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Die Aktienexperten von "boersenmagazin.de" empfehlen bei der Aktie Credit Lyonnais (WKN 923862) einen Stopp zur Verlustbegrenzung zu platzieren.
Ein Zusammenschluss mit einem anderen Finanzkonzern scheine unausweichlich, denn die vor allem im Firmenkunden- und Versicherungsgeschäft tätige Credit Lyonnais sei zu klein, um im französischen Bankensektor eine gewichtige Rolle spielen zu können. Die jüngsten Kurssteigerungen und der Umstand, dass Partnerschaftsaktionäre wie Allianz oder Societe Generale künftig ihre Beteiligungen an der Credit Lyonnais aufstocken dürfen, hätten Spekulationen über den künftigen Aktionärskreis der Bank entfacht.
Für den zur Disposition stehenden knapp zehnprozentigen Anteil des französischen Staates könnten sich auch der Versicherungskonzern AGF oder der größte Anteilseigner, die Credit Agricole, interessieren. Die Gedankenspiele würden inzwischen bis zu einer Fusion mit einem der genannten Institute reichen. Aufgekommen seien die Übernahmegerüchte, nachdem ein Pakt der Anteilseigner gebröckelt gewesen sei, der die Bank seit Mitte 1999 vor Übernahmen geschützt habe.
Credit Lyonnais habe im ersten Quartal einen Nettogewinn von 260 Millionen Euro erzielt - 14 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das wirtschaftliche Umfeld für die französische Finanzbranche habe sich durch die Abkühlung der weltweiten Finanzmärkte und eine sich verlangsamende Konjunktur verschlechtert - ein weiterer Grund, weshalb das drittgrößte französische Finanzinstitut die Geschäftskundenaktivitäten neu ordnen und die internationale Präsenz überprüfen wolle.
Mit diesem Teil eines größeren Plans wolle Credit Lyonnais in einigen Bereichen bis zu 15 Prozent Kosten sparen. Der aus sechs Punkten bestehende Restrukturierungsplan ziele dabei in erster Linie auf Kostensenkungen in der Verwaltung sowie der Datenverarbeitung, die bei den Banken wachsende Aufwandsposten darstellen würden. Ein weiteres wichtiges Ziel: Das Verhältnis der Kosten zu den Einnahmen von derzeit knapp 71 Prozent solle gesenkt werden, da es über dem Branchendurchschnitt in Frankreich liege.
Der Verwaltungsratsvorsitzende Jean Peyrelevade wolle die gesamten Betriebskosten seines Unternehmens um umgerechnet rund 300 Millionen Euro verringern. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Betriebskosten auf rund 4,8 Milliarden Euro. Geplant sei die Aufspaltung der Geschäftskunden-Aktivitäten, wobei fast 12.000 große und mittlere Unternehmenskunden an die Finanz- und Investmentbanking-Sparte übertragen werden sollten.
Das ambitionierte Kostensenkungsprogramm dürfte die Aktie des französischen Geldinstituts attraktiver machen. Aktuell sei das Papier mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,9 auf Basis der für 2002 erwarteten Erträge moderat bewertet. Halte die Übernahmespekulation an, dürfte das Papier seinen Kursanstieg fortsetzen. Da es sich jedoch um einen spekulativen Wert handele, sollten Anleger bei etwa 41 Euro einen Stopp zur Verlustbegrenzung setzen.
Zur Charttechnik: Nach der Konsolidierung der Aktie von Herbst 2000 bis zum Frühjahr dieses Jahres habe sich ein Aufwärtstrend etabliert, der weiterhin in Takt sei. Derzeit stehe der Wert vor einem Widerstand bei 46 Euro. Gelinge ein signifikanter Durchbruch, so liege zwar im Bereich von 48 Euro eine weitere Hürde. Angesichts des derzeitigen positiven Trendverlaufs und der bullish stimmenden Indikatoren rücke ein Erreichen des alten Höchststandes von rund 52 Euro in greifbare Nähe. Bei Kursen darüber wäre der Weg aus charttechnischer Sicht frei.
Die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" raten bei der Aktie Credit Lyonnais ein Stopp um etwa 41 Euro zu platzieren.
Ein Zusammenschluss mit einem anderen Finanzkonzern scheine unausweichlich, denn die vor allem im Firmenkunden- und Versicherungsgeschäft tätige Credit Lyonnais sei zu klein, um im französischen Bankensektor eine gewichtige Rolle spielen zu können. Die jüngsten Kurssteigerungen und der Umstand, dass Partnerschaftsaktionäre wie Allianz oder Societe Generale künftig ihre Beteiligungen an der Credit Lyonnais aufstocken dürfen, hätten Spekulationen über den künftigen Aktionärskreis der Bank entfacht.
Für den zur Disposition stehenden knapp zehnprozentigen Anteil des französischen Staates könnten sich auch der Versicherungskonzern AGF oder der größte Anteilseigner, die Credit Agricole, interessieren. Die Gedankenspiele würden inzwischen bis zu einer Fusion mit einem der genannten Institute reichen. Aufgekommen seien die Übernahmegerüchte, nachdem ein Pakt der Anteilseigner gebröckelt gewesen sei, der die Bank seit Mitte 1999 vor Übernahmen geschützt habe.
Credit Lyonnais habe im ersten Quartal einen Nettogewinn von 260 Millionen Euro erzielt - 14 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das wirtschaftliche Umfeld für die französische Finanzbranche habe sich durch die Abkühlung der weltweiten Finanzmärkte und eine sich verlangsamende Konjunktur verschlechtert - ein weiterer Grund, weshalb das drittgrößte französische Finanzinstitut die Geschäftskundenaktivitäten neu ordnen und die internationale Präsenz überprüfen wolle.
Der Verwaltungsratsvorsitzende Jean Peyrelevade wolle die gesamten Betriebskosten seines Unternehmens um umgerechnet rund 300 Millionen Euro verringern. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Betriebskosten auf rund 4,8 Milliarden Euro. Geplant sei die Aufspaltung der Geschäftskunden-Aktivitäten, wobei fast 12.000 große und mittlere Unternehmenskunden an die Finanz- und Investmentbanking-Sparte übertragen werden sollten.
Das ambitionierte Kostensenkungsprogramm dürfte die Aktie des französischen Geldinstituts attraktiver machen. Aktuell sei das Papier mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,9 auf Basis der für 2002 erwarteten Erträge moderat bewertet. Halte die Übernahmespekulation an, dürfte das Papier seinen Kursanstieg fortsetzen. Da es sich jedoch um einen spekulativen Wert handele, sollten Anleger bei etwa 41 Euro einen Stopp zur Verlustbegrenzung setzen.
Zur Charttechnik: Nach der Konsolidierung der Aktie von Herbst 2000 bis zum Frühjahr dieses Jahres habe sich ein Aufwärtstrend etabliert, der weiterhin in Takt sei. Derzeit stehe der Wert vor einem Widerstand bei 46 Euro. Gelinge ein signifikanter Durchbruch, so liege zwar im Bereich von 48 Euro eine weitere Hürde. Angesichts des derzeitigen positiven Trendverlaufs und der bullish stimmenden Indikatoren rücke ein Erreichen des alten Höchststandes von rund 52 Euro in greifbare Nähe. Bei Kursen darüber wäre der Weg aus charttechnischer Sicht frei.
Die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" raten bei der Aktie Credit Lyonnais ein Stopp um etwa 41 Euro zu platzieren.
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