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Die Analysten vom 4valuereport empfehlen den Anlegern die Aktie von Brokat (WKN 522190) zu meiden.
Brokat würde Softwareprodukte für elektronische Dienstleistungen entwickeln und verkaufen. Die Produkte würden hauptsächlich im Bereich Internet- Bankdienstleistungen eingesetzt. Sämtliche Umsätze würden in dem typischen Ein-Produkt-Unternehmen im Zusammenhang mit dem Kernprodukt Twister erzielt
Twister erlaube es den Unternehmen Leistungen über elektronische Vertriebskanäle anzubieten, Geschäfte abzuschließen und Transaktionen vorzunehmen, ohne größere Änderungen oder Investitionen in ihre bestehenden IT Infrastrukturen vornehmen zu müssen.
Ende April habe Brokat die Zahlen für das erste Quartal bekannt gegeben und gleichzeitig eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Demnach erwarte das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Umsatz von nur noch 180 bis 190 Millionen Euro. Dies würde einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von etwa 50 Prozent entsprechen. Bislang sei von Brokat 100 Prozent Wachstum prognostiziert worden.
Brokat sei strategisch und auch von der Produktseite her ein gutes Unternehmen. Das Kerngeschäft von Brokat, das Internetbanking, werde trotz der unsicheren Börsenlage weiter wachsen. Branchenkenner würden davon ausgehen, dass sich die Zahl der Online-Bankkonten bis 2004 verzehnfachen werde. Als Marktführer sei Brokat hier in der Pole Position. Brokats Einnahmen würden nicht nur über den Verkauf zusätzlicher Lizenzen steigen, sondern auch mit der Anzahl der über Twister getätigten Transaktionen der steigenden Kundenzahl.
Trotz dieser positiven Punkte entstehe bei der Übernahme von Blaze und Gemstone der Eindruck , dass sich Brokat übernommen habe. Der Preis für beide Unternehmen habe sich auf 870 Millionen Euro belaufen, der durch die Ausgabe neuer Aktien finanziert worden sei. Negative Ergebnisseinflüsse hätten aus den hohen Integrationskosten und hohen Goodwill-Abschreibungen resultiert. In 2000 hätten diese bei 49 Millionen Euro gelegen. In der Bilanz würden 731 Millionen Euro an Firmenwerten stehen, die das Ergebnis von Brokat in den nächsten Jahren belasten würden.
Langsam müsse man sich Sorgen um die Liquidität des Unternehmens machen. Sie habe sich im vierten Quartal von 190 Millionen auf 135 Millionen Euro verringert. In der jetzigen Börsenphase und den nicht so guten Zahlen, dürfte es schwer sein frisches Kapital aufzunehmen. Umfangreiche Marketing-Aktivitäten sowie Investitionen in die US Aktivitäten würden auch in diesem Jahr viel Geld kosten.
Aus diesem Grund würden die Analysten vom 4valuereport auch nicht glauben, dass es Brokat schafft wie geplant im vierten Quartal dieses Jahres Gewinne zu erwirtschaften.
Das Unternehmen bewege sich in einem von intensivem Wettbewerb geprägten Markt mit extrem kurzen Produktlebenszyklen. Man sei in der US amerikanischen Finanzbranche gut positioniert und plane eine Ausweitung der Aktivitäten in Europa. Brokat schreibe noch keine Gewinne und so könne man nur das KUV als Bewertungsmaßstab ansetzen. So betrage das KUV von Brokat 2,20 für 2001 und 1,50 für 2002.
Wettbewerber würden im Gegensatz zu Brokat nur Teilbereiche der Twisterfunktionalität abdecken. Der Vorteil von Brokat liege darin, dass man als einziger Anbieter das Plattform- und Anwendungsgeschäft kombiniere und der Kunde alles aus einer Hand erhalte. Außerdem setze man auf starke Partnerschaften bei dem Vertrieb der Produkte.
Brokat sei zwar gut aufgestellt, habe sich aber im letzten Jahr etwas übernommen. Als Ausweg bleibe nur die Möglichkeit, die Kosten zu senken. Den Beteuerungen des Unternehmens die Kosten zu senken, werde auf Basis der aktuellen Sachlage kein Glaube geschenkt. Vielmehr werde das Unternehmen seine Anleger in nächster Zeit vermutlich wieder enttäuschen.
Die Analysten vom 4valuereport empfehlen dem Anleger die Aktie von Brokat zu meiden und investierten Anlegern tendenziell Teilbestände abzubauen.
Brokat würde Softwareprodukte für elektronische Dienstleistungen entwickeln und verkaufen. Die Produkte würden hauptsächlich im Bereich Internet- Bankdienstleistungen eingesetzt. Sämtliche Umsätze würden in dem typischen Ein-Produkt-Unternehmen im Zusammenhang mit dem Kernprodukt Twister erzielt
Twister erlaube es den Unternehmen Leistungen über elektronische Vertriebskanäle anzubieten, Geschäfte abzuschließen und Transaktionen vorzunehmen, ohne größere Änderungen oder Investitionen in ihre bestehenden IT Infrastrukturen vornehmen zu müssen.
Ende April habe Brokat die Zahlen für das erste Quartal bekannt gegeben und gleichzeitig eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Demnach erwarte das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Umsatz von nur noch 180 bis 190 Millionen Euro. Dies würde einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von etwa 50 Prozent entsprechen. Bislang sei von Brokat 100 Prozent Wachstum prognostiziert worden.
Brokat sei strategisch und auch von der Produktseite her ein gutes Unternehmen. Das Kerngeschäft von Brokat, das Internetbanking, werde trotz der unsicheren Börsenlage weiter wachsen. Branchenkenner würden davon ausgehen, dass sich die Zahl der Online-Bankkonten bis 2004 verzehnfachen werde. Als Marktführer sei Brokat hier in der Pole Position. Brokats Einnahmen würden nicht nur über den Verkauf zusätzlicher Lizenzen steigen, sondern auch mit der Anzahl der über Twister getätigten Transaktionen der steigenden Kundenzahl.
Langsam müsse man sich Sorgen um die Liquidität des Unternehmens machen. Sie habe sich im vierten Quartal von 190 Millionen auf 135 Millionen Euro verringert. In der jetzigen Börsenphase und den nicht so guten Zahlen, dürfte es schwer sein frisches Kapital aufzunehmen. Umfangreiche Marketing-Aktivitäten sowie Investitionen in die US Aktivitäten würden auch in diesem Jahr viel Geld kosten.
Aus diesem Grund würden die Analysten vom 4valuereport auch nicht glauben, dass es Brokat schafft wie geplant im vierten Quartal dieses Jahres Gewinne zu erwirtschaften.
Das Unternehmen bewege sich in einem von intensivem Wettbewerb geprägten Markt mit extrem kurzen Produktlebenszyklen. Man sei in der US amerikanischen Finanzbranche gut positioniert und plane eine Ausweitung der Aktivitäten in Europa. Brokat schreibe noch keine Gewinne und so könne man nur das KUV als Bewertungsmaßstab ansetzen. So betrage das KUV von Brokat 2,20 für 2001 und 1,50 für 2002.
Wettbewerber würden im Gegensatz zu Brokat nur Teilbereiche der Twisterfunktionalität abdecken. Der Vorteil von Brokat liege darin, dass man als einziger Anbieter das Plattform- und Anwendungsgeschäft kombiniere und der Kunde alles aus einer Hand erhalte. Außerdem setze man auf starke Partnerschaften bei dem Vertrieb der Produkte.
Brokat sei zwar gut aufgestellt, habe sich aber im letzten Jahr etwas übernommen. Als Ausweg bleibe nur die Möglichkeit, die Kosten zu senken. Den Beteuerungen des Unternehmens die Kosten zu senken, werde auf Basis der aktuellen Sachlage kein Glaube geschenkt. Vielmehr werde das Unternehmen seine Anleger in nächster Zeit vermutlich wieder enttäuschen.
Die Analysten vom 4valuereport empfehlen dem Anleger die Aktie von Brokat zu meiden und investierten Anlegern tendenziell Teilbestände abzubauen.
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