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Die Analysten von "IFVB" stufen die Aktie von China Mobile (WKN 909622) mit "kaufen" ein.
Ähnlich wie hierzulande, bestimme auch der chinesische Staat Spielregeln für die Konkurrenz in der Telekommunikationsbranche. Der Unterschied: Die Behörden würden zumindest versuchen, gleiche Chancen für einen freien Wettbewerb zu schaffen. In China würden die staatlichen Eingriffe mehr an Entscheidungen eines Schiedsrichters, der Einfluss auf das Spielergebnis nehmen möchte, erinnern. So gebe China Mobile (CM) im Geschäftsbericht an, dass der große Konkurrent China Unicom vom Staat die Erlaubnis erhalten habe, seine Verbindungspreise um 10% unter die eigentlich staatlich festgesetzten Preise abzusenken. China Mobile sei dies nicht erlaubt worden.
Rein technisch gesehen, mute die Situation in China weniger exotisch an: CM nutze für seine Handy-Netze die bekannte GSM-Technik. Seit 1999 seien SMS-Dienste im Angebot. Seit 2000 sei das Unternehmen auch Internet Service Provider (ISP). Umsatz und Gewinn seien in den vergangenen Geschäftsjahren beachtlich gestiegen, aber vor allem durch Zukäufe: CM habe zwischen Juni 98 und November 2000 dem Staat 11 lokale Netze abgekauft.
Zur Jahresmitte 2002 habe China Mobile weitere acht regionale Netze vom Staat übernommen. Der Preis: 8,57 Mrd. US-Dollar. Zuvor sei das Unternehmen in 13 Regionen aktiv gewesen, nun seien es 21. Die finanzielle Last der Expansion trage Vodafone mit: Das britische Unternehmen kaufe für 750 Mio. US-Dollar neue China-Mobile-Aktien. Damit steige Vodafones Anteil an CM von 2,2% auf 3,3%. Die Kundenzahl erreiche mit den Akquisitionen rund 100 Millionen. Die genaue Kundenzahlen wolle CM künftig monatlich bekannt geben. Der Preis für einen neu hinzugekauften Kunden: Bei etwa 20 Millionen hinzu gekommenen Verträgen aus den acht Netzen habe ein Neukunde im Durchschnitt 428 US-Dollar gekostet. Der Umsatz, der mit einem Kunden im Durchschnitt erzielt werde, sei in den letzten Quartalen zurück gegangen.
China Mobile glaube, der Umsatz je Kunde werde nicht wesentlich weiter absinken. Im Geschäftsjahr 2001 habe der durchschnittliche betriebliche Aufwand je Monat und Kunde 8,57 US-Dollar betragen. Die Erweiterung des Kundenkreises werde die operativen Kosten je Kunde senken. Innerer Wert 7,41 US-Dollar. In dem dreiteiligen Bewertungsmodell gehe man von einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 12% aus. Dieses Wachstum könne nicht allein aus einem Anstieg der Kundenzahl kommen, sondern müsse von einem Anstieg des Umsatzes je Kunde mitgetragen werden. Zurzeit habe CM - mit den kürzlich hinzugekauften Regionen - etwa 100 Mio. Kunden. Bei 9% Kundenwachstum pro Jahr liege die Kundenzahl in zehn Jahren bei 236 Millionen.
Bei einer Bevölkerung von zurzeit 1,25 Milliarden halte man 500 Millionen Handy-Besitzer in zehn Jahren für realistisch. Daran hätte CM mit 236 Millionen Kunden einen Anteil von 47%. Zum Vergleich: China Mobile gebe an, dass der Marktanteil des Unternehmens Ende 2001 in den 13 betreuten Provinzen bei 72,4% gelegen habe.
Bei der Aktienzahl gehe man nun von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,5% pro Jahr aus. Die Nettomarge sehe man bei 25%, die Operative Cashflow-Marge bei 55%. Eine Sachinvestitionsquote von 75% gehöre ebenfalls zu den Annahmen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis in 10 Jahren gehe mit einem Wert von 20 in das Modell ein. Die Eigenkapital-Rendite setze man mit 20% an. Die bisherige Einbehaltquote von 100% dürfte das Unternehmen bald aufgeben. Anders als bei der ersten Bewertung der Analysten im Dezember würden nun Informationen vorliegen, dass China Mobile schon bald mit Dividendenzahlungen beginnen wolle. Daher setze man jetzt einen durchschnittlichen Gewinneinbehalt von 90% an.
Die Sicherheitsmarge setzen die Analysten von "IFVB" mit 40% an, so dass die China Mobile-Aktie bis 4,45 US-Dollar ein Kauf ist.
Ähnlich wie hierzulande, bestimme auch der chinesische Staat Spielregeln für die Konkurrenz in der Telekommunikationsbranche. Der Unterschied: Die Behörden würden zumindest versuchen, gleiche Chancen für einen freien Wettbewerb zu schaffen. In China würden die staatlichen Eingriffe mehr an Entscheidungen eines Schiedsrichters, der Einfluss auf das Spielergebnis nehmen möchte, erinnern. So gebe China Mobile (CM) im Geschäftsbericht an, dass der große Konkurrent China Unicom vom Staat die Erlaubnis erhalten habe, seine Verbindungspreise um 10% unter die eigentlich staatlich festgesetzten Preise abzusenken. China Mobile sei dies nicht erlaubt worden.
Rein technisch gesehen, mute die Situation in China weniger exotisch an: CM nutze für seine Handy-Netze die bekannte GSM-Technik. Seit 1999 seien SMS-Dienste im Angebot. Seit 2000 sei das Unternehmen auch Internet Service Provider (ISP). Umsatz und Gewinn seien in den vergangenen Geschäftsjahren beachtlich gestiegen, aber vor allem durch Zukäufe: CM habe zwischen Juni 98 und November 2000 dem Staat 11 lokale Netze abgekauft.
China Mobile glaube, der Umsatz je Kunde werde nicht wesentlich weiter absinken. Im Geschäftsjahr 2001 habe der durchschnittliche betriebliche Aufwand je Monat und Kunde 8,57 US-Dollar betragen. Die Erweiterung des Kundenkreises werde die operativen Kosten je Kunde senken. Innerer Wert 7,41 US-Dollar. In dem dreiteiligen Bewertungsmodell gehe man von einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 12% aus. Dieses Wachstum könne nicht allein aus einem Anstieg der Kundenzahl kommen, sondern müsse von einem Anstieg des Umsatzes je Kunde mitgetragen werden. Zurzeit habe CM - mit den kürzlich hinzugekauften Regionen - etwa 100 Mio. Kunden. Bei 9% Kundenwachstum pro Jahr liege die Kundenzahl in zehn Jahren bei 236 Millionen.
Bei einer Bevölkerung von zurzeit 1,25 Milliarden halte man 500 Millionen Handy-Besitzer in zehn Jahren für realistisch. Daran hätte CM mit 236 Millionen Kunden einen Anteil von 47%. Zum Vergleich: China Mobile gebe an, dass der Marktanteil des Unternehmens Ende 2001 in den 13 betreuten Provinzen bei 72,4% gelegen habe.
Bei der Aktienzahl gehe man nun von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,5% pro Jahr aus. Die Nettomarge sehe man bei 25%, die Operative Cashflow-Marge bei 55%. Eine Sachinvestitionsquote von 75% gehöre ebenfalls zu den Annahmen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis in 10 Jahren gehe mit einem Wert von 20 in das Modell ein. Die Eigenkapital-Rendite setze man mit 20% an. Die bisherige Einbehaltquote von 100% dürfte das Unternehmen bald aufgeben. Anders als bei der ersten Bewertung der Analysten im Dezember würden nun Informationen vorliegen, dass China Mobile schon bald mit Dividendenzahlungen beginnen wolle. Daher setze man jetzt einen durchschnittlichen Gewinneinbehalt von 90% an.
Die Sicherheitsmarge setzen die Analysten von "IFVB" mit 40% an, so dass die China Mobile-Aktie bis 4,45 US-Dollar ein Kauf ist.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 8,459 € | 8,459 € | - € | 0,00% | 17.04./07:24 |
| ISIN | WKN | |||
| HK0941009539 | 909622 | |||
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| Düsseldorf | 8,375 € | 0,00% | 29.10.24 |
| Frankfurt | 8,561 € | 0,00% | 29.10.24 |
| Hamburg | 8,459 € | 0,00% | 29.10.24 |
| Hannover | 8,432 € | 0,00% | 29.10.24 |
= Realtime
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