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Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im Schlussquartal des Jahres 2002 erneut verlangsamt, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamts sei die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in konstanten Preisen gegenüber dem Vorquartal nach nur drei Quartalen verhaltenen Wachstums erneut auf Null gesunken. Die habe die niedrigen Erwartungen bestätigt, die sich aus der vorläufigen Bekanntgabe der Wachstumsrate von 0,2% für das gesamte Jahr 2002 ergeben hätten.
Anders als beim Blick auf das Gesamtjahr sei es im 4. Quartal zu einem Rückgang des Außenhandels gekommen. Während sich die Importe normal entwickelt hätten, seien die Exporte kaum noch angestiegen. Möglicherweise würden sich hier bereits die ersten Folgen des außenpolitischen Kurses der Bundesregierung nieder schlagen, der z.B. in den USA zu einer negativen Stimmung gegenüber deutschen Produkten geführt habe. Diverse Vertreter der Exportwirtschaft hätten bereits auf diese Problematik hingewiesen.
Somit habe die inländische Verwendung zum Jahresende den Rückgang des Außenhandels ausgeglichen, was per Saldo zur Stagnation geführt habe. Ebenfalls konträr zum Gesamtjahr hätten sich die Investitionen zum Jahresende entwickelt. Dank eines guten Geschäfts mit EDV-Software und Urheberrechten hätten die Investitionen im letzten Quartal einen ungewohnten Zuwachs verzeichnet. Insgesamt stehe die deutsche Konjunktur also auf des Messers Schneide. Einige Wirtschaftsforschungsinstitute hätten bereits ihre Prognosen für das Jahr 2003 reduziert. Ein BIP-Wachstum von 1% erscheine mittlerweile illusorisch.
Aufgrund der großen Bedeutung Deutschlands für Europa seien Zinssenkungen durch die EZB zu erwarten. In diesem Zusammenhang hätten die Daten des ifo-Geschäftsklimaindex überrascht. Der Index sei im Februar zum zweiten Mal in Folge gestiegen, was auf eine Verbesserung der Stimmung deuten lasse. Von einer Belebung würden die ifo-Forscher aber noch nicht reden wollen. Möglicherweise resultiere die Verbesserung der Geschäftserwartungen aus der veränderten politischen Situation seit den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen. Viele Unternehmer würden sich aus einer Zusammenarbeit der großen Parteien konstruktive Ansätze für notwendige Reformen erhoffen.
Die deutsche Wirtschaft stehe erneut am Rande einer Rezession. Impulse seien nur von einer Belebung der Exporte zu erwarten. Diese hingen jedoch hochgradig vom Verlauf des Irakkonflikts ab. Eine spürbare Erholung sei nach jetzigem Stand erst 2004 wahrscheinlich.
Gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamts sei die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in konstanten Preisen gegenüber dem Vorquartal nach nur drei Quartalen verhaltenen Wachstums erneut auf Null gesunken. Die habe die niedrigen Erwartungen bestätigt, die sich aus der vorläufigen Bekanntgabe der Wachstumsrate von 0,2% für das gesamte Jahr 2002 ergeben hätten.
Somit habe die inländische Verwendung zum Jahresende den Rückgang des Außenhandels ausgeglichen, was per Saldo zur Stagnation geführt habe. Ebenfalls konträr zum Gesamtjahr hätten sich die Investitionen zum Jahresende entwickelt. Dank eines guten Geschäfts mit EDV-Software und Urheberrechten hätten die Investitionen im letzten Quartal einen ungewohnten Zuwachs verzeichnet. Insgesamt stehe die deutsche Konjunktur also auf des Messers Schneide. Einige Wirtschaftsforschungsinstitute hätten bereits ihre Prognosen für das Jahr 2003 reduziert. Ein BIP-Wachstum von 1% erscheine mittlerweile illusorisch.
Aufgrund der großen Bedeutung Deutschlands für Europa seien Zinssenkungen durch die EZB zu erwarten. In diesem Zusammenhang hätten die Daten des ifo-Geschäftsklimaindex überrascht. Der Index sei im Februar zum zweiten Mal in Folge gestiegen, was auf eine Verbesserung der Stimmung deuten lasse. Von einer Belebung würden die ifo-Forscher aber noch nicht reden wollen. Möglicherweise resultiere die Verbesserung der Geschäftserwartungen aus der veränderten politischen Situation seit den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen. Viele Unternehmer würden sich aus einer Zusammenarbeit der großen Parteien konstruktive Ansätze für notwendige Reformen erhoffen.
Die deutsche Wirtschaft stehe erneut am Rande einer Rezession. Impulse seien nur von einer Belebung der Exporte zu erwarten. Diese hingen jedoch hochgradig vom Verlauf des Irakkonflikts ab. Eine spürbare Erholung sei nach jetzigem Stand erst 2004 wahrscheinlich.








