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Die US-Währung profitierte in den letzten Jahren vor allem von der äußerst starken US-Konjunktur und den hohen Produktivitätsgewinnen in den Vereinigten Staaten, die zu kräftigen Kapitalzuflüssen führten, das berichten die Experten von der Dresdner Bank.
Vor diesem Hintergrund sei der Wechselkurs gegenüber dem Euro Ende Oktober 2000 trotz koordinierter internationaler Devisenmarktinterventionen zugunsten des Euro im September auf ein Tief von 0,8228 US$/EUR gefallen. Der US-Dollar sei damit 2,38 DM wert gewesen. Stabilisierend hätten dann aber mehrere unilaterale Devisenmarktinterventionen zugunsten der europäischen Gemeinschaftswährung Anfang November gewirkt. Das Auslaufen jeglicher Zinserhöhungsphantasie und insbesondere die schnelle Abkühlung der wirtschaftlichen Expansion in den USA hätten schließlich an dem Mythos der US-Wirtschaft gekratzt. Zuletzt sei der Wechselkurs auf zeitweise fast 0,90 US$/EUR gestiegen.
Vor allem das nun nicht mehr bestehende transatlantische Konjunkturgefälle, zunehmende Zinssenkungserwartungen in den USA und das hohe US-Leistungsbilanzdefizit würden andeuten, dass die Trendwende endgültig vollzogen sei. Darüber hinaus würden der sinkende Renditevorteil der US-Renten und der Konjunkturausblick für einen stärkeren Euro sprechen. Aufgrund von Steuersenkungen in mehreren EWU-Staaten, zeitverzögert positiver Effekte der kräftigen Abschwächung des Euro und des weiter vergleichsweise niedrigen Zinsniveaus erwarten die Analysten der Dresdner Bank allenfalls eine vorübergehende leichte Konjunkturabschwächung im Euro-Raum.
Hingegen verliere die wirtschaftliche Expansion in den USA angesichts des hohen Außenwertes, des hohen Lagerbestandes und einer sich abflachenden Gewinnentwicklung anhaltend an Tempo. Vor diesem Hintergrund dürfte die Bereitschaft des Auslands, immer größere externe Defizite der USA zu finanzieren, nachlassen und der Euro zunehmend von Kapitalzuflüssen profitieren. Insgesamt halten die Analysten eine Aufwertung des Euro auf über 0,90 US$/EUR in den nächsten Monaten für wahrscheinlich.
Vor diesem Hintergrund sei der Wechselkurs gegenüber dem Euro Ende Oktober 2000 trotz koordinierter internationaler Devisenmarktinterventionen zugunsten des Euro im September auf ein Tief von 0,8228 US$/EUR gefallen. Der US-Dollar sei damit 2,38 DM wert gewesen. Stabilisierend hätten dann aber mehrere unilaterale Devisenmarktinterventionen zugunsten der europäischen Gemeinschaftswährung Anfang November gewirkt. Das Auslaufen jeglicher Zinserhöhungsphantasie und insbesondere die schnelle Abkühlung der wirtschaftlichen Expansion in den USA hätten schließlich an dem Mythos der US-Wirtschaft gekratzt. Zuletzt sei der Wechselkurs auf zeitweise fast 0,90 US$/EUR gestiegen.
Vor allem das nun nicht mehr bestehende transatlantische Konjunkturgefälle, zunehmende Zinssenkungserwartungen in den USA und das hohe US-Leistungsbilanzdefizit würden andeuten, dass die Trendwende endgültig vollzogen sei. Darüber hinaus würden der sinkende Renditevorteil der US-Renten und der Konjunkturausblick für einen stärkeren Euro sprechen. Aufgrund von Steuersenkungen in mehreren EWU-Staaten, zeitverzögert positiver Effekte der kräftigen Abschwächung des Euro und des weiter vergleichsweise niedrigen Zinsniveaus erwarten die Analysten der Dresdner Bank allenfalls eine vorübergehende leichte Konjunkturabschwächung im Euro-Raum.
Hingegen verliere die wirtschaftliche Expansion in den USA angesichts des hohen Außenwertes, des hohen Lagerbestandes und einer sich abflachenden Gewinnentwicklung anhaltend an Tempo. Vor diesem Hintergrund dürfte die Bereitschaft des Auslands, immer größere externe Defizite der USA zu finanzieren, nachlassen und der Euro zunehmend von Kapitalzuflüssen profitieren. Insgesamt halten die Analysten eine Aufwertung des Euro auf über 0,90 US$/EUR in den nächsten Monaten für wahrscheinlich.








