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Die Experten von "BörseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die Aktie von Choicepoint (ISIN US1703881029 / WKN 908228) noch weiteres Wachstum hat.
Choicepoint sei der größte Datenhändler in den Vereinigten Staaten. Was hier zu Lande auf Grund umfangreicher Datenschutzbestimmungen kaum denkbar scheine, sei in den USA gang und gäbe. Das Unternehmen aus Alpharetta in Georgia sammle Informationen über Einzelpersonen, um sie zu verkaufen. Hauptquelle für Choicepoint seien die großen US-Kredit-Auskunfteien, die Namen, Adresse, Geburtsdaten sowie die Kredithistorie von über 200 Millionen Amerikanern gespeichert hätten. Zudem kaufe man weitere Daten zu, beispielsweise von Behörden wie Kfz-Zulassungsstellen. Die gesammelten Daten würden mit der eigens entwickelten Software aufbereitet und unter der jeweiligen Sozialversicherungsnummer gespeichert. Manchmal seien sogar DNA-Informationen oder der Besitz von Aktienpapieren enthalten. Ein Dossier über eine Person könne somit locker bis zu 20 Seiten umfassen.
Ursprünglich seien die Kunden vor allem Versicherungen und Unternehmen oder auch Marketingfirmen gewesen. So habe man Versicherern Informationen zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe diese dann ihr Geschäftsrisiko hätten abschätzen können. Auf diese Weise seien die Versicherer beispielsweise in der Lage gewesen, das Ausmaß einer Naturkatastrophe und die Prämien für den Versicherungsnehmer zu berechnen. Doch längst wachse das Geschäft und finde immer neue Interessenten aus allen erdenklichen Wirtschaftsbereichen. Im vergangenen Jahr habe Choicepoint einen Umsatz von fast einer Milliarde Dollar erwirtschaftet, 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Für einen Skandal habe Choicepoint gesorgt, als im September letzten Jahres Informationen über 145.000 Amerikaner in die Hände von Kriminellen geraten seien, die beispielsweise Kreditkarten unter fremden Namen beantragt und die Daten anderweitig missbraucht hätten. Dabei habe es sich aber keineswegs um einen Einbruch oder einen Hacker-Angriff gehandelt. Vielmehr hätten sich die zweifelhaften Kunden als seriöse Unternehmer ausgegeben und die Daten einfach bestellt. Aus diesem Grund habe Choicepoint seit März diesen Jahres erstmals in der Firmengeschichte eine Datenschutzbeauftragte, um künftig derartige Vorfälle zu verhindern.
Wenngleich das Geschäft mit Informationen sicherlich fragwürdig sei, dürfte es dem US-Konzern weiterhin kräftiges Wachstum bescheren. Die Informationen in den Datenbanken von Choicepoint seien meist erheblich umfangreicher als die der Polizei, so dass sie gerade im Hinblick auf den Kampf gegen den Terrorismus beliebter seien denn je. Die von George W. Bush erlassenen Gesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September würden etlichen US-Behörden nun den Zugriff auf solche privaten Dienste ermöglichen. Analysen würden für die nächsten Jahre ein durchschnittliches Gewinnwachstum von rund 20 Prozent erwarten. Davon sollte über kurz oder lang auch der Aktienkurs profitieren, der zu Jahresbeginn deutlich nachgegeben habe und seitdem unentschlossen seitwärts pendle.
Das historisch günstige KGV von knapp 20 lässt bei der Aktie von Choicepoint Spielraum für höhere Notierungen, so die Experten von "BörseGo".
Choicepoint sei der größte Datenhändler in den Vereinigten Staaten. Was hier zu Lande auf Grund umfangreicher Datenschutzbestimmungen kaum denkbar scheine, sei in den USA gang und gäbe. Das Unternehmen aus Alpharetta in Georgia sammle Informationen über Einzelpersonen, um sie zu verkaufen. Hauptquelle für Choicepoint seien die großen US-Kredit-Auskunfteien, die Namen, Adresse, Geburtsdaten sowie die Kredithistorie von über 200 Millionen Amerikanern gespeichert hätten. Zudem kaufe man weitere Daten zu, beispielsweise von Behörden wie Kfz-Zulassungsstellen. Die gesammelten Daten würden mit der eigens entwickelten Software aufbereitet und unter der jeweiligen Sozialversicherungsnummer gespeichert. Manchmal seien sogar DNA-Informationen oder der Besitz von Aktienpapieren enthalten. Ein Dossier über eine Person könne somit locker bis zu 20 Seiten umfassen.
Für einen Skandal habe Choicepoint gesorgt, als im September letzten Jahres Informationen über 145.000 Amerikaner in die Hände von Kriminellen geraten seien, die beispielsweise Kreditkarten unter fremden Namen beantragt und die Daten anderweitig missbraucht hätten. Dabei habe es sich aber keineswegs um einen Einbruch oder einen Hacker-Angriff gehandelt. Vielmehr hätten sich die zweifelhaften Kunden als seriöse Unternehmer ausgegeben und die Daten einfach bestellt. Aus diesem Grund habe Choicepoint seit März diesen Jahres erstmals in der Firmengeschichte eine Datenschutzbeauftragte, um künftig derartige Vorfälle zu verhindern.
Wenngleich das Geschäft mit Informationen sicherlich fragwürdig sei, dürfte es dem US-Konzern weiterhin kräftiges Wachstum bescheren. Die Informationen in den Datenbanken von Choicepoint seien meist erheblich umfangreicher als die der Polizei, so dass sie gerade im Hinblick auf den Kampf gegen den Terrorismus beliebter seien denn je. Die von George W. Bush erlassenen Gesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September würden etlichen US-Behörden nun den Zugriff auf solche privaten Dienste ermöglichen. Analysen würden für die nächsten Jahre ein durchschnittliches Gewinnwachstum von rund 20 Prozent erwarten. Davon sollte über kurz oder lang auch der Aktienkurs profitieren, der zu Jahresbeginn deutlich nachgegeben habe und seitdem unentschlossen seitwärts pendle.
Das historisch günstige KGV von knapp 20 lässt bei der Aktie von Choicepoint Spielraum für höhere Notierungen, so die Experten von "BörseGo".








