Erweiterte Funktionen
Wenn es etwas gibt, was die Deutschen mehr fürchten als Sozialabbau oder Konjunkturflaute, dann ist es Inflation, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Das sei so seit der großen Geldentwertung von 1923, und deshalb sei Preisstabilität auch das wichtigste Ziel der deutschen Bundesbank gewesen. Die EZB habe es übernommen, doch nach drei Jahren Börsencrash und Konjunkturflaute tauche auf den Radarschirmen der Geldprofis eine ganz andere Gefahr auf: Deflation, die schleichende Aufwertung des Geldes.
Klinge erst mal harmlos, sei aber eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft. Man solle sich vorstellen, man erwarte, dass die Preise für Autos oder Hifi-Anlagen in den nächsten Monaten fallen würden. Die Frage sei, was man machen würde. Man schiebe private Investitionen auf. Und weil das viele so machen würden, breche der Konsum ein, und die Wirtschaft gerate in einen Abwärtsstrudel. Deflation, das sei ein Teufelskreis aus fallenden Preisen und fallender Nachfrage. Man halte sein Geld zusammen, weil es jeden Tag wertvoller werde, und bringe sich am Ende um seinen eigenen Arbeitsplatz. So geschehe es in Japan seit Anfang der 90er Jahre.
Erste Anzeichen für diese Gefahr gebe es nun auch in Europa: Inflationsrate auf Sinkflug, Konjunktur am Boden. Die EZB habe das nach langen Diskussionen jetzt offiziell anerkannt. Sie sage: ok, sie wollten in Zukunft nicht mehr so streng sein, eine Inflation um die 2% tolerieren, und wenn es sein müsse dann würden sie auch ein bisschen nachhelfen mit niedrigeren Zinsen, oder sie würden einfach Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpen. Diese Haltung sei neu, und sie signalisiere: Deflation sei eine reale Gefahr.
Das sei so seit der großen Geldentwertung von 1923, und deshalb sei Preisstabilität auch das wichtigste Ziel der deutschen Bundesbank gewesen. Die EZB habe es übernommen, doch nach drei Jahren Börsencrash und Konjunkturflaute tauche auf den Radarschirmen der Geldprofis eine ganz andere Gefahr auf: Deflation, die schleichende Aufwertung des Geldes.
Klinge erst mal harmlos, sei aber eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft. Man solle sich vorstellen, man erwarte, dass die Preise für Autos oder Hifi-Anlagen in den nächsten Monaten fallen würden. Die Frage sei, was man machen würde. Man schiebe private Investitionen auf. Und weil das viele so machen würden, breche der Konsum ein, und die Wirtschaft gerate in einen Abwärtsstrudel. Deflation, das sei ein Teufelskreis aus fallenden Preisen und fallender Nachfrage. Man halte sein Geld zusammen, weil es jeden Tag wertvoller werde, und bringe sich am Ende um seinen eigenen Arbeitsplatz. So geschehe es in Japan seit Anfang der 90er Jahre.
Erste Anzeichen für diese Gefahr gebe es nun auch in Europa: Inflationsrate auf Sinkflug, Konjunktur am Boden. Die EZB habe das nach langen Diskussionen jetzt offiziell anerkannt. Sie sage: ok, sie wollten in Zukunft nicht mehr so streng sein, eine Inflation um die 2% tolerieren, und wenn es sein müsse dann würden sie auch ein bisschen nachhelfen mit niedrigeren Zinsen, oder sie würden einfach Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpen. Diese Haltung sei neu, und sie signalisiere: Deflation sei eine reale Gefahr.








