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Die Anlagespezialisten von KERN Neuer Markt sehen bei Biotissue (WKN 618061) derzeit kein Handlungsbedarf.
Das Unternehmen habe seinen Ursprung in der Freiburger Uniklinik, aus der es dann hervorgegangen sei. Kernaktivität der Firma sei die Züchtung von menschlichen Gewebe aus körpereigenen Zellen. Bislang seien bereits 2 Produkte zur Marktreife gebracht worden, zudem sollen drei weitere bald folgen. Das Hautersatzprodukt solle beispielsweise bei der Behandlung von offenen Wunden Anwendung finden.
Während im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatz von 600.000 DM erzielt worden sei, sollen es im kommenden Jahr bereits 3,2 Mio. DM sein. 2002 plane die Gesellschaft dann schon mit einem Geschäftsvolumen von 15 Mio. DM. Dieses Jahr sei ein Fehlbetrag in Höhe von 6,4 Mio. DM angefallen, während sich in 2001 die Verluste auf 11,7 Mio. DM erhöhen sollen. Für 2003 erwarte das Management den Sprung in die Gewinnzone.
Die Mittel aus dem Börsengang seien zu einem Drittel an die Altaktionäre geflossen. Das Marktpotenzial für die sog. autologen Transplantate seien zweifellos riesig. Darüber hinaus könne man auch mit einer Kostenübernahme durch die Krankenkassen rechnen, da die neuartige Therapie geringere Kosten, als die herkömmlichen Heilmethoden, verursache.
Nach Ansicht der Experten von KERN Neuer Markt sei das Geschäftsmodell von Biotissue in Ordnung. Fraglich bleibe jedoch, wann die Kassen die Kosten übernehmen und ob es Biotissue wirklich gelinge ab 2003 profitabel zu werden. Angesichts der langen Zeitspanne und der damit verbundenen Risiken , sollte man den Titel meiden.
Das Unternehmen habe seinen Ursprung in der Freiburger Uniklinik, aus der es dann hervorgegangen sei. Kernaktivität der Firma sei die Züchtung von menschlichen Gewebe aus körpereigenen Zellen. Bislang seien bereits 2 Produkte zur Marktreife gebracht worden, zudem sollen drei weitere bald folgen. Das Hautersatzprodukt solle beispielsweise bei der Behandlung von offenen Wunden Anwendung finden.
Die Mittel aus dem Börsengang seien zu einem Drittel an die Altaktionäre geflossen. Das Marktpotenzial für die sog. autologen Transplantate seien zweifellos riesig. Darüber hinaus könne man auch mit einer Kostenübernahme durch die Krankenkassen rechnen, da die neuartige Therapie geringere Kosten, als die herkömmlichen Heilmethoden, verursache.
Nach Ansicht der Experten von KERN Neuer Markt sei das Geschäftsmodell von Biotissue in Ordnung. Fraglich bleibe jedoch, wann die Kassen die Kosten übernehmen und ob es Biotissue wirklich gelinge ab 2003 profitabel zu werden. Angesichts der langen Zeitspanne und der damit verbundenen Risiken , sollte man den Titel meiden.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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