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Die Analysten von Wegelin & Co. raten bei der Aktie von Chubb Corp. (ISIN US1712321017 / WKN 860118) zum Positionsabbau.
Der im Schaden- und Haftpflichtgeschäft aktive Assekuranzkonzern habe gestern nach Börsenschluss in New York einen 2Q04-Gewinn von 177 Cents pro Aktie (Vorjahr 137 Cents) publiziert. Somit sei die auf 158 Cents gelegene Messlatte (Range 140 bis 180 Cents) klar übersprungen worden. Die gezeichneten Nettoprämien hätten um 12% auf 2,93 Mrd. US-Dollar gesteigert werden können. Vor allem der Bereich „Commercial Insurance“ habe mit einer Steigerung von 14% brilliert.
Die Konzernführung budgetiere für das Geschäftsjahr 2004 einen Gewinn pro Aktie von 680 bis 720 Cents, was klar über dem Schätzungsmittel von 642 Cents einzuordnen sei, aber auch über dem Erwartungsband von 585 bis 680 Cents liege. Das Prämienwachstum (gezeichnete Nettoprämien) werde am unteren Ende der gesetzten Leitplanken erwartet. Von der Sparte „Spezialversicherungen“ erhoffe sich Chubb im 2. Semester 2004 eine Verbesserung, während bei den Asbestreservierungen im FY04 keine signifikanten Änderungen veranschlagt würden.
Licht und Schatten würden sich im Quartalsbericht abwechseln: Während auf Nettostufe kein Tadel anzubringen sei, müsse doch auf die sich abzeichnende Abschwächung beim Prämienwachstum hingewiesen werden. Unter dem mittelfristigen Aspekt zumindest ein Warnschuss für zu enthusiastische Gemüter.
Vor diesem Hintergrund scheint es ratsam zu sein, die abendliche Hausse von 2,17% auf 66,05 US-Dollar im ordentlichen Handel für den Abbau von Positionen zu nutzen, zumal in der jüngeren Vergangenheit die Verkaufsbereitschaft der Chubb-Anleger in den hohen 60-er US-Dollar ziemlich ausgeprägt war, so die Analysten von Wegelin & Co.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der im Schaden- und Haftpflichtgeschäft aktive Assekuranzkonzern habe gestern nach Börsenschluss in New York einen 2Q04-Gewinn von 177 Cents pro Aktie (Vorjahr 137 Cents) publiziert. Somit sei die auf 158 Cents gelegene Messlatte (Range 140 bis 180 Cents) klar übersprungen worden. Die gezeichneten Nettoprämien hätten um 12% auf 2,93 Mrd. US-Dollar gesteigert werden können. Vor allem der Bereich „Commercial Insurance“ habe mit einer Steigerung von 14% brilliert.
Licht und Schatten würden sich im Quartalsbericht abwechseln: Während auf Nettostufe kein Tadel anzubringen sei, müsse doch auf die sich abzeichnende Abschwächung beim Prämienwachstum hingewiesen werden. Unter dem mittelfristigen Aspekt zumindest ein Warnschuss für zu enthusiastische Gemüter.
Vor diesem Hintergrund scheint es ratsam zu sein, die abendliche Hausse von 2,17% auf 66,05 US-Dollar im ordentlichen Handel für den Abbau von Positionen zu nutzen, zumal in der jüngeren Vergangenheit die Verkaufsbereitschaft der Chubb-Anleger in den hohen 60-er US-Dollar ziemlich ausgeprägt war, so die Analysten von Wegelin & Co.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








