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EM.TV (WKN 568480), einstiger Shooting Star am Neuen Markt, kam in den letzten beiden Handelstagen gewaltig unter die Räder, nachdem das Unternehmen meldete, dass bei der Bilanzierung der Halbjahreszahlen Fehler unterlaufen sind, berichten die Analysten von Suntrade.
So seien in der Henson Company Umsätze per 30.06. verbucht worden, welche erst in den Folgequartalen hätten verbucht werden dürfen. Zudem habe man bekannt gegeben, dass das Zahlenwerk der F1-Gruppe das gesamte erste Halbjahr 2000 dargestellt habe, die Gruppe aber erst zum 12.05.2000 erworben worden sei. EM.TV habe in Absprache mit ihren Anwälten dies bekannt gegeben, obwohl es auf das Gesamtjahreszahlenwerk keinen Einfluss habe.
Investoren hätten dies aber zum Anlass genommen, EM.TV-Anteile massiv zu verkaufen. Der fast 40%ige Abschlag widerspreche aber in krasser Weise den guten Fundamentaldaten des Münchner Medienkonzerns. So errechne sich ein KGV auf Basis der 2001er Gewinne von knapp 30, bei immerhin 50%igem Gewinnwachstum. Zudem schreite die Integration der Formel 1 voran, durch die gemeinsame Vermarktung der Junior- und Henson-Produkte würden Synergieeffekte entstehen und nicht zuletzt sei das Branding der Marke „Junior“ weltweit verbessert worden, „Junior“ sei inzwischen auf allen Kontinenten ein Begriff für hochwertige Kinder- und Jugendunterhaltung. Dies dürfte auch die MIPCOM, welche letzte Woche in Cannes stattgefunden habe, unterstrichen haben.
Auf Grund dessen würden die Analysten den Abschlag für absolut übertrieben erachten und dem langfristig orientierten Anleger zum Aufbau erster Positionen in EM.TV raten. Als Kursziel für die nächsten 12 Monate sehe man mindestens 75 Euro als gerechtfertigt an.
So seien in der Henson Company Umsätze per 30.06. verbucht worden, welche erst in den Folgequartalen hätten verbucht werden dürfen. Zudem habe man bekannt gegeben, dass das Zahlenwerk der F1-Gruppe das gesamte erste Halbjahr 2000 dargestellt habe, die Gruppe aber erst zum 12.05.2000 erworben worden sei. EM.TV habe in Absprache mit ihren Anwälten dies bekannt gegeben, obwohl es auf das Gesamtjahreszahlenwerk keinen Einfluss habe.
Investoren hätten dies aber zum Anlass genommen, EM.TV-Anteile massiv zu verkaufen. Der fast 40%ige Abschlag widerspreche aber in krasser Weise den guten Fundamentaldaten des Münchner Medienkonzerns. So errechne sich ein KGV auf Basis der 2001er Gewinne von knapp 30, bei immerhin 50%igem Gewinnwachstum. Zudem schreite die Integration der Formel 1 voran, durch die gemeinsame Vermarktung der Junior- und Henson-Produkte würden Synergieeffekte entstehen und nicht zuletzt sei das Branding der Marke „Junior“ weltweit verbessert worden, „Junior“ sei inzwischen auf allen Kontinenten ein Begriff für hochwertige Kinder- und Jugendunterhaltung. Dies dürfte auch die MIPCOM, welche letzte Woche in Cannes stattgefunden habe, unterstrichen haben.
Auf Grund dessen würden die Analysten den Abschlag für absolut übertrieben erachten und dem langfristig orientierten Anleger zum Aufbau erster Positionen in EM.TV raten. Als Kursziel für die nächsten 12 Monate sehe man mindestens 75 Euro als gerechtfertigt an.
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