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Die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH raten in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden zum Halten der Aktie Berzelius Umwelt-Service AG (B.U.S.) (WKN 528570).
Die Berzelius Umwelt-Service AG (B.U.S.) habe sich auf die Wiederverwertung von wertstoffhaltigen industriellen Rohstoffen spezialisiert. Das Unternehmen recycele erstens schon einmal verarbeitete Rohstoffe zu neuen Produkten und zweitens Reststoffe, um sie erneut dem Rohstoff-Kreislauf zuzuführen.
B.U.S. habe im dynamischen Segment Aluminium seine Position gestärkt. Im zweiten Halbjahr 2000/01 (bis Ende September) sei eine lange angekündigte Akquisition bekannt gegeben worden: die kanadische Recyclage D´Aluminium Quebec. Recyclage arbeite wie B.U.S die Rückstände der Aluminium-Produktion auf und zähle die beiden weltgrößten Aluminium-Hersteller Alcan und Alcoa zu ihren Kunden.
Im Juni 2001 habe B.U.S. eine 30-prozentige Beteiligung an der Karl Konzelmann GmbH Metallschmelzwerk erworben. Vorgesehen sei eine schrittweise Aufstockung der Beteiligung auf 100 Prozent. Konzelmann sei in der Produktion von Sekundäraluminium-Legierungen tätig. Hauptkunden von Konzelmann seien die Automobil-Industrie, darunter BMW, DaimlerChrysler, Peugeot und General Motors.
Die beiden Akquisitionen seien Teil der Expansionsstrategie. Andere Schwerpunkte seien Investitionen in die Wachstumsfelder industrielles Recycling sowie weitere Restrukturierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2000/01 habe die Gesellschaft ihren Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 12,6 Prozent auf 166,84 Millionen Euro steigern können. Allerdings hätten Sondereffekte den Konzerngewinn belastet. Dazu würden der im Vergleich zum Vorjahr höhere Verlust der Tochtergesellschaft B.U.S. Metall GmbH, die später als geplante Umstellung auf ein neues Produktionsverfahren und ein zusätzlicher Personalaufwand im Zusammenhang mit der Internationalisierung gehören.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 24,9 Prozent auf 11,8 Millionen Euro gesunken. Der Nachsteuergewinn sei sogar um 49,1 Prozent auf 3,96 Millionen Euro gefallen. Darin enthalten sei ein positives Finanzergebnis von 4,1 Millionen Euro. Die deutliche Verbesserung des Zinsergebnisses sei auf die Anlage der liquiden Mittel aus dem Verkauf des spanischen Tochterunternehmens Befesa zurückzuführen. Die negativen Sondereffekte würden allerdings laut Management zu einer Unterschreitung des bisher geplanten Jahresergebnisses führen. Am Umsatzziel von rund 221 Millionen Euro halte B.U.S. fest.
Der Konzern sei in einer Phase der Umstrukturierung. In einigen Geschäftsfeldern seien noch Investitionen nötig. Ziel sei, einer der weltweit größten Anbieter beim industriellen Recycling zu werden. Schon heute sei der Konzern gut positioniert. Auch die Geschäfte würden gut laufen, obwohl der Überschuss durch Sondereffekte im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem des Vorjahres liegen werde. Mit einem KGV von 20 sei das Papier moderat bewertet.
Die Empfehlung der Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden für die B.U.S.-Aktie lautet daher "halten".
Die Berzelius Umwelt-Service AG (B.U.S.) habe sich auf die Wiederverwertung von wertstoffhaltigen industriellen Rohstoffen spezialisiert. Das Unternehmen recycele erstens schon einmal verarbeitete Rohstoffe zu neuen Produkten und zweitens Reststoffe, um sie erneut dem Rohstoff-Kreislauf zuzuführen.
B.U.S. habe im dynamischen Segment Aluminium seine Position gestärkt. Im zweiten Halbjahr 2000/01 (bis Ende September) sei eine lange angekündigte Akquisition bekannt gegeben worden: die kanadische Recyclage D´Aluminium Quebec. Recyclage arbeite wie B.U.S die Rückstände der Aluminium-Produktion auf und zähle die beiden weltgrößten Aluminium-Hersteller Alcan und Alcoa zu ihren Kunden.
Die beiden Akquisitionen seien Teil der Expansionsstrategie. Andere Schwerpunkte seien Investitionen in die Wachstumsfelder industrielles Recycling sowie weitere Restrukturierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2000/01 habe die Gesellschaft ihren Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 12,6 Prozent auf 166,84 Millionen Euro steigern können. Allerdings hätten Sondereffekte den Konzerngewinn belastet. Dazu würden der im Vergleich zum Vorjahr höhere Verlust der Tochtergesellschaft B.U.S. Metall GmbH, die später als geplante Umstellung auf ein neues Produktionsverfahren und ein zusätzlicher Personalaufwand im Zusammenhang mit der Internationalisierung gehören.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 24,9 Prozent auf 11,8 Millionen Euro gesunken. Der Nachsteuergewinn sei sogar um 49,1 Prozent auf 3,96 Millionen Euro gefallen. Darin enthalten sei ein positives Finanzergebnis von 4,1 Millionen Euro. Die deutliche Verbesserung des Zinsergebnisses sei auf die Anlage der liquiden Mittel aus dem Verkauf des spanischen Tochterunternehmens Befesa zurückzuführen. Die negativen Sondereffekte würden allerdings laut Management zu einer Unterschreitung des bisher geplanten Jahresergebnisses führen. Am Umsatzziel von rund 221 Millionen Euro halte B.U.S. fest.
Der Konzern sei in einer Phase der Umstrukturierung. In einigen Geschäftsfeldern seien noch Investitionen nötig. Ziel sei, einer der weltweit größten Anbieter beim industriellen Recycling zu werden. Schon heute sei der Konzern gut positioniert. Auch die Geschäfte würden gut laufen, obwohl der Überschuss durch Sondereffekte im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem des Vorjahres liegen werde. Mit einem KGV von 20 sei das Papier moderat bewertet.
Die Empfehlung der Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden für die B.U.S.-Aktie lautet daher "halten".
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