Die Neunmonatszahlen hätten sich im Rahmen der Schätzungen bewegt. Schon im Vorfeld sei klar gewesen, dass die erwartete Ergebnisverbesserung kosten- und nicht umsatzgetrieben sein werde. Das – insbesondere in Deutschland - stark eingetrübte Konsumklima habe demnach zu einem Umsatzrückgang um 5,6% auf 571,6 Mio. Euro. ESCADA sei es jedoch gelungen die Kosten um 10,3% auf 363,3 Mio. Euro überproportional zu senken. Letztendlich habe das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit - Earnings before interest and taxes) um 72% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 19,5 Mio. Euro zugelegt. In den einzelnen Sparten möchten die Analysten der Sparkasse Bremen insbesondere die positive Entwicklung von ESCADA Sport hervorheben.

Im Zuge der Umstellung des MDAX auf Streubesitz im August und der Steigerung der Liquidität solle eine außerordentliche HV beschließen, Vorzugs- und Stammaktien zusammen zu legen. Der Umtausch werde ohne Zuzahlung im Verhältnis eins zu eins erfolgen. Nach der Umstellung werde es nur noch stimmberechtigte Stammaktien geben. Nach der Gesellschaft vorliegenden Informationen der Deutschen Börse AG werde der Streubesitz der ESCADA-Aktien dann bei 70% liegen.

Im Zuge des weiteren Konzernumbaus setze ESCADA seine Politik der rechtlichen Ausgliederung von Nicht-Kerngeschäftseinheiten fort. Hier habe ESCADA kurzfristig die Mehrheit an einer Gesellschaft erworben, um eine bessere Entscheidungsgewalt bei der Veräußerung zu haben. Die Neunmonatszahlen würden zeigen, dass ESCADA seine Kosten im Griff hat. Positiv werten die Analysten der Sparkasse Bremen auch den unveränderten Ausblick.

Bei der Sparkasse Bremen setzt man die ESCADA-Empfehlung aus abwicklungstechnischen Gründen bis zur Umstellung der Vorzugsaktien aus. Nach dieser Umstellung würden die „Kurskapriolen“ aufgrund mangelnder Liquidität ihrer Meinung nach obsolet.








 
 

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