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Nach einem Bericht der FAZ befindet sich die britische verarbeitende Industrie in einer Rezession. Im Juli sei zum vierten Mal in Folge die Produktion aufgrund fallender Inlands- und Auslandsaufträge gedrosselt worden. So müßten die Unternehmen ihre Produktion so stark einschränken wie beim Tiefpunkt der Rezession in 1992 nicht mehr. Die Inlandsnachfrage, die bisher die schwachen Auslandsaufträge aufgrund des starken Pfund und der Billigimporte ausgeglichen habe, sei nun zurückgegangen. In bisher gut florierenden Industrien wie z.B. die Konsumgüterindustrie müsse man die Produktion herunterfahren. Die britische Industrie reagiert darauf mit Rationalisierungen, Personalabbau und Lagerabbau. Eine schwache Rohstoffnachfrage auf den Weltmärkten und ein starker Wechselkurs verursachen zudem niedrige Einfuhrpreise. Die Lage sei so negativ, daß der britische Industrieverband CBI die Bank von England erneut aufforderte, die Zinsen zu senken. Diese Woche wird sich die Notenbank treffen. Man müsse dabei aber auch die starke Entwicklung des Dienstleistungsgewerbes berücksichtigen. Der Markt erwarte, daß die Notenbank keine Veränderungen der Leitzinsen vornimmt.








