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Die Experten von "Prior Börse" empfehlen bei der Auto-Teile-Unger (ATU)-Aktie (ISIN DE000A0CAA18 / WKN A0CAA1) die Finger weg zu lassen.
Das Unternehmen sei ein Sanierungsfall. Es bestehe sogar Insolvenzgefahr bei einer Eigenkapitalquote von 5,6%. Offenbar solle der Börsengang (Zeichnungsfrist 28.05-14.06. Konsortialführer HSBC Trinkaus & Burkhardt, Credit Suisse First Boston) davor retten. ATU habe noch 2002 mit 17 Mio. Euro Verlust tief in den roten Zahlen gesteckt. Im letzten Jahr seien trotz "window dressing" bei einem Umsatz von 1,1 Mrd. Euro lediglich drei Mio. Euro Gewinn hängen geblieben. Dabei sei es kein Wunder, dass die britische Investmentgesellschaft Doughty Hanson, die 72% der Anteile vor zwei Jahren von Firmengründer Peter Unger übernommen habe, den Börsengang zum Totalausstieg nutzen möchte.
Selbst Unger als Firmengründer scheine von seiner Werkstattkette immer weniger überzeugt. Im Zuge des IPO möchte er seinen Anteil von 19 auf etwa 5% reduzieren. Etwa 500 Mio. Euro würden Altaktionäre direkt in die eigene Tasche stecken wollen. Der Rückzahlung von Bankschulden und Gesellschafterdarlehen (rund 275 Mio. Euro) solle die außerdem geplante Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 550 Mio. Euro dienen. Also wolle man seine Schäfchen komplett ins Trockene bringen. Dann bleibe für Investitionen in die Zukunft des Unternehmens nichts mehr übrig. Einem Börsenwert von 1,3 Mrd. Euro entspreche der avisierte Ausgabepreis von rund 30 Euro, für was?
Die Experten von "Prior Börse" raten bei der Auto-Teile-Unger-Aktie die Finger weg zu lassen.
Das Unternehmen sei ein Sanierungsfall. Es bestehe sogar Insolvenzgefahr bei einer Eigenkapitalquote von 5,6%. Offenbar solle der Börsengang (Zeichnungsfrist 28.05-14.06. Konsortialführer HSBC Trinkaus & Burkhardt, Credit Suisse First Boston) davor retten. ATU habe noch 2002 mit 17 Mio. Euro Verlust tief in den roten Zahlen gesteckt. Im letzten Jahr seien trotz "window dressing" bei einem Umsatz von 1,1 Mrd. Euro lediglich drei Mio. Euro Gewinn hängen geblieben. Dabei sei es kein Wunder, dass die britische Investmentgesellschaft Doughty Hanson, die 72% der Anteile vor zwei Jahren von Firmengründer Peter Unger übernommen habe, den Börsengang zum Totalausstieg nutzen möchte.
Selbst Unger als Firmengründer scheine von seiner Werkstattkette immer weniger überzeugt. Im Zuge des IPO möchte er seinen Anteil von 19 auf etwa 5% reduzieren. Etwa 500 Mio. Euro würden Altaktionäre direkt in die eigene Tasche stecken wollen. Der Rückzahlung von Bankschulden und Gesellschafterdarlehen (rund 275 Mio. Euro) solle die außerdem geplante Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 550 Mio. Euro dienen. Also wolle man seine Schäfchen komplett ins Trockene bringen. Dann bleibe für Investitionen in die Zukunft des Unternehmens nichts mehr übrig. Einem Börsenwert von 1,3 Mrd. Euro entspreche der avisierte Ausgabepreis von rund 30 Euro, für was?
Die Experten von "Prior Börse" raten bei der Auto-Teile-Unger-Aktie die Finger weg zu lassen.








