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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Malte Schaumann, Analyst von SES Research, stuft die Aktie von BERU (ISIN DE0005072102 / WKN 507210) unverändert mit "verkaufen" ein.
Die von BERU berichteten Größen für das zweite Quartal würden in line mit den Erwartungen der Analysten liegen. Bei Umsätzen in Höhe von 105,6 Mio. Euro sei ein EBIT von 14,4 Mio. Euro erzielt worden. Dies entspreche einer EBIT-Marge in Höhe von 13,6%, im gesamten ersten Halbjahr habe diese bei 14,2% gelegen. Das Nettoergebnis habe zum Halbjahr bei 20,6 Mio. Euro gelegen.
Insbesondere die Erlöse mit Reifendruckkontrollsystemen hätten mit 10,4 Mio. Euro nach 8,6 Mio. Euro in Q1 ein hohes Niveau erreicht. Ab September 2006 müssten in den USA 70% aller Neuwagen mit den entsprechenden Systemen ausgestattet sein. Eine vergleichbar positive Entwicklung hätten die PTC-Zuheizer gezeigt. Deren Umsätze hätten mit 8,8 Mio. Euro auf einem vergleichbar hohen Niveau wie in Q1 (8,9 Mio. Euro) gelegen. Damit sei im ersten Halbjahr ein Wachstum um rund 30% gegenüber dem Vorjahr erreicht worden.
Nach einem traditionell starken ersten Quartal im Bereich Dieselkaltstart hätten die Segmenterlöse in Q2 mit 42,2 Mio. Euro etwas unter der Erwartung der Analysten von rund 44 Mio. Euro gelegen. Diese Differenz sei von einem mit 30,5 Mio. Euro guten Beitrag der Zündungstechnik (erwartet: 28,5 Mio. Euro) ausgeglichen worden.
Den Gesamtjahresausblick habe BERU unverändert beibehalten. Erwartet werde das Erreichen des oberen Endes der in Aussicht gestellten Umsatzspanne von 425 bis 435 Mio. Euro. Das EBIT solle bei mindestens 52 Mio. Euro liegen. Dieses Ziel sehe man unverändert als sehr niedrig angesetzt an.
In Anbetracht eines Halbjahresergebnisses in Höhe von rund 31 Mio. Euro würden in der zweiten Jahreshälfte somit lediglich rund 21 Mio. Euro fehlen. Bei erwarteten Erlösen in Höhe von 212 Mio. Euro entspräche dies einer EBIT-Marge von lediglich knapp 10%. Zum Erreichen der Analystenprognosen benötige das Unternehmen ein EBIT in Höhe von knapp 29 Mio. Euro im 2. Halbjahr. Dies entspräche einer EBIT-Marge von 13,4%, was die Analysten für erreichbar halten würden (keine One-offs erwartet). Vor diesem Hintergrund würden sie keinen Anlass sehen, ihre Erwartungen zu reduzieren.
Externes Wachstum hätten die Analysten in ihren Erwartungen nicht berücksichtigt. Ihr Kursziel würden sie leicht auf 72,00 Euro erhöhen, könnten auf dem derzeitigen Kursniveau aber nach wie vor keinen weiteren Spielraum erkennen.
Die Analysten von SES Research bestätigen ihre "verkaufen"-Empfehlung für die BERU-Aktie. (15.08.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die von BERU berichteten Größen für das zweite Quartal würden in line mit den Erwartungen der Analysten liegen. Bei Umsätzen in Höhe von 105,6 Mio. Euro sei ein EBIT von 14,4 Mio. Euro erzielt worden. Dies entspreche einer EBIT-Marge in Höhe von 13,6%, im gesamten ersten Halbjahr habe diese bei 14,2% gelegen. Das Nettoergebnis habe zum Halbjahr bei 20,6 Mio. Euro gelegen.
Insbesondere die Erlöse mit Reifendruckkontrollsystemen hätten mit 10,4 Mio. Euro nach 8,6 Mio. Euro in Q1 ein hohes Niveau erreicht. Ab September 2006 müssten in den USA 70% aller Neuwagen mit den entsprechenden Systemen ausgestattet sein. Eine vergleichbar positive Entwicklung hätten die PTC-Zuheizer gezeigt. Deren Umsätze hätten mit 8,8 Mio. Euro auf einem vergleichbar hohen Niveau wie in Q1 (8,9 Mio. Euro) gelegen. Damit sei im ersten Halbjahr ein Wachstum um rund 30% gegenüber dem Vorjahr erreicht worden.
Nach einem traditionell starken ersten Quartal im Bereich Dieselkaltstart hätten die Segmenterlöse in Q2 mit 42,2 Mio. Euro etwas unter der Erwartung der Analysten von rund 44 Mio. Euro gelegen. Diese Differenz sei von einem mit 30,5 Mio. Euro guten Beitrag der Zündungstechnik (erwartet: 28,5 Mio. Euro) ausgeglichen worden.
In Anbetracht eines Halbjahresergebnisses in Höhe von rund 31 Mio. Euro würden in der zweiten Jahreshälfte somit lediglich rund 21 Mio. Euro fehlen. Bei erwarteten Erlösen in Höhe von 212 Mio. Euro entspräche dies einer EBIT-Marge von lediglich knapp 10%. Zum Erreichen der Analystenprognosen benötige das Unternehmen ein EBIT in Höhe von knapp 29 Mio. Euro im 2. Halbjahr. Dies entspräche einer EBIT-Marge von 13,4%, was die Analysten für erreichbar halten würden (keine One-offs erwartet). Vor diesem Hintergrund würden sie keinen Anlass sehen, ihre Erwartungen zu reduzieren.
Externes Wachstum hätten die Analysten in ihren Erwartungen nicht berücksichtigt. Ihr Kursziel würden sie leicht auf 72,00 Euro erhöhen, könnten auf dem derzeitigen Kursniveau aber nach wie vor keinen weiteren Spielraum erkennen.
Die Analysten von SES Research bestätigen ihre "verkaufen"-Empfehlung für die BERU-Aktie. (15.08.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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