Dicom nicht zeichnen




24.01.00 00:00
GoingPublic-Online

Bis einschließlich 25. Januar könnten Aktien der DICOM GROUP plc. (WKN 931 486) gezeichnet werden, berichten die Analysten von Going Public.

Für 28. Januar sei die Erstnotiz am Neuen Markt vorgesehen. Da die Aktien bereits seit 1996 an der Londoner Börse gehandelt würden, handele es sich um ein sogenanntes Secondary Listing. Der Emissionspreis werde sich am Schlusskurs der Londoner Börse orientieren. Nachfragebedingt könne ein Abschlag bis zu 10 % vorgenommen werden.

Platziert würden insgesamt 9,16 Mio. Miteigentumsanteile, die Namensaktien im Nennwert von GBP 0,10 entsprechen. Davon stammten 7,5 Mio. Stück aus einer Kapitalerhöhung und 470.000 Stück aus dem Besitz von Altaktionären. Darüber hinaus stehe ein Greenshoe von 1,19 Mio. Miteigentumsanteilen zur Verfügung, diese stammten ebenfalls aus dem Besitz der Altaktionäre. Zum Bankenkonsortium gehörten Dresdner Bank (Lead), SGZ Süddeutsche Genossenschafts-Zentralbank (Co-Lead) und Investec Henderson Crosthwaite.

Kerngeschäft des 1991 gegründeten Unternehmens sei die herstellerunabhängige Beratung, das Projektmanagement und die Implementierung von Komponenten aus dem Bereich der Datenerfassung und des Dokumentenmanagements. Darüber hinaus verfüge das Unternehmen über ein Beratungs- und Vertriebsnetz in sechzehn europäischen und vier asiatischen Ländern. In der Schweiz und in Österreich habe sich Dicom eine exklusive Vertriebsposition für Hochleistungsbildschirme errungen.

Obwohl das Unternehmen solide und gut positioniert sei, dränge sich eine Zeichnung nicht auf, da der Aktienkurs im Vorfeld des Secondary Listings an der Londoner Börse bereits sehr stark gestiegen sei.








 
 
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