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Nach Aussage der Analysten von "Investor-Village" weist die Balda-Aktie (WKN 521510) eine hohe Bewertung auf.
Balda entwickele und produziere Hardware-Komponenten aus Hochleistungskunststoffen. Einsatzgebiete lägen im Bereich der Mobilfunkindustrie, Medizintechnik und Satellitentechnik. Das Unternehmen habe im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von 158,6 Mio. Euro, nach 160 Mio. Euro im Vorjahr erwirtschaftet. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei von 23,4 Mio. auf 7,8 Mio. Euro eingebrochen. Analysten hätten mit rund 13 Mio. Euro gerechnet.
Der starke Gewinneinbruch sei eine Folge von Überkapazitäten. Balda habe auf die zu optimistischen Prognosen der Mobilfunkindustrie vertraut. Die Handyhersteller hätten mit einen Gesamtabsatz von 550 Mio. Geräten im Jahr 2001 gerechnet. Das Unternehmen habe sich auf diese Absatzzahlen eingestellt und seine Produktionskapazitäten ausgebaut. Die Gesamtinvestitionen hätten sich auf 58 Mio. Euro belaufen.
Pech für Balda - die prognostizierte Erholung habe sich verzögert. Die Mobiltelefonhersteller hätten 2001 nur 400 Mio. Handys verkauft. Das Unternehmen sei auf seinen Lagerbeständen sitzen geblieben. Die starke Fokussierung auf den Handybereich sei Balda zum Verhängnis geworden. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr 84 Prozent seines Umsatzes mit Handyoberschalen erwirtschaftet. Die anderen Geschäftsbereiche seien zu unbedeutend gewesen, um dem Unternehmen einen signifikanten Wachstumsschub zu verleihen.
Der Anteil der Segmente Medizin- und Satellitentechnik solle in Zukunft weiter steigen. Balda habe für das laufende Jahr weitere Investitionen in die Medizintechnik, das neuste Anwendungsgebiet der Hochleistungskunststoffe, angekündigt. Das Unternehmen rechne für den Medizintechnikbereich im Jahr 2003 mit einem Umsatz von über 30 Mio. Euro.
Die Aktie von Balda habe auf den Gewinneinbruch erstaunlich fest reagiert. Nach einem anfänglichen Minus sei der Wert bis Handelsende um 7,70% auf 6,99 Euro geklettert. Balda habe die Anleger mit einem optimistischen Ausblick auf die kommenden zwei Geschäftsjahre beschäftigt. Das Unternehmen habe seine Wachstumsprognose von 15 Prozent für das laufende Jahr bekräftigt. Der EBIT-Gewinn solle verdoppelt werden. Für das Jahr 2003 plane Balda eine Umsatzsteigerung von 27 Prozent. Gründe für den Optimismus lägen in der fortschreitenden Diversifizierung der Produktpalette und in der Erholung des Handymarktes - später als erhofft, aber sie komme - hoffe Balda.
Das angekündigte Wachstum habe die Aktie stabilisieren können. Das Unternehmen habe sich allerdings mit seinen Prognosen unter Druck gesetzt. Jetzt müsse die Erholung des Handymarktes kommen.
Balda bleibt nach Meinung der Analysten von "Investor-Village" ein sehr spekulatives Investment und ist mit einem KGV von 50 hoch bewertet.
Balda entwickele und produziere Hardware-Komponenten aus Hochleistungskunststoffen. Einsatzgebiete lägen im Bereich der Mobilfunkindustrie, Medizintechnik und Satellitentechnik. Das Unternehmen habe im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von 158,6 Mio. Euro, nach 160 Mio. Euro im Vorjahr erwirtschaftet. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei von 23,4 Mio. auf 7,8 Mio. Euro eingebrochen. Analysten hätten mit rund 13 Mio. Euro gerechnet.
Der starke Gewinneinbruch sei eine Folge von Überkapazitäten. Balda habe auf die zu optimistischen Prognosen der Mobilfunkindustrie vertraut. Die Handyhersteller hätten mit einen Gesamtabsatz von 550 Mio. Geräten im Jahr 2001 gerechnet. Das Unternehmen habe sich auf diese Absatzzahlen eingestellt und seine Produktionskapazitäten ausgebaut. Die Gesamtinvestitionen hätten sich auf 58 Mio. Euro belaufen.
Der Anteil der Segmente Medizin- und Satellitentechnik solle in Zukunft weiter steigen. Balda habe für das laufende Jahr weitere Investitionen in die Medizintechnik, das neuste Anwendungsgebiet der Hochleistungskunststoffe, angekündigt. Das Unternehmen rechne für den Medizintechnikbereich im Jahr 2003 mit einem Umsatz von über 30 Mio. Euro.
Die Aktie von Balda habe auf den Gewinneinbruch erstaunlich fest reagiert. Nach einem anfänglichen Minus sei der Wert bis Handelsende um 7,70% auf 6,99 Euro geklettert. Balda habe die Anleger mit einem optimistischen Ausblick auf die kommenden zwei Geschäftsjahre beschäftigt. Das Unternehmen habe seine Wachstumsprognose von 15 Prozent für das laufende Jahr bekräftigt. Der EBIT-Gewinn solle verdoppelt werden. Für das Jahr 2003 plane Balda eine Umsatzsteigerung von 27 Prozent. Gründe für den Optimismus lägen in der fortschreitenden Diversifizierung der Produktpalette und in der Erholung des Handymarktes - später als erhofft, aber sie komme - hoffe Balda.
Das angekündigte Wachstum habe die Aktie stabilisieren können. Das Unternehmen habe sich allerdings mit seinen Prognosen unter Druck gesetzt. Jetzt müsse die Erholung des Handymarktes kommen.
Balda bleibt nach Meinung der Analysten von "Investor-Village" ein sehr spekulatives Investment und ist mit einem KGV von 50 hoch bewertet.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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