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Den Analysten von "Investor-Village" zufolge ist die Beru-Aktie (WKN 507210) für risikobewusste Investoren geeignet.
Die Beru AG produziere Bauteile für die Automobilindustrie. Berus Geschäftsentwicklung sei abhängig vom Automobilmarkt. Die wichtigsten Pkw-Märkte für Beru seien Deutschland und Westeuropa. In Deutschland sei der Markt im vergangenen Jahr um 1 Prozent geschrumpft, während der europäische mit +0,6 Prozent nahezu unverändert geblieben sei. Auch im laufenden Jahr sei mit einem stagnierenden bis schrumpfenden Markt zu rechnen.
Das Unternehmen profitiere jedoch vom Trend zu Dieselmotoren. Der Anteil der Dieselfahrzeuge gemessen an den PKW-Neuzulassungen in Westeuropa sei im vergangenen Jahr auf 35,9 Prozent (Vorjahr: 32,3%) gestiegen.
Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Ruetz verspreche sich die größten Zuwächse für den Bereich Elektronik und Sensorik. BERU habe den Umsatz mit elektronischen Reifendruck-Kontrollsystemen (TPMS) in den vergangenen 9 Monaten auf 7,4 Mio. Euro ausgeweitet (+57%). Der Bereich sei gemessen am Umsatzanteil noch sehr klein. Ab 2004 müssten in den USA jedoch alle Neuzulassungen mit einem solchen System ausgestattet sein. Porsche und Ford hätten Beru bereits mit der Ausrüstung ihrer Modelle ab 2004 beauftragt. Im ersten Auslieferungsjahr erwarte das Unternehmen einen Umsatzbeitrag von 30 Mio. Euro, in den folgenden Jahren von 70 Mio. Euro pro Jahr.
Das Unternehmen habe eine neue Technologie bei Wasserglühkerzen entwickelt, die PTC-Zuheizsysteme. Diese würden zum Vorwärmen des Wasserkreislaufs eingesetzt. Beru rüste ab Ende 2002 unter anderem die neue Golf-Plattform mit diesem System aus. Der Umsatzbeitrag solle bis 2005 auf 30 Mio. Euro ansteigen.
Die Beru-Aktie koste derzeit 59 Euro (02.04.2002). Der 52-Wochenbereich liege zwischen 35 Euro und 62,10 Euro. Das Unternehmen habe 10 Mio. Aktien ausgegeben und verfüge über eine Marktkapitalisierung von 590 Mio. Euro.
Beru erwarte für das kürzlich abgelaufene Geschäftsjahr (Ende März 2002) einen Ergebniszuwachs von 4 bis 5 Prozent. Bei einem Plus von 4,5 Prozent betrage der Gewinn pro Aktie 3,47 Euro (Vorjahr 3,32 Euro). Das Kurs-Gewinn-Verhältnis betrage dann (59/3,47=) 17.
Für das kommende Geschäftsjahr ließen die durchschnittlichen Analystenschätzungen ein Ergebniswachstum von 10 Prozent erwarten. Das dynamische KGV ergebe sich aus dem Quotienten aus KGV und Gewinnwachstum. Diese Kennzahl betrage für Beru (17/10=) 1,7. Nach einer Daumenregel seien Aktien mit einem dynamischen KGV von größer 1 überbewertet.
Es befänden sich ca. 26 Prozent der Aktien im Familienbesitz. Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group halte weitere 32 Prozent, folglich seien 42% Free Float.
Die BERU AG habe eine gute Marktstellung und technologische Vorteile gegenüber den Konkurrenten. Allerdings sei das Unternehmen ein Spezialwert mit geringer Börsenkapitalisierung, zudem abhängig vom zyklischen Automobilmarkt.
Als Investor sollte man sich dieses Risikos der Beru-Aktie bewusst sein, so die Analysten von "Investor-Village".
Die Beru AG produziere Bauteile für die Automobilindustrie. Berus Geschäftsentwicklung sei abhängig vom Automobilmarkt. Die wichtigsten Pkw-Märkte für Beru seien Deutschland und Westeuropa. In Deutschland sei der Markt im vergangenen Jahr um 1 Prozent geschrumpft, während der europäische mit +0,6 Prozent nahezu unverändert geblieben sei. Auch im laufenden Jahr sei mit einem stagnierenden bis schrumpfenden Markt zu rechnen.
Das Unternehmen profitiere jedoch vom Trend zu Dieselmotoren. Der Anteil der Dieselfahrzeuge gemessen an den PKW-Neuzulassungen in Westeuropa sei im vergangenen Jahr auf 35,9 Prozent (Vorjahr: 32,3%) gestiegen.
Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Ruetz verspreche sich die größten Zuwächse für den Bereich Elektronik und Sensorik. BERU habe den Umsatz mit elektronischen Reifendruck-Kontrollsystemen (TPMS) in den vergangenen 9 Monaten auf 7,4 Mio. Euro ausgeweitet (+57%). Der Bereich sei gemessen am Umsatzanteil noch sehr klein. Ab 2004 müssten in den USA jedoch alle Neuzulassungen mit einem solchen System ausgestattet sein. Porsche und Ford hätten Beru bereits mit der Ausrüstung ihrer Modelle ab 2004 beauftragt. Im ersten Auslieferungsjahr erwarte das Unternehmen einen Umsatzbeitrag von 30 Mio. Euro, in den folgenden Jahren von 70 Mio. Euro pro Jahr.
Das Unternehmen habe eine neue Technologie bei Wasserglühkerzen entwickelt, die PTC-Zuheizsysteme. Diese würden zum Vorwärmen des Wasserkreislaufs eingesetzt. Beru rüste ab Ende 2002 unter anderem die neue Golf-Plattform mit diesem System aus. Der Umsatzbeitrag solle bis 2005 auf 30 Mio. Euro ansteigen.
Beru erwarte für das kürzlich abgelaufene Geschäftsjahr (Ende März 2002) einen Ergebniszuwachs von 4 bis 5 Prozent. Bei einem Plus von 4,5 Prozent betrage der Gewinn pro Aktie 3,47 Euro (Vorjahr 3,32 Euro). Das Kurs-Gewinn-Verhältnis betrage dann (59/3,47=) 17.
Für das kommende Geschäftsjahr ließen die durchschnittlichen Analystenschätzungen ein Ergebniswachstum von 10 Prozent erwarten. Das dynamische KGV ergebe sich aus dem Quotienten aus KGV und Gewinnwachstum. Diese Kennzahl betrage für Beru (17/10=) 1,7. Nach einer Daumenregel seien Aktien mit einem dynamischen KGV von größer 1 überbewertet.
Es befänden sich ca. 26 Prozent der Aktien im Familienbesitz. Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group halte weitere 32 Prozent, folglich seien 42% Free Float.
Die BERU AG habe eine gute Marktstellung und technologische Vorteile gegenüber den Konkurrenten. Allerdings sei das Unternehmen ein Spezialwert mit geringer Börsenkapitalisierung, zudem abhängig vom zyklischen Automobilmarkt.
Als Investor sollte man sich dieses Risikos der Beru-Aktie bewusst sein, so die Analysten von "Investor-Village".
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