Condat enttäuschte




16.02.01 00:00
Platow Brief

Die Zahlen von Condat (WKN 531090) haben enttäuscht, berichten die Analysten vom „Platow Brief“.

Insbesondere, dass die Verbuchung der (nicht liquiditätswirksamen) Sonderbelastungen aus der vorbörslichen Mitarbeiterbeteiligung erst jetzt (nach 10 Monaten) festgestellt worden sei, stimme nachdenklich. Die höher als geplant ausgefallenen Entwicklungskosten für UMTS würden zwar ebenfalls das Ergebnis drücken, würden aber zeigen, wie gut Condat in diesem Zukunftsmarkt positioniert sei. CFO Arno Waschkau habe den Analysten im Gespräch erläutert, das bereits im Spätsommer die Beta-Version des UMTS-Protokollstack ausgeliefert werde. Das endgültige Produkt solle dann Anfang 2002 zur Verfügung stehen und damit deutlich früher als ursprünglich geplant.

Aus diesem Grund werde das EBIT auch im laufenden Jahr mit zusätzlich rd. 2,3 Mio. Euro belastet und somit unter den bisherigen Planungen liegen. Den Umsatz erwarte Waschkau mit rd. 35,8 Mio. Euro etwas höher als prognostiziert. Die Analysten würden ihre EPS-Schätzungen für die Jahre 2001 und 2002 daher auf 0,30 und 0,50 Euro revidieren. Kurzfristig könnte die Aktie weiter unter Druck bleiben, an der Einschätzung, dass Condat langfristig zu den großen Profiteuren von UMTS gehören werde, ändere sich aber nichts.






 
 
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