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Die Analysten von Stisweekly empfehlen dem Anleger derzeit die Aktien von ComputerLinks (WKN 544880) zum Kauf.
Es sei immer ein gutes Zeichen, wenn die Altaktionäre anlässlich des Börsengangs keine Anteile abgeben. So geschehen bei ComputerLinks; die 1,35 Mio. im Juli diesen Jahres platzierten Aktien stammten allesamt aus einer Kapitalerhöhung. Sogar der Greenshoe von 150 TSD. Aktien sei aus genehmigtem Kapital bestritten worden. Das zeuge von hohem Vertrauen der Gesellschafter (vor dem Börsengang: 80% Fayrewood-Holding, 20% Vorstände) in das Business-Modell der Gesellschaft.
Das Business-Modell von ComputerLinks bestehe in der Aufspürung und Vermarktung erklärungsintensiver High-End-Produkte der IT-Branche. Damit nehme man eine Art Vermittlungsfunktion zwischen Herstellern und Resellern ein. Vielversprechende, innovative Produkte würden schon früh im Lebenszyklus aufgegriffen und - nach Durchführung von Pilotprojekten und Testreihen - im Markt eingeführt. Dabei setze ComputerLinks in aller Regel auf renommierte, technologisch führende (und daher meist amerikanische) Anbieter. Mit ihnen würden möglichst langfristige Vertriebsvereinbarungen geschlossen.
Die Kundschaft von ComputerLinks bestehe ausschließlich aus Resellern wie System- und Softwarehäuser, Systremintegratoren, Original Equipment Manufacturers (OEM) und Internet Service Provider (ISP); das margenschwache Endkundengeschäft betreibe man nicht. Den Resellern biete man ein komplettes Dienstleistungspaket von der Beratung und Schulung über den Vertrieb und die Logistik bis hin zum technischen Support an.
Die einzelnen Sparten, aus denen sich das Produktportfolio von ComputerLinks zusammensetze, ließen sich wie folgt skizzieren:
Internet/Intranet: Hier biete ComputerLinks die entsprechenden Hard- und Softwarelösungen zum Aufbau und Betrieb von Internet- und Intranetanwendungen an. Die Wachstumsperspektiven für diese Sparte seien blendend: Die Zahl der Internetnutzer solle sich von 6,7 Mio. in 1998 auf 12,6 Mio. in 2000 annähernd verdoppeln. Die Umsätze im elektronischen Handel würden sich von 400 Mio. DM in 1998 auf voraussichtlich über 8 Mrd. DM in 2000 gar verzwanzigfachen. Die von ComputerLinks vertriebenen Produkte dieser Sparte stammten von Herstellern wie Ascend, Citrix, Security Dynamics, Data Fellows und Netscape.
IT-Security: Dies seien Technologien wie Firewalls, Verschlüsselungs- und Authentisierungsverfahren, die Unternehmen vor elektronischem Datendiebstahl und Datenmanipulation - extern oder intern - schützen sollten. Datamonitor schätze eine Vervierfachung des weltweiten Bedarfs bis 2003 auf dann 8 Mrd. US-$. Lieferanten in diesem Bereich seien Firmen wie Security Dynamics, Data Fellows oder Sonic, wobei ComputerLinks für die beiden letztgenannten jeweils der einzige deutsche Vertriebspartner sei.
Thin-Client-Server-Computing: Damit umschreibe man Arbeitsplätze, bei denen die Anwendungen zentral vom Server ausgeführt, administriert und gepflegt würden. Dies führe zu Kosteneinsparungen durch geringeren Wartungsaufwand und Bandbreitenvorteile im Netzwerk. In diesem Bereich arbeite ComputerLinks in erster Linie mit Citrix zusammen und sei zugleich mit Abstand bedeutsamster Partner von Citrix in Deutschland. Die Nachfrage scheine enorm zu sein. Nach Schätzungen von Citrix werde sich das weltweite Marktvolumen für derartige Anwendungen von 1 Mrd. US-$ in 1998 auf 10 Mrd. US-$ in 2001 steigern. Auch bei ComputerLinks selbst sei diese Umsatzsparte im 1. Halbjahr 1999 mit 400% Steigerung die am schnellsten wachsende.
Remote Access: Hierunter falle die Anbindung von Rechnern - gewöhnlich über Telefonleitungen oder WAN - an ein Netzwerk, aber auch die Verbindung ganzer Unternehmensnetzwerke und die Anbindung an das Internet zur Integration von Sprach- und Datendiensten. Auch hier gingen die Prognosen von einem rasanten Marktwachstum aus. So sollten sich die weltweiten Umsätze von 1998 bis 2003 mehr als verdreifachen auf dann 5 Mrd. US-$. Wichtigste Partner für diese Sparte seien die Hersteller Ascend, Comtrol, Motorola und RAScom, wobei ComputerLinks der europaweit größte Partner für Ascend und Comtrol und deutschlandweit der einzige Partner für RAScom sei.
Wireless Networking: Darunter verstehe man die Vernetzung von Rechnersystemen via Richtfunk, also ohne Verkabelung. Aufgrund räumlicher Gegebenheiten stelle dies oft die einzige - oder zumindest einzig wirtschaftliche - Möglichkeit zum Aufbau eines Netzwerkes dar. Entsprechend werde auch diesem Segment ein starkes Wachstum vorausgesagt. ComputerLinks arbeite hier mit dem Weltmarktführer Lucent zusammen.
Clustering: Hierdurch schaffe man die Möglichkeit, Server nahezu ausfallsicher zu betreiben. Dies geschehe durch die Spiegelung der gesamten Daten des Servers auf einem zweiten Clusterserver. Da sich heutzutage immer weniger Unternehmen einen - auch nur kurzen - Ausfall ihrer EDV leisten könnten, werde dieser Technik ein enormes Wachstum vorausgesagt. Vertriebspartner seien in dieser Sparte sind Vinca, Xpoint, Legacy oder F5. Vinca sei nach Digital die Nummer Zwei auf dem Weltmarkt, auf dem Gebiet Clustering im Windows NT - Umfeld sogar Weltmarktführer. Bei ComputerLinks befinde sich diese Sparte freilich erst in der Aufbauphase. Dennoch deute sich der Markterfolg bereits durch die zunehmende Auslastung der Schulungen zu diesem Thema an.
Zusammenfassend könne für das Produktportfolio von ComputerLinks festgehalten werden, dass sich alle Sparten in wachstumsträchtigen Märkten befinden und durch Kooperationen mit namhaften internationalen Herstellern auszeichneten. Da ComputerLinks für den deutschlandweiten Vertrieb des jeweiligen Produktes regelmäßig der größte oder sogar einzige Partner sei, sei das Geschäftsmodell nur schwer kopierbar. So erkläre sich, dass es bisher kein vergleichbaren Mitbewerber gebe. Das solle allerdings nicht heißen, dass sich ComputerLinks nicht im Wettbewerb befinde. Denn auf den Märkten, deren Produkte die Gesellschaft anbiete, herrscht großenteils intensiver Wettbewerb.
Das bringe zum einen die Gefahr mit sich, dass der Margendruck auf den Herstellermärkten auch auf den Vermittler durchschlage. Zum anderen sei jede Festlegung auf die Produktreihe eines großen Herstellers mit dem Risiko behaftet, dass sich Produktreihe der Konkurrenz durchsetze. Das mache deutlich, wie wichtig der Managementfaktor bei ComputerLinks sei. Da man die Produkte bereits frühzeitig aufspüre, um sie möglichst lange verwerten zu können, sei das Antizipationsvermögen des Managements, ob das jeweilige Produkt überhaupt vom Markt angenommen werde und ob man auf den (künftigen) Marktführer setze, von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Gesellschaft.
Bewertung
Die bisherige Entwicklung von ComputerLinks sei von starkem Wachstum gekennzeichnet. Zwischen 1996 und 1998 sei der Umsatz jeweils um 50% gewachsen. Im ersten Halbjahr 1999 sei er sogar um gut 100% auf 18,5 Mio. Euro gesteigert worden, und das, obwohl dieser Zeitraum sicherlich durch die Vorbereitung des Börsengangs überlagert worden sei.
Das Umsatzwachstum haben die Experten mit 70% in 2000, abnehmenden Wachstumsraten von 50% in 2001 bis 20% in 2006 und Stagnation ab 2007 angesetzt. Die Umsatzrendite sei - entsprechend den Planungen der Gesellschaft - mit 6% nach Steuern angenommen worden. Den Diskontierungszins wählten die Analysten mit (für ein Neuer-Markt-Unternehmen mäßigen) 10%, da die Gesellschaft mit einem erwarteten Umsatz von 40 Mio. Euro in 1999 bereits weit über die Start-Up-Phase hinaus sei.
So ergebe sich ein fairer Kurs von rd. 30 Euro; verglichen mit dem derzeitigen Kurs von 27 Euro also nur geringes Kurspotential. Bei Anwendung des PEG-Ratio errechne sich bei einem 2000er Gewinn/Aktie von 0,91 Euro und einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von 40% zwischen 2001 und 2003 ein fairer Kurs von 36 Euro.
Mit einem 2000er KGV von knapp 30 sei ComputerLinks allerdings derzeit nicht teuer. Zudem könnten sich die angenommenen Wachstumsraten als zu konservativ herausstellen. Das starke Umsatzwachstum im 1. Halbjahr 1999 weise jedenfalls auf eine Wachstumsbeschleunigung hin, zumal sich der Publizitätseffekt des Börsengangs noch nicht auswirken konnte. Auch der Auftragsbestand, der zum 30.6.1999 bei 26,2 Mio. Euro gelegen habe und damit den Vorjahreswert um 166% übertroffen habe, möge als Indikator für eine Wachstumsbeschleunigung dienen. Auch seien mögliche Akquisitionen in den Planzahlen nicht berücksichtigt worden. Insgesamt habe der Börsengang rd. 30 Mio. Euro in die Kasse gespült. Etwa die Hälfte davon solle für strategische Zukäufe genutzt werden. Auf der Wunschliste des Vorstands stünden vor allem wachstumsstarke und profitable Schulungsunternehmen, um den Engpass in der Personalgewinnung für den eigenen Schulungssektor zu beseitigen. Im 2. Halbjahr 1999 sei voraussichtlich mit ersten Abschlüssen zu rechnen.
Fazit: Immer wieder faszinieren Business-Modelle, die eine Bindeglied-Funktion zwischen Hersteller und Nutzer einnehmen; dies gele beispielsweise im Medienbereich für EM-TV oder im PC-Sektor für Medion. ComputerLinks habe sich eine interessante Schlüsselposition als Vermittler im High-End-Markt für IT-Produkte erarbeitet. Das starke Wachstum der Vergangenheit gebe der Geschäftsidee recht. Sollte der Börsengang einen weiteren Wachstumskick bringen, sei die Aktie ein Investment wert.
Es sei immer ein gutes Zeichen, wenn die Altaktionäre anlässlich des Börsengangs keine Anteile abgeben. So geschehen bei ComputerLinks; die 1,35 Mio. im Juli diesen Jahres platzierten Aktien stammten allesamt aus einer Kapitalerhöhung. Sogar der Greenshoe von 150 TSD. Aktien sei aus genehmigtem Kapital bestritten worden. Das zeuge von hohem Vertrauen der Gesellschafter (vor dem Börsengang: 80% Fayrewood-Holding, 20% Vorstände) in das Business-Modell der Gesellschaft.
Das Business-Modell von ComputerLinks bestehe in der Aufspürung und Vermarktung erklärungsintensiver High-End-Produkte der IT-Branche. Damit nehme man eine Art Vermittlungsfunktion zwischen Herstellern und Resellern ein. Vielversprechende, innovative Produkte würden schon früh im Lebenszyklus aufgegriffen und - nach Durchführung von Pilotprojekten und Testreihen - im Markt eingeführt. Dabei setze ComputerLinks in aller Regel auf renommierte, technologisch führende (und daher meist amerikanische) Anbieter. Mit ihnen würden möglichst langfristige Vertriebsvereinbarungen geschlossen.
Die Kundschaft von ComputerLinks bestehe ausschließlich aus Resellern wie System- und Softwarehäuser, Systremintegratoren, Original Equipment Manufacturers (OEM) und Internet Service Provider (ISP); das margenschwache Endkundengeschäft betreibe man nicht. Den Resellern biete man ein komplettes Dienstleistungspaket von der Beratung und Schulung über den Vertrieb und die Logistik bis hin zum technischen Support an.
Die einzelnen Sparten, aus denen sich das Produktportfolio von ComputerLinks zusammensetze, ließen sich wie folgt skizzieren:
Internet/Intranet: Hier biete ComputerLinks die entsprechenden Hard- und Softwarelösungen zum Aufbau und Betrieb von Internet- und Intranetanwendungen an. Die Wachstumsperspektiven für diese Sparte seien blendend: Die Zahl der Internetnutzer solle sich von 6,7 Mio. in 1998 auf 12,6 Mio. in 2000 annähernd verdoppeln. Die Umsätze im elektronischen Handel würden sich von 400 Mio. DM in 1998 auf voraussichtlich über 8 Mrd. DM in 2000 gar verzwanzigfachen. Die von ComputerLinks vertriebenen Produkte dieser Sparte stammten von Herstellern wie Ascend, Citrix, Security Dynamics, Data Fellows und Netscape.
IT-Security: Dies seien Technologien wie Firewalls, Verschlüsselungs- und Authentisierungsverfahren, die Unternehmen vor elektronischem Datendiebstahl und Datenmanipulation - extern oder intern - schützen sollten. Datamonitor schätze eine Vervierfachung des weltweiten Bedarfs bis 2003 auf dann 8 Mrd. US-$. Lieferanten in diesem Bereich seien Firmen wie Security Dynamics, Data Fellows oder Sonic, wobei ComputerLinks für die beiden letztgenannten jeweils der einzige deutsche Vertriebspartner sei.
Thin-Client-Server-Computing: Damit umschreibe man Arbeitsplätze, bei denen die Anwendungen zentral vom Server ausgeführt, administriert und gepflegt würden. Dies führe zu Kosteneinsparungen durch geringeren Wartungsaufwand und Bandbreitenvorteile im Netzwerk. In diesem Bereich arbeite ComputerLinks in erster Linie mit Citrix zusammen und sei zugleich mit Abstand bedeutsamster Partner von Citrix in Deutschland. Die Nachfrage scheine enorm zu sein. Nach Schätzungen von Citrix werde sich das weltweite Marktvolumen für derartige Anwendungen von 1 Mrd. US-$ in 1998 auf 10 Mrd. US-$ in 2001 steigern. Auch bei ComputerLinks selbst sei diese Umsatzsparte im 1. Halbjahr 1999 mit 400% Steigerung die am schnellsten wachsende.
Wireless Networking: Darunter verstehe man die Vernetzung von Rechnersystemen via Richtfunk, also ohne Verkabelung. Aufgrund räumlicher Gegebenheiten stelle dies oft die einzige - oder zumindest einzig wirtschaftliche - Möglichkeit zum Aufbau eines Netzwerkes dar. Entsprechend werde auch diesem Segment ein starkes Wachstum vorausgesagt. ComputerLinks arbeite hier mit dem Weltmarktführer Lucent zusammen.
Clustering: Hierdurch schaffe man die Möglichkeit, Server nahezu ausfallsicher zu betreiben. Dies geschehe durch die Spiegelung der gesamten Daten des Servers auf einem zweiten Clusterserver. Da sich heutzutage immer weniger Unternehmen einen - auch nur kurzen - Ausfall ihrer EDV leisten könnten, werde dieser Technik ein enormes Wachstum vorausgesagt. Vertriebspartner seien in dieser Sparte sind Vinca, Xpoint, Legacy oder F5. Vinca sei nach Digital die Nummer Zwei auf dem Weltmarkt, auf dem Gebiet Clustering im Windows NT - Umfeld sogar Weltmarktführer. Bei ComputerLinks befinde sich diese Sparte freilich erst in der Aufbauphase. Dennoch deute sich der Markterfolg bereits durch die zunehmende Auslastung der Schulungen zu diesem Thema an.
Zusammenfassend könne für das Produktportfolio von ComputerLinks festgehalten werden, dass sich alle Sparten in wachstumsträchtigen Märkten befinden und durch Kooperationen mit namhaften internationalen Herstellern auszeichneten. Da ComputerLinks für den deutschlandweiten Vertrieb des jeweiligen Produktes regelmäßig der größte oder sogar einzige Partner sei, sei das Geschäftsmodell nur schwer kopierbar. So erkläre sich, dass es bisher kein vergleichbaren Mitbewerber gebe. Das solle allerdings nicht heißen, dass sich ComputerLinks nicht im Wettbewerb befinde. Denn auf den Märkten, deren Produkte die Gesellschaft anbiete, herrscht großenteils intensiver Wettbewerb.
Das bringe zum einen die Gefahr mit sich, dass der Margendruck auf den Herstellermärkten auch auf den Vermittler durchschlage. Zum anderen sei jede Festlegung auf die Produktreihe eines großen Herstellers mit dem Risiko behaftet, dass sich Produktreihe der Konkurrenz durchsetze. Das mache deutlich, wie wichtig der Managementfaktor bei ComputerLinks sei. Da man die Produkte bereits frühzeitig aufspüre, um sie möglichst lange verwerten zu können, sei das Antizipationsvermögen des Managements, ob das jeweilige Produkt überhaupt vom Markt angenommen werde und ob man auf den (künftigen) Marktführer setze, von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Gesellschaft.
Bewertung
Die bisherige Entwicklung von ComputerLinks sei von starkem Wachstum gekennzeichnet. Zwischen 1996 und 1998 sei der Umsatz jeweils um 50% gewachsen. Im ersten Halbjahr 1999 sei er sogar um gut 100% auf 18,5 Mio. Euro gesteigert worden, und das, obwohl dieser Zeitraum sicherlich durch die Vorbereitung des Börsengangs überlagert worden sei.
Das Umsatzwachstum haben die Experten mit 70% in 2000, abnehmenden Wachstumsraten von 50% in 2001 bis 20% in 2006 und Stagnation ab 2007 angesetzt. Die Umsatzrendite sei - entsprechend den Planungen der Gesellschaft - mit 6% nach Steuern angenommen worden. Den Diskontierungszins wählten die Analysten mit (für ein Neuer-Markt-Unternehmen mäßigen) 10%, da die Gesellschaft mit einem erwarteten Umsatz von 40 Mio. Euro in 1999 bereits weit über die Start-Up-Phase hinaus sei.
So ergebe sich ein fairer Kurs von rd. 30 Euro; verglichen mit dem derzeitigen Kurs von 27 Euro also nur geringes Kurspotential. Bei Anwendung des PEG-Ratio errechne sich bei einem 2000er Gewinn/Aktie von 0,91 Euro und einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von 40% zwischen 2001 und 2003 ein fairer Kurs von 36 Euro.
Mit einem 2000er KGV von knapp 30 sei ComputerLinks allerdings derzeit nicht teuer. Zudem könnten sich die angenommenen Wachstumsraten als zu konservativ herausstellen. Das starke Umsatzwachstum im 1. Halbjahr 1999 weise jedenfalls auf eine Wachstumsbeschleunigung hin, zumal sich der Publizitätseffekt des Börsengangs noch nicht auswirken konnte. Auch der Auftragsbestand, der zum 30.6.1999 bei 26,2 Mio. Euro gelegen habe und damit den Vorjahreswert um 166% übertroffen habe, möge als Indikator für eine Wachstumsbeschleunigung dienen. Auch seien mögliche Akquisitionen in den Planzahlen nicht berücksichtigt worden. Insgesamt habe der Börsengang rd. 30 Mio. Euro in die Kasse gespült. Etwa die Hälfte davon solle für strategische Zukäufe genutzt werden. Auf der Wunschliste des Vorstands stünden vor allem wachstumsstarke und profitable Schulungsunternehmen, um den Engpass in der Personalgewinnung für den eigenen Schulungssektor zu beseitigen. Im 2. Halbjahr 1999 sei voraussichtlich mit ersten Abschlüssen zu rechnen.
Fazit: Immer wieder faszinieren Business-Modelle, die eine Bindeglied-Funktion zwischen Hersteller und Nutzer einnehmen; dies gele beispielsweise im Medienbereich für EM-TV oder im PC-Sektor für Medion. ComputerLinks habe sich eine interessante Schlüsselposition als Vermittler im High-End-Markt für IT-Produkte erarbeitet. Das starke Wachstum der Vergangenheit gebe der Geschäftsidee recht. Sollte der Börsengang einen weiteren Wachstumskick bringen, sei die Aktie ein Investment wert.
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