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Deutliche Anzeichen der Erholung




10.12.03 08:56
Schroders

Den Analysten von Schroders zur Folge sei in der Woche vom 01. - 05.12.2003 der US-amerikanischen ISM Index auf 62,8 gestiegen, sein höchstes Niveau innerhalb der letzten 20 Jahre. Offenbar habe die wirtschaftliche Erholung an Moment gewonnen. Immer, wenn der Index über einen Wert von 60 gestiegen sei, habe die industrielle Produktion in den folgenden 6 Monaten ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich verzeichnet.

Der Index habe Erwartungen bestätigt, dass die konjunkturelle Erholung nachhaltig sein werde. Die Parameter neue Aufträge, Lagerbestände und Beschäftigung seien alle dabei, sich deutlich zu verbessern. Des Weiteren gebe es auch Anzeichen dafür, dass sich die Freiheit zur Preisgestaltung wieder erhöht habe. Der Index der gezahlten Preise sei ebenfalls über 60 Punkte gestiegen. Die Erholung der Konjunktur werde von den USA angeführt und sickere in andere Regionen durch. In Großbritannien, den Euroländern und in Japan sei der Einkaufsmanager Index im November jeweils über das kritische Niveau von 50 Punkten angestiegen, das den Wendepunkt zwischen Expansion und Schrumpfung markiere.

An der politischen Front gebe es wenig Neuigkeiten. Sowohl die Bank von England, als auch die Europäische Zentralbank hätten ihre Raten eingefroren. Jean Claude Trichet habe sich geweigert, den potentiell ungünstigen Effekt des starken Euro zu diskutieren, der vor einem leichten Rückgang auf einen Wert von 1,2150 USD gestiegen sei. Statt dessen sei Trichet davon überzeugt, dass die konjunkturelle Erholung auch in Europa feste Wurzeln geschlagen habe. Unterstützt werde diese These durch einen Rückgang der Arbeitslosenquote in Deutschland und Unternehmensberichten, denen zur Folge das Auftragsvolumen steigend sei.






 
 

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