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Den Analysten von "Investor-Village" zufolge geht es bei Coca-Cola (WKN 850663) wieder berauf.
Gestern habe der Limonadenhersteller die Zahlen für das 1. Quartal 2002 bekannt gegeben. Es sei ein Verlust von 125 Millionen US-Dollar oder 0,05 US-Dollar je Aktie angefallen, weil das Unternehmen neue Bilanzierungsregeln für Goodwill-Abschreibungen anwende. Die Belastungen daraus würden 926 Millionen US-Dollar betragen. Der Umsatz habe sich um 3% auf 4,08 Milliarden US-Dollar erhöht. Das sei positiv, jedoch von den Wachstumsraten früherer Jahre weit entfernt.
Lasse man die Sonderfaktoren aus den neuen Bilanzierungsregeln außer acht, könne Coca-Cola aber durchaus zufrieden sein: operativ sei ein Gewinn von 801 Millionen US-Dollar bzw. 0,40 US-Dollar je Aktie eingefahren worden. Im Vorjahr habe der Konzern noch 863 Millionen US-Dollar verdient, damals seien 35 Cent Gewinn je Aktie ausgewiesen worden.
Obwohl der Gesamtgewinn gesunken sei, sei der Gewinn pro Aktie gestiegen. Der Grund dafür sei die gesunkene Aktienanzahl: Coca-Cola habe für rund 175 Millionen US-Dollar eigene Anteile am Markt zurückgekauft. Somit verteile sich der Gewinn auf weniger freie Aktien. Der gegenüber dem Vorjahresquartal um 35% auf 950 Millionen US-Dollar gestiegene Cashflow erleichtere Aktienrückkäufe des Konzerns.
Allmählich könne Coca-Cola das Blatt wieder zu seinen Gunsten wenden. In der Vergangenheit habe es etliche Rückschläge und Probleme gegeben: gesundheitsschädigende Dosen- und Flascheninhalte, Rückstände von Pilzschutzmitteln in Getränken, schlechte Kohlensäure, Rückrufaktionen und juristische Auseinandersetzungen mit Managern. Nun scheine das Unternehmen sein Geschäft wieder besser in den Griff zu bekommen.
Der Umsatz habe trotz der widrigen konjunkturellen Bedingungen in den Schlüsselmärkten Japan (+9%), Mexiko (+5%), Deutschland (+6%) und Nordamerika (+5%) zugelegt. Die schwierigen Marktbedingungen in Lateinamerika würden das positivere Gesamtbild zurzeit trüben.
Coca-Cola habe eine Gewinnerwartung von 1,78 US-Dollar je Aktie für das Gesamtjahr bestätigt, obwohl der Konzern weiterhin mit einem schwierigen konjunkturellen Umfeld rechne. Tatsächlich erwarte der Konzern sogar einen zusätzlichen Gewinn von 1 Cent je Aktie auf Grund steuerlicher Effekte.
In den letzten Jahren hätten die Umsatzwachstumsraten 0,5% (1998), 5,7% (1999), 3,3% (2000) und -1,8% (2001) betragen. Nun scheine das Unternehmen langsam wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurück zu kehren.
Zwischen 1991 und 1996 habe der Softdrinkproduzent die Umsätze jährlich zwischen 8,2% und 16,9% gesteigert. Solche Zuwachsraten würden die Analysten in den kommenden Jahren kaum für realisierbar halten. Denn das damalige schnelle Wachstum sei vor allem eine Folge der Öffnung von Märkten gewesen, die Coca-Cola zuvor verschlossen gewesen seien.
Mit den jetzt gelieferten Wachstumszahlen könnten die Coca-Cola-Aktionäre zufrieden sein. Etwas Steigerung sei in den nächsten Jahren sicherlich "drin". Aber zu viel sollten Anleger auch nicht erwarten, meinen die Analysten von "Investor-Village".
Gestern habe der Limonadenhersteller die Zahlen für das 1. Quartal 2002 bekannt gegeben. Es sei ein Verlust von 125 Millionen US-Dollar oder 0,05 US-Dollar je Aktie angefallen, weil das Unternehmen neue Bilanzierungsregeln für Goodwill-Abschreibungen anwende. Die Belastungen daraus würden 926 Millionen US-Dollar betragen. Der Umsatz habe sich um 3% auf 4,08 Milliarden US-Dollar erhöht. Das sei positiv, jedoch von den Wachstumsraten früherer Jahre weit entfernt.
Lasse man die Sonderfaktoren aus den neuen Bilanzierungsregeln außer acht, könne Coca-Cola aber durchaus zufrieden sein: operativ sei ein Gewinn von 801 Millionen US-Dollar bzw. 0,40 US-Dollar je Aktie eingefahren worden. Im Vorjahr habe der Konzern noch 863 Millionen US-Dollar verdient, damals seien 35 Cent Gewinn je Aktie ausgewiesen worden.
Obwohl der Gesamtgewinn gesunken sei, sei der Gewinn pro Aktie gestiegen. Der Grund dafür sei die gesunkene Aktienanzahl: Coca-Cola habe für rund 175 Millionen US-Dollar eigene Anteile am Markt zurückgekauft. Somit verteile sich der Gewinn auf weniger freie Aktien. Der gegenüber dem Vorjahresquartal um 35% auf 950 Millionen US-Dollar gestiegene Cashflow erleichtere Aktienrückkäufe des Konzerns.
Der Umsatz habe trotz der widrigen konjunkturellen Bedingungen in den Schlüsselmärkten Japan (+9%), Mexiko (+5%), Deutschland (+6%) und Nordamerika (+5%) zugelegt. Die schwierigen Marktbedingungen in Lateinamerika würden das positivere Gesamtbild zurzeit trüben.
Coca-Cola habe eine Gewinnerwartung von 1,78 US-Dollar je Aktie für das Gesamtjahr bestätigt, obwohl der Konzern weiterhin mit einem schwierigen konjunkturellen Umfeld rechne. Tatsächlich erwarte der Konzern sogar einen zusätzlichen Gewinn von 1 Cent je Aktie auf Grund steuerlicher Effekte.
In den letzten Jahren hätten die Umsatzwachstumsraten 0,5% (1998), 5,7% (1999), 3,3% (2000) und -1,8% (2001) betragen. Nun scheine das Unternehmen langsam wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurück zu kehren.
Zwischen 1991 und 1996 habe der Softdrinkproduzent die Umsätze jährlich zwischen 8,2% und 16,9% gesteigert. Solche Zuwachsraten würden die Analysten in den kommenden Jahren kaum für realisierbar halten. Denn das damalige schnelle Wachstum sei vor allem eine Folge der Öffnung von Märkten gewesen, die Coca-Cola zuvor verschlossen gewesen seien.
Mit den jetzt gelieferten Wachstumszahlen könnten die Coca-Cola-Aktionäre zufrieden sein. Etwas Steigerung sei in den nächsten Jahren sicherlich "drin". Aber zu viel sollten Anleger auch nicht erwarten, meinen die Analysten von "Investor-Village".
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 75,87 $ | 75,18 $ | 0,69 $ | +0,92% | 17.04./20:57 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US1912161007 | 850663 | 82,00 $ | 65,36 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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64,49 € | +1,07% | 21:11 |
| Düsseldorf | 64,25 € | +0,97% | 19:30 |
| Stuttgart | 64,43 € | +0,97% | 20:46 |
| AMEX | 75,97 $ | +0,97% | 20:35 |
| Frankfurt | 64,31 € | +0,96% | 18:31 |
| Nasdaq | 75,88 $ | +0,96% | 20:55 |
| NYSE | 75,87 $ | +0,92% | 20:55 |
| Xetra | 64,26 € | +0,39% | 17:35 |
| Hamburg | 64,20 € | +0,34% | 17:25 |
| Hannover | 64,19 € | +0,34% | 17:25 |
| München | 63,57 € | -0,78% | 15:32 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 894 | Coca-Cola | 15.04.26 |
| 67 | Inverse Kursentwicklung todsich. | 25.04.21 |
| 2 | Neuling mit der einen oder ande. | 25.04.21 |
| 4 | Berechnung Free Cash Flow | 18.07.17 |
| 3 | Kann mir mal jemand erklären, | 23.02.17 |








