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Deutsches BIP in 2003 geschrumpft




16.01.04 16:11
Frankfurter Sparkasse

Das deutsche BIP ist im vierten Quartal wahrscheinlich signifikant unter den erwarteten 0,5 Prozent gewachsen, so dass sich laut Statistisches Bundesamt für das Gesamtjahr 2003 erstmals seit zehn Jahren ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,1 Prozent ergibt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.

Der Konjunkturausblick für die USA habe ebenfalls einen Dämpfer erhalten: Im Schlussquartal 2003 seien etwa 200.000 Arbeitsplätze weniger geschaffen worden als bis Donnerstag letzter Woche angenommen worden sei. Der Konjunkturbericht der FED, das "beige book", zeichne aber nach wie vor das Bild einer fortgesetzten wirtschaftlichen Erholung. Die jüngst veröffentlichte Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe, die niedriger als prognostiziert ausgefallen sei, deute in die gleiche Richtung.

Rentenwerte seien momentan von entgegengesetzt wirkenden Faktoren beeinflusst: Einerseits die Aussicht auf eine anziehende US-Konjunktur, von der ein BIP-Wachstum von über vier Prozent in diesem Jahr erwartet wird, mit der Konsequenz steigender Renditen in den USA und in deren Folge auch in Euroland, andererseits niedrige Leitzinsen, in Euroland sogar mit geringer Chance auf eine weitere Absenkung, und massive Käufe von Anleihen aus dem asiatischen Raum, die fallende Renditen implizieren, so die Analysten von Frankfurter Sparkasse. In diesem Kräftefeld erscheine eine vorsichtige Positionierung im kurzen Laufzeitbereich von 2 bis 3 Jahren Restlaufzeit am sinnvollsten.






 
 

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