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Die Erholung des Biotechgiganten MedImmune von den Verlusten des Vortages sorgte zugleich für positive Stimmung im gesamten Sektor, berichten die Wertpapierexperten von "Biotech-Report Online".
Nachdem MedImmune am Montag die Übernahme von Aviron zu einem Betrag in Höhe von 1,5 Mrd. US-Dollar gemeldet habe, sei der Aktienkurs zunächst eingebrochen. Am Dienstag habe sich der Kurs dann mit einem Anstieg von 9% spontan erholt. Auch Übernahmekandidat Aviron habe mit einem Plus von 9% freundlich geschlossen. Die Indizes hätten es MedImmune dann auch gleich getan: der Amex Biotechindex habe um 1,4% auf 593,50 Punkte zugelegt und der Nasdaq Biotechindex habe ersteren mit einem Plus von 1,6% auf 942,51 Zähler sogar noch etwas überflügeln können.
Von der Veröffentlichung einer Forschungskollaboration zur Entwicklung inhalierbarer Antibiotika hätten auch die Gesellschaften Inhale und Chiron profitieren können. Die Titel beider Unternehmen seien ins Anlegerinteresse gerückt, als bekannt geworden sei, dass man auf Basis von Inhales Technologie eine neue inhalierbare Formulierung des Antibiotikums Tobramycin sowie anderer Antibiotika entwickeln werde. Chiron habe daraufhin um 2,5%, die Aktien von Inhale sogar um 13,2% angezogen. Eine weniger spektakuläre Kursperformance habe es bei Atrix Labs gegeben. Nur knapp 1% sei der Wert geklettert, nachdem die Meldung einer möglicherweise baldigen Zulassung von Leuprogel in Europa die Runde gemacht habe. Antragsteller, das Münchener Unternehmen MediGene, habe 1,3% fester geschlossen.
Eher durchwachsen habe es an der deutschen Biotechfront ausgesehen, die Anzahl der Gewinner und Verlierer habe sich in etwa die Waage gehalten. Zum Handelsschluss habe der NEMAX Biotechindex aber dennoch einen grünen Pfeil mit 2,2% hinter sich her gezogen. Neben MediGene seien auch Curasan (+5,1%), Qiagen (+4,9%) und Eurofins Scientific (+4,4%) auf der Gewinnerseite gewesen. Evotec habe nochmals von dem Merck-Deal des Vortages profitieren können und mit 3,5% im grünen Bereich gelegen.
Etwas heftiger habe es jedoch die Verlierer getroffen, die fast über 4% abgegeben hätten. Allen voran Co.Don mit minus 6,2%, gefolgt von November (minus 5,4%), Girindus (minus 4,6%) und CyBio (minus 4,3%). Völlig unbeeindruckt vom Geschehen an den Märkten hätten sich Biotissue Technologies und Sanochemia gezeigt, deren Kurse keine Anstalten einer Bewegung gemacht hätten.
Nachdem MedImmune am Montag die Übernahme von Aviron zu einem Betrag in Höhe von 1,5 Mrd. US-Dollar gemeldet habe, sei der Aktienkurs zunächst eingebrochen. Am Dienstag habe sich der Kurs dann mit einem Anstieg von 9% spontan erholt. Auch Übernahmekandidat Aviron habe mit einem Plus von 9% freundlich geschlossen. Die Indizes hätten es MedImmune dann auch gleich getan: der Amex Biotechindex habe um 1,4% auf 593,50 Punkte zugelegt und der Nasdaq Biotechindex habe ersteren mit einem Plus von 1,6% auf 942,51 Zähler sogar noch etwas überflügeln können.
Eher durchwachsen habe es an der deutschen Biotechfront ausgesehen, die Anzahl der Gewinner und Verlierer habe sich in etwa die Waage gehalten. Zum Handelsschluss habe der NEMAX Biotechindex aber dennoch einen grünen Pfeil mit 2,2% hinter sich her gezogen. Neben MediGene seien auch Curasan (+5,1%), Qiagen (+4,9%) und Eurofins Scientific (+4,4%) auf der Gewinnerseite gewesen. Evotec habe nochmals von dem Merck-Deal des Vortages profitieren können und mit 3,5% im grünen Bereich gelegen.
Etwas heftiger habe es jedoch die Verlierer getroffen, die fast über 4% abgegeben hätten. Allen voran Co.Don mit minus 6,2%, gefolgt von November (minus 5,4%), Girindus (minus 4,6%) und CyBio (minus 4,3%). Völlig unbeeindruckt vom Geschehen an den Märkten hätten sich Biotissue Technologies und Sanochemia gezeigt, deren Kurse keine Anstalten einer Bewegung gemacht hätten.








