Auf der Auto China in Peking drängen sich tausende Besucher um KI-Modelle und humanoide Roboter. Mitten im Trubel der weltgrößten Automesse zieht ausgerechnet ein Batteriehersteller die Blicke auf sich. CATL präsentiert einen Fluggeräte-Prototyp und demonstriert damit Ambitionen, die weit über die klassische Lieferkette für Elektroautos hinausgehen.
Vom Auto in die Luft
Der Vorstoß in die urbane Luftmobilität kommt nicht aus dem Nichts. Die kondensierten Batterien der Chinesen treiben bereits elektrische Senkrechtstarter des Herstellers AutoFlight an. Diese Systeme haben die Flugvalidierung für vier Tonnen schwere Fluggeräte erfolgreich abgeschlossen.
Die Technologie fließt nun zurück in den Straßenverkehr. Die neue Qilin-Batterie bringt diese Luftfahrt-Standards erstmals in Pkw. Sie ermöglicht Reichweiten von 1.500 Kilometern für Limousinen, wobei das Gewicht des Batteriepakets streng kontrolliert bleibt.
Natrium-Ionen-Technik für extreme Kälte
Parallel dazu adressiert der Konzern eine der größten Schwachstellen der Elektromobilität. Am Messestand demonstriert CATL eine funktionierende Naxtra-Batterie bei minus 50 Grad Celsius. Im Gegensatz zu herkömmlichen LFP- oder NMC-Zellen behält die Natrium-Ionen-Chemie selbst bei eisigen Temperaturen rund 90 Prozent ihrer Nennkapazität.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CATL?
Das kommerzielle Argument wiegt schwer. Die Technologie kommt ohne teures Lithium oder andere knappe Batteriemetalle aus. Preislich dürften die neuen Zellen etwa ein Drittel unter den gängigen LFP-Akkus liegen.
Rekordzahlen treiben den Kurs
Der technologische Ausbau stützt sich auf ein massives finanzielles Fundament. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 52 Prozent auf 129,1 Milliarden Yuan. Der Nettogewinn stieg im gleichen Schritt deutlich an.
An der Börse honorieren Investoren diese Entwicklung. Die Aktie schloss am Freitag bei 444,90 Yuan und notiert damit nur knapp unter ihrem Jahreshoch. Auf Sicht eines Monats steht ein Kursplus von fast sieben Prozent auf der Anzeigetafel.
CATL vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Der Weltmarktführer baut seine Dominanz konsequent aus. Während die Fabriken in Ungarn und Indonesien stetig wachsen, rückt der nächste operative Meilenstein näher. Nach Unternehmensangaben soll die neue Natrium-Batterie im vierten Quartal 2026 in die groß angelegte Massenproduktion gehen.
CATL-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CATL-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten CATL-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CATL-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CATL: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








