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Die Analysten der SchmidtBank empfehlen die Aktie der BMW AG (WKN 519000) zu verkaufen.
Der Umsatz der BMW Group habe sich im vergangenen Jahr auf die einzelnen Geschäftsfelder wie folgt verteilt: BMW Automobile (BMW und MINI, 79,7%), BMW Motorräder (2,5%) und Finanzdienstleistungen (17,8%). Das Grundkapital in Höhe von 671,8 Mio. Euro sei eingeteilt in 622,2 Mio. Stammaktien und 49,6 Mio. Vorzugsaktien im Nennwert von 1 Euro. Großaktionäre seien die Familie Quandt und die Allianz AG mit Anteilen von 46,6% und 6,1% an den Stammaktien.
BMW habe im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung um 7,1% auf 37,9 Mrd. Euro erzielt. Besonders erfolgreich habe das Unternehmen in den USA agiert: Der Pkw-Absatz sei dort um 12,5% auf über 213 Tausend Stück gestiegen. Die USA besitze damit ein ähnlich hohes Gewicht wie Deutschland (241 Tausend). Erstaunlich sei auch die positive Entwicklung in Großbritannien mit einem Anstieg der Verkaufszahl um 17,4% auf über 80 Tausend Fahrzeuge der Marke BMW. Die Trennung ,von Rover sei damit auf dem britischen Markt ohne negative Konsequenzen geblieben. Zum Ergebnis des letzten Jahres habe BMW lediglich mitgeteilt, dass die Umsatzrendite vor Steuern auf deutlich über 6% gesteigert worden sei.
Erfolgreich angelaufen sei der Verkauf des MINI: in Europa seien seit Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte 2001 25 Tausend Stück abgesetzt worden. Vom Frühjahr dieses Jahres an sei das Auto auch in den USA erhältlich. Es zeichne sich ab, dass die Fertigungskapazität von 100.000 Stück für das im britischen Oxford produzierte Fahrzeug nicht ausreiche. Bezogen auf die Rendite strebe BMW für den MINI ein ebenso hohes Niveau an wie für die Marke BMW. Dies treffe jedoch nur für eine Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus des Modells zu. Gegenwärtig würden Markteinführungskosten sowie der hohe Kurs des britischen Pfunds belasten.
BMW biete Produkte ausschließlich im sogenannten Premiumsegment an. Dieses habe sich in der Vergangenheit im Automobilbereich durch starkes Wachstum und üppige Gewinnmargen ausgezeichnet. Für das laufende Jahr erwarte BMW ein Anhalten dieses Trends. Um daran zu partizipieren, strebe eine steigende Anzahl von Unternehmen die Präsenz in diesem lukrativen Marktsegment an.
Besonders ehrgeizige Anstrengungen unternehme gegenwärtig Ford mit seiner Luxussparte Premier Automotive Group, die die Marken Lincoln, Aston Martin, Jaguar, Land Rover und Volvo umfasse. Die hohe Bedeutung, die Ford diesem Bereich einräume, werde auch dadurch deutlich, dass er von dem avisierten Sparprogramm weitgehend verschont worden sei.
Ebenfalls starke Bemühungen zum zumindest teilweisen Wechsel in das Premiumsegment entfalte VW mit der Stammmarke. Dies erkläre nach Erachten der Analysten die Konzeption des Topmodells Phaeton. Als Ergebnis dieses Prozesses erwarte man eine deutliche Ausweitung des Angebots im Premiumsegment. Die Analysten der SchmidtBank rechnen damit, dass diese das Wachstum der Nachfrage übertrifft. Daher prognostiziere man, dass sich in diesem Teilmarkt keine Ausweitung der Gewinnrate erzielen lasse.
Die BMW-Stammaktie sei im vergangenen Jahr mit einem Anstieg um 13,6% der dritterfolgreichste Wert im DAX gewesen. Zu Beginn des Jahres 2002 habe sich diese Stärke fortgesetzt. Die Analysten würden dies auf die günstige Stimmung für zyklische Aktien und noch mehr auf die herausragenden Ergebnisse von BMW im abgelaufen Turnus zurückführen.
Auf Basis der Gewinnschatzung für 2002 besitze die Aktie ein KGV von 15,8. Obgleich die Analysten der Aktie aufgrund der hervorragenden Marktsteilung einen Aufschlag auf die Bewertung des Sektors zubilligen würden, würden sie das aktuelle Kursniveau für überzogen halten. Dieses wäre nach Erachten der Analysten nur dann gerechtfertigt, wenn sich neben der Umsatzausweitung auch eine Erhöhung der Margen erzielen ließe. Dies halte man jedoch aufgrund der zunehmenden Konkurrenz für wenig wahrscheinlich.
Das Analystenteam der SchmidtBank reduziert daher sein Urteil für die BMW-Aktien auf "verkaufen".
Der Umsatz der BMW Group habe sich im vergangenen Jahr auf die einzelnen Geschäftsfelder wie folgt verteilt: BMW Automobile (BMW und MINI, 79,7%), BMW Motorräder (2,5%) und Finanzdienstleistungen (17,8%). Das Grundkapital in Höhe von 671,8 Mio. Euro sei eingeteilt in 622,2 Mio. Stammaktien und 49,6 Mio. Vorzugsaktien im Nennwert von 1 Euro. Großaktionäre seien die Familie Quandt und die Allianz AG mit Anteilen von 46,6% und 6,1% an den Stammaktien.
BMW habe im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung um 7,1% auf 37,9 Mrd. Euro erzielt. Besonders erfolgreich habe das Unternehmen in den USA agiert: Der Pkw-Absatz sei dort um 12,5% auf über 213 Tausend Stück gestiegen. Die USA besitze damit ein ähnlich hohes Gewicht wie Deutschland (241 Tausend). Erstaunlich sei auch die positive Entwicklung in Großbritannien mit einem Anstieg der Verkaufszahl um 17,4% auf über 80 Tausend Fahrzeuge der Marke BMW. Die Trennung ,von Rover sei damit auf dem britischen Markt ohne negative Konsequenzen geblieben. Zum Ergebnis des letzten Jahres habe BMW lediglich mitgeteilt, dass die Umsatzrendite vor Steuern auf deutlich über 6% gesteigert worden sei.
Erfolgreich angelaufen sei der Verkauf des MINI: in Europa seien seit Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte 2001 25 Tausend Stück abgesetzt worden. Vom Frühjahr dieses Jahres an sei das Auto auch in den USA erhältlich. Es zeichne sich ab, dass die Fertigungskapazität von 100.000 Stück für das im britischen Oxford produzierte Fahrzeug nicht ausreiche. Bezogen auf die Rendite strebe BMW für den MINI ein ebenso hohes Niveau an wie für die Marke BMW. Dies treffe jedoch nur für eine Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus des Modells zu. Gegenwärtig würden Markteinführungskosten sowie der hohe Kurs des britischen Pfunds belasten.
Besonders ehrgeizige Anstrengungen unternehme gegenwärtig Ford mit seiner Luxussparte Premier Automotive Group, die die Marken Lincoln, Aston Martin, Jaguar, Land Rover und Volvo umfasse. Die hohe Bedeutung, die Ford diesem Bereich einräume, werde auch dadurch deutlich, dass er von dem avisierten Sparprogramm weitgehend verschont worden sei.
Ebenfalls starke Bemühungen zum zumindest teilweisen Wechsel in das Premiumsegment entfalte VW mit der Stammmarke. Dies erkläre nach Erachten der Analysten die Konzeption des Topmodells Phaeton. Als Ergebnis dieses Prozesses erwarte man eine deutliche Ausweitung des Angebots im Premiumsegment. Die Analysten der SchmidtBank rechnen damit, dass diese das Wachstum der Nachfrage übertrifft. Daher prognostiziere man, dass sich in diesem Teilmarkt keine Ausweitung der Gewinnrate erzielen lasse.
Die BMW-Stammaktie sei im vergangenen Jahr mit einem Anstieg um 13,6% der dritterfolgreichste Wert im DAX gewesen. Zu Beginn des Jahres 2002 habe sich diese Stärke fortgesetzt. Die Analysten würden dies auf die günstige Stimmung für zyklische Aktien und noch mehr auf die herausragenden Ergebnisse von BMW im abgelaufen Turnus zurückführen.
Auf Basis der Gewinnschatzung für 2002 besitze die Aktie ein KGV von 15,8. Obgleich die Analysten der Aktie aufgrund der hervorragenden Marktsteilung einen Aufschlag auf die Bewertung des Sektors zubilligen würden, würden sie das aktuelle Kursniveau für überzogen halten. Dieses wäre nach Erachten der Analysten nur dann gerechtfertigt, wenn sich neben der Umsatzausweitung auch eine Erhöhung der Margen erzielen ließe. Dies halte man jedoch aufgrund der zunehmenden Konkurrenz für wenig wahrscheinlich.
Das Analystenteam der SchmidtBank reduziert daher sein Urteil für die BMW-Aktien auf "verkaufen".
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 84,22 € | 81,00 € | 3,22 € | +3,98% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005190003 | 519000 | 97,92 € | 69,32 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
83,62 € | +3,29% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 95,33 $ | +8,33% | 14.04.26 |
| Frankfurt | 83,90 € | +4,12% | 17.04.26 |
| Xetra | 84,22 € | +3,98% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 83,44 € | +3,47% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 83,62 € | +3,46% | 17.04.26 |
| Hamburg | 83,70 € | +3,31% | 17.04.26 |
| Hannover | 80,80 € | -0,71% | 17.04.26 |
| München | 81,12 € | -1,12% | 17.04.26 |
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