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Nach einem Bericht von Platow Emerging Markets treffen sich am 24. Januar die Aktionäre von BorsodChem (WKN 899203) zur Hauptversammlung.
So würden sich seit 6 Monaten die Ereignisse bei dem ungarischen Chemiekonzern überschlagen, da sich der russische Gasriese Gazprom das Unternehmen einverleiben wolle. So seien zwar zahlreiche Firmen am Tauziehen beteiligt, doch Gazprom ziehe im Hintergrund die Fäden. Anfang dieser Woche habe die ungarische CIB-Bank bekannt gegeben, dass sie das 25%ige Anteilspaket an BorsodChem von Milford gekauft habe und gleichzeitig der Firma Sibur eine Kaufoption eingeräumt habe.
Seit Monaten sei die ungarische Börsenaufsicht damit beschäftigt, Klarheit in die Besitzverhältnisse zu bringen. Nach den Börsenvorschriften müsse ein Investor, der mehr als ein Drittel der Unternehmensanteile halte, ein öffentliches Kaufangebot unterbreiten.
So mache das Splitting für Gazprom durchaus Sinn, denn mit Hilfe der anderen Partner komme der russische Industriegigant wesentlich billiger zum Zuge als mit einem öffentlichen Angebot. Nach neuesten Information habe Gazprom mit den befreundeten Partnern über mehr als 50% der BorsodChem-Anteile Verfügungsgewalt, womit sich ohne weiteres Änderungen der Unternehmenspläne durchsetzen lassen würden.
Wenn um die Besitzverhältnisse nun endlich Klarheit herrsche, dürfte auch der Druck von der Notierung weichen, die in den letzten Monaten von der undurchsichtigen Situation belastet worden wäre.
So würden sich seit 6 Monaten die Ereignisse bei dem ungarischen Chemiekonzern überschlagen, da sich der russische Gasriese Gazprom das Unternehmen einverleiben wolle. So seien zwar zahlreiche Firmen am Tauziehen beteiligt, doch Gazprom ziehe im Hintergrund die Fäden. Anfang dieser Woche habe die ungarische CIB-Bank bekannt gegeben, dass sie das 25%ige Anteilspaket an BorsodChem von Milford gekauft habe und gleichzeitig der Firma Sibur eine Kaufoption eingeräumt habe.
So mache das Splitting für Gazprom durchaus Sinn, denn mit Hilfe der anderen Partner komme der russische Industriegigant wesentlich billiger zum Zuge als mit einem öffentlichen Angebot. Nach neuesten Information habe Gazprom mit den befreundeten Partnern über mehr als 50% der BorsodChem-Anteile Verfügungsgewalt, womit sich ohne weiteres Änderungen der Unternehmenspläne durchsetzen lassen würden.
Wenn um die Besitzverhältnisse nun endlich Klarheit herrsche, dürfte auch der Druck von der Notierung weichen, die in den letzten Monaten von der undurchsichtigen Situation belastet worden wäre.








