B.A.U.M. kein Handlungsbedarf




13.11.01 14:43
Aktienservice Research

Die Analysten von Aktienservice Research sehen derzeit bei der anstehenden Neuemission der Aktien von B.A.U.M. (WKN 508310) keinen Handlungsbedarf.

Die B.A.U.M. AG entwickele für Unternehmen, Kommunen und Institutionen Strategien zur nachhaltigen Sicherung ihrer ökonomischen, sozialen und ökologischen Grundlagen und setze diese in Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen gemeinsam mit ihren Auftraggebern um (Wissensmanagement & Managementsysteme). Neben der individuellen Beratung biete die B.A.U.M. AG standardisierte Beratungsprogramme, die durch Software- und Internetanwendungen unterstützt würden. Bei dem standardisierten Gruppenberatungsmodell Oekoprofit sei B.A.U.M. bundesweit Marktführer. Bei ihren geschäftlichen Aktivitäten vereine das Unternehmen die Segmente Umwelt, Software/IT und Medien.

Ein weiteres und neues Geschäftsfeld bestehe in der aktiven Fortführung und weltweiten Auswertung des Lebenswerkes des Künstlers und Autors Janosch. B.A.U.M. halte über die Tochtergesellschaft Janosch film & medien AG (Lizenz- und Rechtehandel, Merchandising, Filmproduktion) umfangreiche Rechte (inklusive Urheberrechte) an den Janosch-Werken und produziere Janosch TV-Serien. Die B.A.U.M. AG beschäftige derzeit 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur Zeit habe das Unternehmen 1.200 Aktionäre.

In 2001 rechne die B.A.U.M. AG mit einem konsolidierten Gruppenumsatz von 8,75 Millionen Euro und einem EBIT von minus 5,2 Millionen Euro. In 2003 solle das EBIT bereits 42 Millionen Euro betragen, in 2005 strebe man ein EBIT von 11,5 Millionen Euro an. Das im laufenden Geschäftsjahr 2001 geplante EBIT von minus 5,2 Millionen Euro beinhalte einen Sonderaufwand in Höhe von 1,2 Millionen Euro, der sich aus den Aufwendungen für den Börsengang ergebe. Der Börsengang diene der allgemeinen Wachstumsfinanzierung. Der Emissionserlös solle zu zwei Dritteln für den Ausbau der Janosch-Group und zu einem Drittel für den Ausbau der B.A.U.M.-Group verwendet werden.

Im laufenden Jahr 2001 gehe Aktienservice Research von einem Verlust je Aktie von 0,54 Euro aus, für 2002 erwarte Aktienservice Research bestenfalls einen Verlust von 0,36 Euro je Aktie. Generell und unabhängig von weiteren Kriterien rate Aktienservice Research unter anderem in Anbetracht der aktuellen Börsenverfassung davon ab, Neuemissionen zu zeichnen, die noch tief in der Verlustzone operieren würden – zumal die B.A.U.M. AG einen Großteil des zukünftigen Wachstums extern, d.h. mittels Akquisitionen bestreiten wolle. Wie insbesondere am Neuen Markt in den letzten 18 Monaten klar ersichtlich geworden sei, sei das vorwiegend akquisitionsgetriebene Wachstum mit substanziellen Risiken verbunden. Nach Meinung von Aktienservice Research würden derzeit genügend etabliertere und fundamental attraktivere Investmentalternativen bestehen.

Vor diesem Hintergrund sehen die Analysten von Aktienservice Research im Hinblick auf den im Dezember geplanten Börsengang der B.A.U.M. AG keinerlei Handlungsbedarf.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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