ComROAD Finger weg




09.08.01 15:39
Die Telebörse

"Finger weg", so lautet das Urteil der Wertpapierexperten bezüglich der Aktien der ComROAD AG (WKN 544940).

Die jüngst veröffentlichten Zahlen für das erste Halbjahr seien gut angekommen und der Gewinn im ersten Halbjahr habe sich gegenüber dem Vorjahr verdreifachen können. Der Umsatz habe sich mehr als verdoppelt.

Das Unternehmen aus Unterschleißheim bei München sei nach eigenen Angaben weltweit führend im Aufbau und in der Kommerzialisierung von Telematik-Netzwerken. Die Kunden würden sich aus den Bereichen internationale Mobilfunk-Provider, Betreiber größerer Fahrzeugflotten, Autovermietungen und Leasinggesellschaften rekrutieren. Dies sei ein breiter Markt. Darum sei die ComROAD-Aktie an der Börse teilweise euphorisch bewertet worden.

Dennoch seien immer wieder Zweifel aufgetaucht, ob das Unternehmen diesen Riesenmarkt auch für sich nutzen könne. ComROAD habe sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, Umsätze, die mit den Kooperationspartnern Skynet Telematics (England) und Idea-Lab (Spanien) erzielt würden, seien nicht seriös. Dagegen habe sich der Vorstandsvorsitzende Bodo Schnabel heftig gewehrt.

Entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft von ComROAD sei, ob der Einstieg bei den Automobilherstellern gelinge. Ende Juni habe Schnabel bekräftigt, dass sein Unternehmen "mit allen großen Automobilherstellern" Pilotprojekte verfolge.

ComROAD sei sicher kein Pleitekandidat. Dagegen würden die rund 50 Mio. Euro liquide Mittel sprechen. Aber für Außenstehende seien die positiven Geschäftsergebnisse kaum nachvollziehbar.








 
 
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