Dyckerhoff Angebot nicht annehmen




03.11.06 12:17
Finanzwoche

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" empfehlen das Übernahmeangebot für die Dyckerhoff-Aktie (ISIN DE0005591036 / WKN 559103, VZ) nicht anzunehmen

Die Altempfehlung der Wertpapierexperten habe am 30. Oktober einen Tagesgewinn von 20 Prozent erzielt. Hintergrund sei eine Übernahmeofferte in Höhe von 37,50 EUR je Vorzugsaktie bzw. 40 EUR je Stammaktie seitens des italienischen Mehrheitsaktionärs Buzzi (inzwischen 62,2% des Vorzugskapitals bzw. 91,2% der Stammaktien). Buzzi habe unter geschickter Nutzung eines juristischen Schlupflochs bereits 2001 in einem ersten Schritt über 30% der Dyckerhoff-Stammaktien übernommen (der Kaufpreis solle damals 75 EUR je Aktie betragen haben), ohne den freien Aktionären ein adäquates Angebot zu unterbreiten.

Bedenke man, dass sich der Dyckerhoff-Jahresüberschuss von 2001 bis 2005 fast verdreifacht habe (von 22 Mio. EUR auf 59 Mio. EUR) und Dyckerhoff zuletzt für 2006 ein deutlich verbessertes Ergebnis in Aussicht gestellt habe, dann werde schnell klar, dass die jüngste Offerte aus Sicht der Dyckerhoff-(Vorzugs)-Aktionäre noch immer keine befriedigende Lösung darstelle.

Eine Annahme des Angebots für die Dyckerhoff-Vorzugsaktie erscheint daher - nach Ansicht der "Finanzwoche"-Experten - nicht empfehlenswert. (Ausgabe 43 vom 02.11.2006) (03.11.2006/ac/a/nw)






 
 
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