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Die Analysten der Erste Bank empfehlen die Aktie der Bau Holding Strabag (WKN 887770) zu kaufen.
Diese Woche seien vom Unternehmen die Eckdaten des 3. Quartals bekannt gegeben worden. Die Bauleistung habe mit EUR 3.721 Mio. knapp bei den Schätzung der Analysten gelegen und habe ca. 2,1% unter dem Vorjahreswert gelegen, wobei betont werden müsse, dass der Rückgang de facto komplett aus der planmäßigen Rückführung der Bauleistung in Deutschland (-11,1%) und außerhalb Europas (-25,7%) herrühre. In Österreich selbst hätte trotz der miserablen Wirtschaftslage am Bau und der negativen Kommentare sogar seitens des Unternehmens selbst ein Anstieg um +1,1% realisiert werden können.
Die eindeutigen Wachstumstreiber und sicher auch der Grund, warum das Unternehmen weiterhin ein stabiles Ergebnis ausweise, seien die Märkte Zentral- und Osteuropas (HU: +18,4%, CZ/SK: +14,7% und P: +6,9% in der Bauleistung). Sehr positiv hätte sich auch der Auftragsstand, der per 30. Sep. 2002 um 5,8% über dem Niveau des Vorjahres liegen würde entwickelt. Zum Ergebnis an sich sei kaum eine tiefergehende Interpretation möglich, da wiederum nur die Zahl für das EGT genannt worden sei. Mit 38 Mio. EUR nach 40 Mio. EUR liege das Ergebnis vor Steuern damit erwartungsgemäß leicht unter dem Vorjahr.
Durch einmalige Steueraufwendungen im letzten Jahr sollte jedoch im Ergebnis nach Steuern für das Gesamtjahr nach wie vor eine deutliche Verbesserung möglich sein. Desweiteren sollte sogar im Ergebnis pro Aktie - trotz gestiegener Aktienanzahl - eine leichte Verbesserung möglich sein. Die Analysten würden ihre Prognosen für 2003, wo sie mit einem deutlichen Ergebnisanstieg rechnen würden, mit dem Unternehmen noch abstimmen. Eventuell bestehe hier aufgrund der mittlerweile deutlich zurückgenommenen Konjunkturprognose ein gewisser Revisionsbedarf.
Allerdings sei die Aktie nach wie vor absolut günstig bewertet und die Positionierung in Osteuropa sei offensichtlich auch für größere Finanzinvestoren wie Uniqa und RLB NÖ-Wien so interessant, das diese ihre Absicht an weiteren Anteilsaufstockungen auch bekunden würden.
Derzeit bleibt die Bau Holding Strabag-Aktie für die Analysten der Erste Bank eine Kaufempfehlung - die Transparenz sollte sich mit der nun kurz bevorstehenden IAS-Einführung ebenso verbessern.
Diese Woche seien vom Unternehmen die Eckdaten des 3. Quartals bekannt gegeben worden. Die Bauleistung habe mit EUR 3.721 Mio. knapp bei den Schätzung der Analysten gelegen und habe ca. 2,1% unter dem Vorjahreswert gelegen, wobei betont werden müsse, dass der Rückgang de facto komplett aus der planmäßigen Rückführung der Bauleistung in Deutschland (-11,1%) und außerhalb Europas (-25,7%) herrühre. In Österreich selbst hätte trotz der miserablen Wirtschaftslage am Bau und der negativen Kommentare sogar seitens des Unternehmens selbst ein Anstieg um +1,1% realisiert werden können.
Durch einmalige Steueraufwendungen im letzten Jahr sollte jedoch im Ergebnis nach Steuern für das Gesamtjahr nach wie vor eine deutliche Verbesserung möglich sein. Desweiteren sollte sogar im Ergebnis pro Aktie - trotz gestiegener Aktienanzahl - eine leichte Verbesserung möglich sein. Die Analysten würden ihre Prognosen für 2003, wo sie mit einem deutlichen Ergebnisanstieg rechnen würden, mit dem Unternehmen noch abstimmen. Eventuell bestehe hier aufgrund der mittlerweile deutlich zurückgenommenen Konjunkturprognose ein gewisser Revisionsbedarf.
Allerdings sei die Aktie nach wie vor absolut günstig bewertet und die Positionierung in Osteuropa sei offensichtlich auch für größere Finanzinvestoren wie Uniqa und RLB NÖ-Wien so interessant, das diese ihre Absicht an weiteren Anteilsaufstockungen auch bekunden würden.
Derzeit bleibt die Bau Holding Strabag-Aktie für die Analysten der Erste Bank eine Kaufempfehlung - die Transparenz sollte sich mit der nun kurz bevorstehenden IAS-Einführung ebenso verbessern.








