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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die Celesio-Aktie (ISIN DE0005858005 / WKN 585800) in seiner Ersteinschätzung mit "kaufen" ein.
Mit Übernahme des Internetdienstleisters DocMorris habe Celesio eindeutig Stellung bezogen: Die Hinwendung zum Endverbraucher genieße Vorrang vor Marktanteilen im Großhandelsgeschäft. Aus dieser Prioritätensetzung folge, dass sich bei Celesio die Gewichtungen der Konzernaktivitäten bereits verschieben würden. Das Betreiben von Apothekenketten werde Celesios eigentliches Kerngeschäft.
Auf nicht einmal 16% Anteil am Konzernumsatz seien 2006 Celesios vor allem in Großbritannien, zudem in Norwegen, Italien und vier weiteren europäischen Staaten geführte Apothekenketten herangekommen. Dabei hätten diese einen Rohertrag von 1,1 Mrd. Euro und ein EBITDA von 395 Mio. erzielt. Und die Ergebnisbedeutung der Apotheken steige weiter - obwohl Celesio bislang in Deutschland oder Frankreich ein Engagement als Apothekenbetreiber rechtlich verwehrt sei und die letzte größere Akquisition im 4. Quartal 2005 bereits wieder länger zurückliege. Im 1. Quartal 2007 habe der Anteil der Apotheken am Rohertrag des Gesamtkonzerns bereits 49,2% (gegenüber 46,4% im Vorjahresquartal) betragen. In der Aufstellung Celesios in Großbritannien würden die Analysten das Idealbild für die künftige Positionierung auch in Deutschland und in anderen Ländern sehen, deren Marktöffnung im Apothekengeschäft bevorstehe.
Spätestens mit der Liberalisierung auch des deutschen Apothekenmarktes werde die Bedeutung von Celesios Großhandelsaktivitäten reduziert auf die Funktion, den Ausbau der eigenen Apothekenketten voranzutreiben. Dies könnte bereits bis 2009 der Fall sein. Langfristig bleibe dem Großhandelsgeschäft die Aufgabe, Kenntnisse über die Gegebenheiten einzelner Märkte und Standorte zu erlangen und als Türöffner Kontakte zu Apothekenbetreibern zu knüpfen.
Selbst wenn jetzt 20% der Kunden von GEHE zu Wettbewerbern wechseln sollten, um so gegen den Wandel Celesios zu protestieren, wäre die Ergebniseinbuße für den Gesamtkonzern Celesio nicht von großem Gewicht. Noch würden die Analysten aber davon ausgehen, dass die Abwanderung sich in kleinerer Dimension vollziehe, als Apothekerverbände berichten würden.
Die Marke DocMorris werde ausgebaut und bereits für Franchise-Partnerschaften mit Apotheken genutzt. Aufgrund ihres hohen Wiedererkennungswertes würden die Analysten die Marke bei der künftigen Etablierung einer eigenen Apothekenkette für einen Startvorteil halten.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bewerten die Celesio-Aktie mit "kaufen". Als Kursziel würden die Analysten 55 Euro sehen. Die Bewertung fuße auf einem DCFAnsatz. Gegenüber Alliance Boots, dem Closest Comparable , weise Celesio zudem attraktivere Multiplikatoren auf. (Analyse vom 28.06.2007) (28.06.2007/ac/a/d)
Mit Übernahme des Internetdienstleisters DocMorris habe Celesio eindeutig Stellung bezogen: Die Hinwendung zum Endverbraucher genieße Vorrang vor Marktanteilen im Großhandelsgeschäft. Aus dieser Prioritätensetzung folge, dass sich bei Celesio die Gewichtungen der Konzernaktivitäten bereits verschieben würden. Das Betreiben von Apothekenketten werde Celesios eigentliches Kerngeschäft.
Auf nicht einmal 16% Anteil am Konzernumsatz seien 2006 Celesios vor allem in Großbritannien, zudem in Norwegen, Italien und vier weiteren europäischen Staaten geführte Apothekenketten herangekommen. Dabei hätten diese einen Rohertrag von 1,1 Mrd. Euro und ein EBITDA von 395 Mio. erzielt. Und die Ergebnisbedeutung der Apotheken steige weiter - obwohl Celesio bislang in Deutschland oder Frankreich ein Engagement als Apothekenbetreiber rechtlich verwehrt sei und die letzte größere Akquisition im 4. Quartal 2005 bereits wieder länger zurückliege. Im 1. Quartal 2007 habe der Anteil der Apotheken am Rohertrag des Gesamtkonzerns bereits 49,2% (gegenüber 46,4% im Vorjahresquartal) betragen. In der Aufstellung Celesios in Großbritannien würden die Analysten das Idealbild für die künftige Positionierung auch in Deutschland und in anderen Ländern sehen, deren Marktöffnung im Apothekengeschäft bevorstehe.
Selbst wenn jetzt 20% der Kunden von GEHE zu Wettbewerbern wechseln sollten, um so gegen den Wandel Celesios zu protestieren, wäre die Ergebniseinbuße für den Gesamtkonzern Celesio nicht von großem Gewicht. Noch würden die Analysten aber davon ausgehen, dass die Abwanderung sich in kleinerer Dimension vollziehe, als Apothekerverbände berichten würden.
Die Marke DocMorris werde ausgebaut und bereits für Franchise-Partnerschaften mit Apotheken genutzt. Aufgrund ihres hohen Wiedererkennungswertes würden die Analysten die Marke bei der künftigen Etablierung einer eigenen Apothekenkette für einen Startvorteil halten.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bewerten die Celesio-Aktie mit "kaufen". Als Kursziel würden die Analysten 55 Euro sehen. Die Bewertung fuße auf einem DCFAnsatz. Gegenüber Alliance Boots, dem Closest Comparable , weise Celesio zudem attraktivere Multiplikatoren auf. (Analyse vom 28.06.2007) (28.06.2007/ac/a/d)
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