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Bei Kursstärke Aktien der Babcock Borsig AG (WKN 663834) verkaufen, so lautet die Empfehlung von Analysten der Stadtsparkasse Köln.
Der Konzern stehe im Wesentlichen auf den zwei Säulen Energietechnik und Sonstige Beteiligungen. Das Produktprogramm der Energietechnik reiche von fossil befeuerten Kraftwerksanlagen und deren Komponenten über Turbinen-Packages bis hin zur Umwelttechnik mit Anlagen zur Müllbehandlung sowie zur Emissionsminderung. Der Lifestyleservice von Kraftwerken und Anlagen zur thermischen Verwertung von Abfällen seien ein bedeutender Umsatzträger des Unternehmens. Im Geschäftsfeld Sonstige Beteiligungen seien die übrigen Aktivitäten von Babcock Borsig konzentriert. Diese umfassen insbesondere Aktivitäten im Bereich des Maschinenbaus sowie der Gebäudetechnik, der Oberflächentechnik und des Apparate- und Chemieanlagenbaus. Großaktionäre seien TUI, die Deutsche Bank, Credit Agricole Lazard Limited, Westdeutsche Landesbank Girozentrale sowie die Wyser-Pratte Management Company.
Der zahlungsunfähige Konzern habe Insolvenz angemeldet, nachdem die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken über neue Kreditlinien erfolglos geblieben waren. Trotz des gestellten Insolvenzantrages solle Babcock Borsig weitergeführt sowie die tragfähigen Teile des Konzerns und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Mittelfristig denke der Konzern über eine Veräußerung der noch zu gründenden Auffanggesellschaft Babcock Borsig Power Systems nach. In der Auffanggesellschaft, die am ersten Oktober entstehen solle, wolle man die Kernbereiche Service, Energietechnik und Umwelttechnik einbringen.
Babcock Borsig sehe rund 12.000 der weltweit 21.000 Arbeitsplätze als gesichert an. Dies betreffe die Stellen bei Tochtergesellschaften, die Erträge erwirtschaften oder zum Verkauf anstehen. Die Erhaltung der restlichen 9.000 Arbeitsplätze erscheine derzeit aber fraglich.
Der Konzern habe einen Zeitungsbericht dementiert, wonach der Gesellschaft in den USA Sammelklagen von Asbestopfern drohen. Auch die Behauptung, die nordamerikanische Tochter BBCC von der Insolvenz bedroht, sei als unwahr zurückgewiesen worden.
Teilbereiche der Gebäudeausrüstung der Tochter Krantz TKT seien an die Jenoptik-Gruppe verkauft worden. Das jährliche Umsatzvolumen der verkauften Teile werde mit 300 Millionen Euro angegeben. Ein Kaufpreis sei nicht genannt worden.
Der Konzern verfüge derzeit über einen Auftragsbestand von rund 5 Mrd. Euro. Die Sparte Kühlturmtechnologie sei an den nordamerikanischen Mischkonzern SPX Corp verkauft worden. Im vergangenen Jahr habe der Geschäftsbereich einen Umsatz von 245 Mio. USD erzielt. Zum Kaufpreis seien keine Angaben gemacht worden.
Das Landgericht Duisburg habe den Antrag des US-Aktionärs Wyser-Pratte auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bezüglich des Teilverkaufs der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) an den Investor One Equity Partners abgelehnt. Der Erlass sollte Babcock Borsig die Behauptung verbieten, der Verkauf von 25% der HDW-Anteile an One Equity sei bereits vollzogen worden.
Die Aktie des insolventen Konzerns sei mittlerweile zum Spielball der Spekulanten geworden. Hohe Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich seien an der Tagesordnung. Die weitere Zukunft des Konzerns sei in vielerlei Hinsicht von Unwägbarkeiten geprägt. Die Rechtswirksamkeit des erfolgten HDW-Teilverkaufs sei unsicher und viele Konzerntöchter stehen zum Verkauf. Ob es dem Unternehmen gelinge, angemessene Preise für die Tochterunternehmen zu erzielen, erscheine derzeit fraglich.
Das Researchteam der Stadtsparkasse Köln bestätigt bezüglich den Aktien von Babcock Borsig sein Votum "Underperformer".
Der Konzern stehe im Wesentlichen auf den zwei Säulen Energietechnik und Sonstige Beteiligungen. Das Produktprogramm der Energietechnik reiche von fossil befeuerten Kraftwerksanlagen und deren Komponenten über Turbinen-Packages bis hin zur Umwelttechnik mit Anlagen zur Müllbehandlung sowie zur Emissionsminderung. Der Lifestyleservice von Kraftwerken und Anlagen zur thermischen Verwertung von Abfällen seien ein bedeutender Umsatzträger des Unternehmens. Im Geschäftsfeld Sonstige Beteiligungen seien die übrigen Aktivitäten von Babcock Borsig konzentriert. Diese umfassen insbesondere Aktivitäten im Bereich des Maschinenbaus sowie der Gebäudetechnik, der Oberflächentechnik und des Apparate- und Chemieanlagenbaus. Großaktionäre seien TUI, die Deutsche Bank, Credit Agricole Lazard Limited, Westdeutsche Landesbank Girozentrale sowie die Wyser-Pratte Management Company.
Der zahlungsunfähige Konzern habe Insolvenz angemeldet, nachdem die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken über neue Kreditlinien erfolglos geblieben waren. Trotz des gestellten Insolvenzantrages solle Babcock Borsig weitergeführt sowie die tragfähigen Teile des Konzerns und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Mittelfristig denke der Konzern über eine Veräußerung der noch zu gründenden Auffanggesellschaft Babcock Borsig Power Systems nach. In der Auffanggesellschaft, die am ersten Oktober entstehen solle, wolle man die Kernbereiche Service, Energietechnik und Umwelttechnik einbringen.
Babcock Borsig sehe rund 12.000 der weltweit 21.000 Arbeitsplätze als gesichert an. Dies betreffe die Stellen bei Tochtergesellschaften, die Erträge erwirtschaften oder zum Verkauf anstehen. Die Erhaltung der restlichen 9.000 Arbeitsplätze erscheine derzeit aber fraglich.
Teilbereiche der Gebäudeausrüstung der Tochter Krantz TKT seien an die Jenoptik-Gruppe verkauft worden. Das jährliche Umsatzvolumen der verkauften Teile werde mit 300 Millionen Euro angegeben. Ein Kaufpreis sei nicht genannt worden.
Der Konzern verfüge derzeit über einen Auftragsbestand von rund 5 Mrd. Euro. Die Sparte Kühlturmtechnologie sei an den nordamerikanischen Mischkonzern SPX Corp verkauft worden. Im vergangenen Jahr habe der Geschäftsbereich einen Umsatz von 245 Mio. USD erzielt. Zum Kaufpreis seien keine Angaben gemacht worden.
Das Landgericht Duisburg habe den Antrag des US-Aktionärs Wyser-Pratte auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bezüglich des Teilverkaufs der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) an den Investor One Equity Partners abgelehnt. Der Erlass sollte Babcock Borsig die Behauptung verbieten, der Verkauf von 25% der HDW-Anteile an One Equity sei bereits vollzogen worden.
Die Aktie des insolventen Konzerns sei mittlerweile zum Spielball der Spekulanten geworden. Hohe Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich seien an der Tagesordnung. Die weitere Zukunft des Konzerns sei in vielerlei Hinsicht von Unwägbarkeiten geprägt. Die Rechtswirksamkeit des erfolgten HDW-Teilverkaufs sei unsicher und viele Konzerntöchter stehen zum Verkauf. Ob es dem Unternehmen gelinge, angemessene Preise für die Tochterunternehmen zu erzielen, erscheine derzeit fraglich.
Das Researchteam der Stadtsparkasse Köln bestätigt bezüglich den Aktien von Babcock Borsig sein Votum "Underperformer".
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