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Die Experten von "SdK AktionärsNews" halten die DESIGN Bau-Aktie (ISIN DE0006208333 / WKN 620833) für eine interessante Neuemission.
Die 1988 gegründete DESIGN Bau AG strebe am 25. Oktober in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse. Zeichnungsfrist für den "innovativen Baudienstleister" sei vom 17. bis 20. Oktober. Angeboten würden bis zu 930.000 Aktien, inklusive Greenshoe. 800.000 Aktien davon kämen aus einer Kapitalerhöhung und bis zu 130.000 Aktien aus einer Umplatzierung von Altaktionären. Die Bookbuildingspanne sei am 14. Oktober bekannt gegeben worden. Glaube man den Angaben im Emissionsprospekt, werde ein Emissionspreis von etwa 16 Euro je Aktie erwartet. Die Altaktionäre hätten sich zu einem Lock-Up von 24 Monaten verpflichtet.
Die DESIGN Bau AG sei ein auf die Errichtung von Einzel- und Doppelhäusern sowie Bungalows in Massivbauweise spezialisiertes Unternehmen. Sie biete gerade jungen Familien in "Speckgürteln" norddeutscher Großstädte wie Berlin, Hamburg, Schwerin oder Lübeck die Möglichkeit an, schnell und unkompliziert Hausbesitzer zu werden, und kümmere sich als "Full-Service Anbieter" praktisch um alles.
Zuerst erwerbe, entwickle und erschließe sie größere Grundstücksflächen, dann erlange sie öffentliches Baurecht und verkaufe dann die aufgesplitteten Grundstücke quasi als Paket mit der Verpflichtung für den Kunden, die von der DESIGN Bau AG angebotenen Ausbauhäuser zu errichten. In einem Zwei-Stufen-Plan würden zuerst die Häuser erbaut und in der zweiten Stufe von der DESIGN Bau AG empfohlene Fachbetriebe für Innenausbau, Trockenbau, Heizung, usw. beauftragt, ohne dass vertragliche Beziehungen unmittelbar zwischen der DESIGN Bau AG und dem jeweiligen Bauherrn entstünden. Zudem unterstütze die Gesellschaft die potenziellen Bauherren bei der Finanzierung durch die Vermittlung von günstigen Angeboten.
Im Geschäftsjahr 2004/05 (Geschäftsjahresende 28. Februar) sei bei einem Umsatz von 13,96 Mio. Euro ein EBIT von 2,52 Mio. Euro erzielt worden. Damit gehöre die Gesellschaft zu den kleinen Playern im Bereich des Bau- und Bauträgergeschäfts.
Der Emissionserlös solle deshalb vor allem einer deutlichen Ausweitung des bewährten Geschäftsbetriebs dienen und für den Erwerb und die Erschließung von Baugebieten verwendet werden. Der Gesamtfinanzierungswert für die bereits geplanten Vorhaben betrage ca. 9,5 Mio. Euro. Sollten sich in naher Zukunft keine weiteren Ankäufe mehr ergeben, sei ein Abbau der Projektverbindlichkeiten bei der HVB in Höhe von 2,5 Mio. Euro geplant, wie das Unternehmen mitteile. Trotz schwarzer Zahlen in der Vergangenheit und einer substanziellen Verbesserung der Kapitalausstattung nach dem Börsengang sei die Ausschüttung einer Dividende auf absehbare Zeit jedoch nicht geplant.
Die DESIGN Bau AG habe durch ihre langjährige Erfahrung, ihre gute Führungsriege und ihre Offenheit gegenüber Innovation eine gute Grundlage für die Zukunft geschaffen. Gerade die Wanderung junger Familien von der Stadt ins Umland, sowie das große Grundstücksangebot in den "Speckgürteln" böten für die DESIGN Bau AG auch zukünftig eine ausgezeichnete Ausgangsposition für weiteres Wachstum. Zudem habe die IPO-Norm der "SdK" erfüllt werden können. Trotz aller Euphorie sollte jedoch bedacht werden, dass die DESIGN Bau AG sehr stark von der Verfügbarkeit geeigneter Grundstücksflächen und vom Zinsniveau für Baudarlehen abhängig sei.
Auch wenn der vermutete Emissionspreis sehr ambitioniert erscheint, eignet sich die DESIGN Bau-Aktie zur Depotbeimischung, so die Experten von "SdK AktionärsNews". Ein Emissionspreis von mehr als 16 Euro sollte jedoch nicht bezahlt werden.
Die 1988 gegründete DESIGN Bau AG strebe am 25. Oktober in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse. Zeichnungsfrist für den "innovativen Baudienstleister" sei vom 17. bis 20. Oktober. Angeboten würden bis zu 930.000 Aktien, inklusive Greenshoe. 800.000 Aktien davon kämen aus einer Kapitalerhöhung und bis zu 130.000 Aktien aus einer Umplatzierung von Altaktionären. Die Bookbuildingspanne sei am 14. Oktober bekannt gegeben worden. Glaube man den Angaben im Emissionsprospekt, werde ein Emissionspreis von etwa 16 Euro je Aktie erwartet. Die Altaktionäre hätten sich zu einem Lock-Up von 24 Monaten verpflichtet.
Die DESIGN Bau AG sei ein auf die Errichtung von Einzel- und Doppelhäusern sowie Bungalows in Massivbauweise spezialisiertes Unternehmen. Sie biete gerade jungen Familien in "Speckgürteln" norddeutscher Großstädte wie Berlin, Hamburg, Schwerin oder Lübeck die Möglichkeit an, schnell und unkompliziert Hausbesitzer zu werden, und kümmere sich als "Full-Service Anbieter" praktisch um alles.
Im Geschäftsjahr 2004/05 (Geschäftsjahresende 28. Februar) sei bei einem Umsatz von 13,96 Mio. Euro ein EBIT von 2,52 Mio. Euro erzielt worden. Damit gehöre die Gesellschaft zu den kleinen Playern im Bereich des Bau- und Bauträgergeschäfts.
Der Emissionserlös solle deshalb vor allem einer deutlichen Ausweitung des bewährten Geschäftsbetriebs dienen und für den Erwerb und die Erschließung von Baugebieten verwendet werden. Der Gesamtfinanzierungswert für die bereits geplanten Vorhaben betrage ca. 9,5 Mio. Euro. Sollten sich in naher Zukunft keine weiteren Ankäufe mehr ergeben, sei ein Abbau der Projektverbindlichkeiten bei der HVB in Höhe von 2,5 Mio. Euro geplant, wie das Unternehmen mitteile. Trotz schwarzer Zahlen in der Vergangenheit und einer substanziellen Verbesserung der Kapitalausstattung nach dem Börsengang sei die Ausschüttung einer Dividende auf absehbare Zeit jedoch nicht geplant.
Die DESIGN Bau AG habe durch ihre langjährige Erfahrung, ihre gute Führungsriege und ihre Offenheit gegenüber Innovation eine gute Grundlage für die Zukunft geschaffen. Gerade die Wanderung junger Familien von der Stadt ins Umland, sowie das große Grundstücksangebot in den "Speckgürteln" böten für die DESIGN Bau AG auch zukünftig eine ausgezeichnete Ausgangsposition für weiteres Wachstum. Zudem habe die IPO-Norm der "SdK" erfüllt werden können. Trotz aller Euphorie sollte jedoch bedacht werden, dass die DESIGN Bau AG sehr stark von der Verfügbarkeit geeigneter Grundstücksflächen und vom Zinsniveau für Baudarlehen abhängig sei.
Auch wenn der vermutete Emissionspreis sehr ambitioniert erscheint, eignet sich die DESIGN Bau-Aktie zur Depotbeimischung, so die Experten von "SdK AktionärsNews". Ein Emissionspreis von mehr als 16 Euro sollte jedoch nicht bezahlt werden.
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